Ein Spiegel der Moderne
Im Rauschen der Städte, oh, wie leer,
Die Herzen erkalten, die Seelen so schwer.
Maschinengeflüster, das Menschliche bricht,
Die Lichter der Neonwelt trüben das Licht.
In Glas und Beton erstickt der Verstand,
Die Erde verwundet von gieriger Hand.
Wir jagen nach Träumen, die niemand versteht,
In Freiheit gefangen, ein Käfig, der steht.
Die Stimmen der Alten, verhallt und vergessen,
Die Weisheit verdorrt, in Gier wir besessen.
Die Natur, ein Schatten, einst lebendig und rein,
Nun schreit sie vor Schmerz, doch wir hören nicht hinein.
Oh Mensch, so verloren in deinem Geschick,
Ein Leben in Hast, ein trügerisches Glück.
Erwache, erkenne, was wirklich zählt,
Bevor alles vergeht und nichts mehr erzählt.