ERF Gottesdienst

Ein Leben wie in einem Horrorfilm


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© Steinar Engeland / unsplash.com
Marion Hartmann fühlt sich wie in einem Horrorfilm. Wie konnte das passieren? Sie hatte sich so sehr gewünscht, mit Jesus und Engeln reden zu können. Und jetzt hat sie das Gefühl, von Dämonen bedrängt und missbraucht zu werden.
Marion Hartmann zu Gast bei ERF MenschGott (Foto: ERF Medien)Ihre Neugierde auf die unsichtbare Welt wurde geweckt, als die Mitarbeiterin eines Maniküre Studios ihr anbietet, für sie aus dem Kaffeesatz zu lesen. Eigentlich hält Marion das für Humbug, doch sie lässt sich überreden. Was die Frau ihr über die Zukunft sagt, gefällt ihr. Sie spricht von einem neuen Partner, von Glück in der Liebe. Wieder zu Hause schaltet Marion den Fernseher ein und schaut Astro TV. Die ganze Materie fasziniert sie immer mehr. „Ich hab gestaunt und gedacht: Wow, da hat man ja wirklich die Möglichkeit, mit Jesus, Engeln und Verstorbenen in Kontakt zu kommen. Das fand ich toll und hab auch nichts mehr hinterfragt. Ich wollte das unbedingt auch können.“ Ein paar Mal ruft sie auch in der Sendung an und lässt sich beraten. Ihre Neugier wird immer größer.
Eine Freundin empfiehlt ihr einen Laden, in dem man Heilsteine kaufen kann. Marion geht dorthin und kommt mit der Inhaberin ins Gespräch. „Diese Frau kannte mich nicht, aber sie hat mir plötzlich Dinge gesagt aus meiner Familie, die sie gar nicht wissen konnte. Ich habe dann gefragt, woher sie das weiß und sie meinte nur, sie hätte Kontakt in die geistige Welt.“
 
Aus Neugierde wird Angst
Marion ist sofort Feuer und Flamme. Hier scheint sie an der richtigen Adresse zu sein. „Ich habe sofort gefragt was ich tun muss, um das auch zu können, und sie sagte mir, dass ich eine Weihung im Kundalini-Reiki brauche, die sie mir geben könne“.
Gesagt getan, sie vereinbart sofort einen Termin um diese Weihung zu bekommen. „Wir sind dann in ein Hinterzimmer gegangen. Das war recht dunkel, nur ein paar Kerzen haben gebrannt. Ich musste mich auf eine Liege legen und sie hat dann Steine aufgelegt, die zu bestimmten Chakren gehören sollten. Dabei hat sie Meister und Engel gerufen.“
Doch am Ende sagt die Frau zu ihr, die Weihung habe nicht wirklich geklappt, weil Marions Seele das nicht gewollt habe. Sie empfiehlt ihr eine andere Frau aus Bayern. Dieses „Medium“ habe viel größere Gaben und sie könne die Weihung bei ihr schaffen.
Enttäuscht geht Marion nach Hause. Doch als sie abends im Bett liegt, spürt sie plötzlich eine unheimliche Macht, die sie regelrecht vergewaltigt. Sie ist entsetzt und hilflos. Tagelang geht es so. „Es waren real spürbare sexuelle Übergriffe. Ich hatte panische Angst.“
 
„Ich dachte, die Übergriffe gehören dazu“
Marion sucht Hilfe bei dem empfohlenen „Medium“. Die Frau scheint nicht überrascht zu sein von ihren Schilderungen und meint nur, sie brauche eine Ablösung von den Geistern, die sie angreifen würden. „Ich habe auch gefragt, warum diese Angriffe sexueller Art sind, und sie sagte, das müsse etwas aus meiner Vergangenheit sein, da sei ein Mann, der sehr wütend auf mich sei wegen einem Vorfall in meiner Kindheit. Und da war tatsächlich früher mal ein Mann, der versucht hat, mich zu vergewaltigen und der schon vor einiger Zeit gestorben war.“
Marion Hartmann will trotzdem auf ihrem eingeschlagenen geistlichen Weg bleiben. Ihre neuen Freunde aus der Esoterik bestärken sie darin. Das „Medium“ erklärt Marion sogar, dass sie auch ein Medium sei, dass sie sehr stark heilende Hände hätte, viele Gaben und Fähigkeiten, dass sie nun auch mit Gott, Jesus und Engeln reden könne. Marion ist glücklich, genau das …
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