In dieser Folge prallt die Realität der Strompreise frontal auf die Versprechen der Energiewende. Deutschland bleibt nach Atomausstieg, Abgaben und Netzausbau Europas teuerstes Stromland – viele zahlen um die 39 Cent pro Kilowattstunde. In Österreich treibt die Kopplung an den EU-Großhandel die Kosten, trotz Wasserkraft, nach oben und schwächt Industrie und Haushalte. Die Schweiz wirkt zunächst stabil, doch Winterlücken und Importabhängigkeit machen verwundbar. Die Gesprächsteilnehmer warnen vor einer gefährlichen Mischung aus Flatterstrom, teurer Parallelstrukturen, Smart-Meter-Kontrolle und Versorgungslücken. Die Frage ist: Gelingt eine Kurskorrektur – oder ist aufgrund ideologisch unbelehrbarer Politiker der nächste Schock unausweichlich?