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Elektromobilität, Software und das Batterie-Ökosystem


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Was Sie erfahren:
  • Warum Elektromobilität das bestehende Ökosystem fundamental verändert

  • Welche Rolle Batterie-Management für Restwerte und Wirtschaftlichkeit spielt

  • Warum längere Laufzeiten und Multicycle-Modelle an Bedeutung gewinnen

  • Welche strategischen Herausforderungen chinesische Hersteller im europäischen Markt haben

  • Wie Software Produktionskosten, Servicequalität und Kundenerlebnis beeinflusst

  • Welche neuen Kompetenzen (Chemie, IT, Datenanalyse) im Mobilitätsumfeld erforderlich werden

  • Warum Unternehmen heute parallel operativ handeln und strategisch neu bauen müssen

    Im Interview: Dr. Markus Collet
    Das Thema
    Elektromobilität, Software und das Batterie-Ökosystem – strategische Implikationen für Fuhrpark & Mobilität

    Die Elektrifizierung von Fahrzeugflotten ist weit mehr als ein Technologiewechsel. Im Gespräch mit Dr. Markus Collet, Partner und Leiter der Auto-Mobility-Plattform bei Corporate Value Associates**, wird deutlich: Elektromobilität verändert das gesamte Ökosystem der automobilen Wertschöpfung – von der Produktion über Finanzierung und Leasing bis hin zu After Sales, Restwertmanagement und Recycling.

    Während Elektrofahrzeuge bislang häufig als „ergänzende Technologie“ betrachtet wurden, rückt mit zunehmender Marktdurchdringung die wirtschaftliche Tragfähigkeit in den Fokus. Hersteller und Leasinggesellschaften müssen künftig nicht nur Fahrzeuge produzieren, sondern profitabel betreiben, servicieren und im Zweit- und Drittzyklus managen.

    Ein zentrales Thema ist dabei die Batterie. Sie ist kein klassisches mechanisches Bauteil, sondern ein chemisches System – mit entsprechend neuen Anforderungen an Know-how, Bewertung, Wartung und Restwertprognose. Gleichzeitig entstehen neue Geschäftsmodelle rund um Second Life, Recycling und Multicycle-Nutzung.

    Ein weiterer entscheidender Faktor ist Software. Sie entwickelt sich zunehmend zum Differenzierungsmerkmal zwischen Herstellern. Over-the-Air-Updates, telematikgestützte Fehlerdiagnose, datenbasierte Serviceprozesse und digitale Plattformen verändern Produktionslogik, Kundenbeziehung und After-Sales-Strukturen grundlegend.

    Auch im internationalen Wettbewerb zeigen sich Unterschiede: Chinesische Hersteller verfügen über hohe Kompetenz in Produkttechnologie, stehen jedoch im europäischen Markt vor Herausforderungen im Flottenmanagement, bei Restwertstabilität und Serviceinfrastruktur.

    Für Fuhrparkverantwortliche bedeutet dies: Neben der operativen Steuerung bestehender Flotten müssen strategische Weichen für 2030 gestellt werden – insbesondere in den Bereichen IT-Plattformen, Partnerschaften, Ladeinfrastruktur, Kostenkontrolle und Asset-Management.

    Das Interview basiert auf dem ausführlichen Gespräch mit Dr. Collet.

    Zum Interviewpartner

    Dr. Markus Collet
    Partner und Leiter der Auto-Mobility-Plattform
    Corporate Value Associates – Paris/Berlin

    Markus Collet leitet den Bereich Automobil-Mobilität bei Corporate Value Associates. Er verfügt über umfassende Expertise entlang des gesamten Fahrzeuglebenszyklus und der langfristigen Entwicklung automobiler Wertschöpfungsketten. Darüber hinaus berät er Private-Equity-Gesellschaften bei Investitionen im Automobilsektor und verfügt über fundierte Erfahrung im Leasinggeschäft sowie im Aufbau entsprechender Geschäftsmodelle.

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