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Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhangen, und sie werden ein Fleisch sein. (1. Mose 2,24) Ab und zu im Leben bin ich einmal gefragt worden, womit ich denn die biblische Monogamie oder Einehe begründe. Junge Menschen sind hier manchmal unsicher – vor allem auch deshalb, weil im Alten Testament so oft polygame Verhältnisse herrschten – man denke nur an Jakob und seine beiden Frauen mit ihren Mägden, oder an Elkana, der zwei Frauen hatte (Hanna und Peninna), und an die vielen Frauen der Könige David und Salomo. Gott hat die Polygamie nie empfohlen oder gar befohlen; er hat sie höchstens geduldet. Aber sein ursprünglicher Plan war und ist das nie gewesen, und sehr oft kamen aus den Mehrfachbeziehungen auch Unglück und Leid.Aber wie begründen wir denn die Einehe biblisch? Unser Leitvers von oben liefert hier schon eine wichtige Begründung. Dort ist nicht von mehreren Frauen die Rede.Einen anderen wichtigen Beleg für die Einehe finden wir bei Paulus: „Aber um Unzucht zu vermeiden, soll jeder seine eigene Frau haben und jede Frau ihren eigenen Mann.“ (1. Kor. 7,2).Und auch in den sogenannten „Ältestenspiegeln“ finden wir die Bestimmung, dass ein Ältester Mann einer Frau sein soll (1. Tim. 3,2). Diese Verse sind im Lauf der Kirchen- und Theologiegeschichte verschieden interpretiert worden – aber am naheliegendsten ist hier der Schlag gegen die Polygamie, die in der damaligen Zeit gang und gäbe war. Auch in Titus 1,6 ist das so.Und vielleicht am wichtigsten ist der Hinweis des Paulus in Eph. 5,23.25, wonach ein Mann seine Frau lieben soll, gleichwie Christus die Gemeinde geliebt hat und liebt. Christus hat nur eine Braut, nur eine Frau: die Gemeinde, bestehend aus Judenchristen und Heidenchristen. Er hat nicht mehrere Frauen, sondern nur eine. Davon ist die Ehe ein wunderbares Abbild.Christus auf Erden war unverheiratet; er bewahrte sich für die Eine, seine Braut, die Gemeinde, die später seine Frau werden wird. Peter Engler Tägliche Bibellese 1.Mose 36-38 | Matthäus 10,21-42
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By brot-des-lebens.deDarum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhangen, und sie werden ein Fleisch sein. (1. Mose 2,24) Ab und zu im Leben bin ich einmal gefragt worden, womit ich denn die biblische Monogamie oder Einehe begründe. Junge Menschen sind hier manchmal unsicher – vor allem auch deshalb, weil im Alten Testament so oft polygame Verhältnisse herrschten – man denke nur an Jakob und seine beiden Frauen mit ihren Mägden, oder an Elkana, der zwei Frauen hatte (Hanna und Peninna), und an die vielen Frauen der Könige David und Salomo. Gott hat die Polygamie nie empfohlen oder gar befohlen; er hat sie höchstens geduldet. Aber sein ursprünglicher Plan war und ist das nie gewesen, und sehr oft kamen aus den Mehrfachbeziehungen auch Unglück und Leid.Aber wie begründen wir denn die Einehe biblisch? Unser Leitvers von oben liefert hier schon eine wichtige Begründung. Dort ist nicht von mehreren Frauen die Rede.Einen anderen wichtigen Beleg für die Einehe finden wir bei Paulus: „Aber um Unzucht zu vermeiden, soll jeder seine eigene Frau haben und jede Frau ihren eigenen Mann.“ (1. Kor. 7,2).Und auch in den sogenannten „Ältestenspiegeln“ finden wir die Bestimmung, dass ein Ältester Mann einer Frau sein soll (1. Tim. 3,2). Diese Verse sind im Lauf der Kirchen- und Theologiegeschichte verschieden interpretiert worden – aber am naheliegendsten ist hier der Schlag gegen die Polygamie, die in der damaligen Zeit gang und gäbe war. Auch in Titus 1,6 ist das so.Und vielleicht am wichtigsten ist der Hinweis des Paulus in Eph. 5,23.25, wonach ein Mann seine Frau lieben soll, gleichwie Christus die Gemeinde geliebt hat und liebt. Christus hat nur eine Braut, nur eine Frau: die Gemeinde, bestehend aus Judenchristen und Heidenchristen. Er hat nicht mehrere Frauen, sondern nur eine. Davon ist die Ehe ein wunderbares Abbild.Christus auf Erden war unverheiratet; er bewahrte sich für die Eine, seine Braut, die Gemeinde, die später seine Frau werden wird. Peter Engler Tägliche Bibellese 1.Mose 36-38 | Matthäus 10,21-42
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