ERF Plus - HERZ+MUND

ERF Plus - HERZ+MUND

By ERF - Der Sinnsender / Martin BuchholzReligion & SpiritualityChristianity
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ERF Plus - HERZ+MUND episodes

  • „In deiner Hand“

    Nun an Silvester geht das Jahr zu Ende. Und damit nochmal alles auf Anfang: Leben ist Ansichtssache, habe ich zu Beginn des Jahres gesagt. Welche Bilder gehen Ihnen durch Kopf und Herz, wenn Sie die vergangenen Monate Revue passieren lassen? Und wie würden Sie Ihre aktuelle Stimmungslage beschreiben? Was steht an, was darf es sein?

    Abbruch oder Aufbruch,

    Einbruch oder Durchbruch
    Heiterkeit oder Melancholie?
    Der „Blick zurück im Zorn“
    oder das „Zimmer mit Aussicht“?

    Manchmal bin ich traurigfroh – manchmal frag ich mich wieso

    beide Herzen in mir schlagen. Warum eins allein nicht reicht.

    Manchmal sind wir schwereleicht, haben uns ein Herz gefasst,

    doch auch manchen Traum verpasst.

    Schwebten schon auf Wolke sieben – flogen über weites Land,

    fühl‘n uns oft zurückgeblieben und kein Kompass ist zur Hand.

    Leben irgendwie dazwischen, ein Schritt vor und zwei zurück,

    woll‘n den nächsten Zug erwischen auf dem Weg ins große Glück.

    Wohin führt die Lebensreise? Kannst du noch begeistert sein?

    Passt in deine Lebensweise noch die Sehnsucht mit hinein?

    Hab mich noch nicht abgefunden, such das Weite, schau nach vorn.

    Binnen weniger Sekunden wird ein neuer Traum gebor‘n.

    Himmelwärts und erdverbunden will ich mit euch weitergeh‘n.

    Weiter Gottes Welt erkunden und das Licht der Liebe sehn.
     

    Der Song zum ImpulsIn deiner Hand (feat. Kris Madarasz)

    Autor: Martin Buchholz

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    2 min
  • „Lied der Hirten“

    Vielleicht wärmten die Männer gerade ihre Hände am Feuer. Die Nacht war kalt, hier vor den Toren von Bethlehem; eine Nacht wie jede andere für die Hirten; rauer Alltag, schlecht bezahlt. Ein Job, den keiner gern machte; aber die meisten von ihnen waren Tagelöhner, mussten sich irgendwie durchschlagen.

    Schafe hüten war da zumindest besser, als gar nichts zu verdienen. Vielleicht hatte es mal wieder Streit gegeben um die Wasserstellen für die Tiere. Und das übliche Gerangel um die besten Weideplätze. Jedenfalls wollte niemand mehr als unbedingt nötig mit ihnen zu tun haben. Die Hirten waren da, wo so hingehörten: Draußen vor der Stadt, wo sich kein anständiger Bürger Bethlehems in der Nacht noch freiwillig aufhielt.

    Wer jetzt hier auf den Feldern auftauchte, konnte nur ein unliebsamer Besucher sein – oder ein Raubtier, das es auf die Schafe abgesehen hatte. Kein Wunder also, dass die Hirten sofort zu ihren Knüppeln griffen, als die Schafe plötzlich unruhig wurden.

    Kein Wunder, dass ihnen nur Augenblicke später die Knüppel vor Entsetzen aus der Hand fielen. Sie hatten sicher mit manchem gerechnet. Aber nicht mit einem Wunder.

    Autor: Martin Buchholz

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    2 min
  • „Wo Liebe leuchtet“

    Weihnachten ist das „Fest der Liebe“. Und wird es auch bleiben, so lange noch Geschichten wie diese geschehen:

    Anfang Oktober 2015 in dem kleinen Ort St. George in Kanada. Nicole ist verzweifelt. Ihr siebenjähriger Sohn Evan leidet seit Jahren unheilbar an Krebs. Soeben hat Nicole von den Ärzten erfahren: Das Endstadium ist erreicht. Evan wird das kommende Weihnachtsfest wohl nicht mehr erleben.

    Doch der kleine Evan liebt Weihnachten über alles. Noch einmal spricht Nicole mit dem Arzt. Und der sagt zu ihr: „Warum ziehen Sie das Fest für Evan nicht einfach vor? Dann ist Weihnachten in diesem Jahr eben schon im Oktober.“

    Die Mutter zögert keine Sekunde. Sie beginnt, das Haus mit Lichterketten zu schmücken und stellt einen Weihnachtsmann vor die Tür. Die Nachbarn sehen das. Und folgen ihrem Beispiel.

    Was dann geschieht, wird niemand in St. George jemals vergessen. Wie ein Lauffeuer verbreitet sich die Nachricht. Am 24. Oktober erstrahlt der ganze Ort in weihnachtlichem Glanz. Geschmückte Tannenbäume säumen funkelnd und leuchtend die Straßen, die von künstlichem Schnee bedeckt sind. Eine Santa-Claus-Parade zieht mit 25 Festwagen feierlich durch das Dorf. Mehr als 7000 Menschen feiern mit.

    Auf einer der Kutschen sitzt der kleine Evan auf dem Schoß vom Weihnachtsmann. Und strahlt.

     

    Der Song zum ImpulsWo Liebe leuchtet (feat. Lena Belgart)

    Autor: Martin Buchholz

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    2 min
  • „Anderland“

    Advent, das bedeutet auch:

    Ich erinnere mich an die Zukunft.
    Denn die alte Geschichte ist nicht von gestern.
    Sie schenkt mir heute neue Hoffnung
    und Zuversicht für morgen.

    So wie damals der Himmel die Erde berührte,

    als Gott zur Welt kam,
    so wird es wieder sein, wenn die Engel für uns singen
    und Frieden einkehrt hier auf Erden.

    So wie damals die verängstigten Hirten

    zu begeisterten Zeugen der Geburt des Jesus-Kindes wurden,
    so wird es wieder sein,
    wenn auch wir neu ergriffen werden
    von unserem heruntergekommenen Gott,
    der aus dem Himmel herabsteigt,
    um Tag und Nacht bei uns zu sein.

    So wie damals die junge Frau Maria ihr bewegendes Lied sang,

    so wird es wieder sein,
    wenn wir mit einstimmen in ihren Lobgesang:

    „Gott hebt seinen starken Arm

    Und fegt die Überheblichen hinweg.
    Gott stürzt die Machthaber vom Thron.
    Und hebt die Unbedeutenden empor.“

    Advent bedeutet auch:

    Ich erinnere mich an die Zukunft;
    dass der Tag kommen wird,
    an dem Gott alle Tränen trocknet.

    Ich erinnere mich an die Zukunft,

    die heute schon beginnt.
    Wo die Liebe Hand und Fuß bekommt.
    Und wir zu Friedensstiftern werden.
     

    Der Song zum ImpulsAnderland

    Autor: Martin Buchholz

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    2 min
  • „Dein Reich komme“

    Wenn es in der Adventszeit kalt und dunkel wird und es draußen hagelt, stürmt und schneit, dann weiß ich die Gemütlichkeit eines beheizten Wohnzimmers ganz neu zu schätzen. Und ich merke: Bei heißem Punsch und Kerzenschein auf dem Sofa liegend ist es gar nicht so leicht, sich lebhaft vorzustellen, wie die Welt aussah, in die Jesus damals hineingeboren wurde. Es war jedenfalls alles andere als eine behagliche und friedliche Welt.

    Schon bald nach Jesu Geburt, erzählt das Matthäus-Evangelium, mussten Maria und Josef mit ihrem Baby die Flucht ergreifen. Weil ein skrupelloser Gewaltherrscher dem Kind nach dem Leben trachtete.

    Mehr als 1600 Jahre später sind in ganz Europa Tausende Menschen auf der Flucht. Männer, Frauen, Kinder und Greise. Sie versuchen den brutalen Soldaten zu entkommen, die ihre Dörfer verwüsten und jeden töten, der nicht rechtzeitig geflohen ist.

    Mitten in den chaotischen Wirren des Dreißigjährigen Krieges schreibt der Jesuit Friedrich Spee ein Weihnachtslied, das so gar nicht passen will zum himmlischen Lobgesang der Engel vom Frieden auf Erden:

    „Oh Heiland, reiß die Himmel auf!

    Herab, herab vom Himmel lauf,
    reiß ab vom Himmel Tor und Tür,
    reiß ab, wo Schloss und Riegel für.“

    Sein Lied ist ein schmerzhafter Schrei nach Gerechtigkeit. Ein Lied der ungestillten, brennenden Sehnsucht:

    „Wo bleibst du, Trost der ganzen Welt,

    darauf sie all ihr Hoffnung stellt?“

    Ja, auch das ist Weihnachten und ist es bis heute:

    Das Fest der bohrenden Fragen

    und der Protest gegen die Vertröstung auf bessere Zeiten.
    Im Namen des Kindes in der Krippe
    protestieren wir gegen Terror, Krieg und Vertreibung.
    Im Namen des Kindes
    weigern wir uns anzuerkennen,
    dass Hass und Gewalt das letzte Wort behalten.
    Im Namen des Kindes
    halten wir die Sehnsucht am Leben,
    dass endlich Frieden werde!
     

    Der Song zum ImpulsDein Reich komme

    Autor: Martin Buchholz

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    3 min
  • „Du bist da“

    Das Kirchenjahr geht mit dem Ewigkeitssonntag zu Ende. Da denken wir an unsere Toten und sprechen vom ewigen Leben. Obwohl niemand so genau weiß, wie das eigentlich aussehen wird, nicht einmal die Theologen. Reformator Martin Luther meinte sogar, Zitat: „So wenig die Kinder wissen im Mutterleib von ihrem Anfang,  so wenig wissen wir vom ewigen Leben.“

    Statt sich das Ganze also fantasievoll auszumalen, finde ich es hilfreicher, noch mal kurz zu überlegen, worum es beim „ewigen Leben“ eigentlich geht:

    „Das dauert ja eine Ewigkeit!“, sagen wir, wenn wir an der Supermarktkasse mal etwas länger anstehen müssen. In unserem Sprachgebrauch meint „ewig“ jedenfalls eine endlos lange Zeitspanne. Es geht also um Quantität. Nicht um Qualität.

    Doch genau die meint der christliche Glaube: Ewiges Leben beschreibt eine andere Lebens-Qualität. Denn es ist von Gott geschenktes und erfülltes Leben, das hier und heute schon beginnt, wo Menschen ihr Vertrauen auf Gott setzen. Geschenktes Leben, das Gott selber einmal vollenden wird. Jenseits der letzten Grenze des Todes. Auf seine unbeschreibliche Art und Weise. In der „Ewigkeit“.

    Ein Wort, mit dem wir versuchen, das Unbeschreibliche zu beschreiben. Ein Wort, das unser Vorstellungsvermögen von Raum und Zeit übersteigt.

    Darum finde ich es so unfassbar, dass der ewige Gott uns schon hier und heute immer wieder neu begegnet und berührt, genau da, wo wir gerade sind. Mitten im Leben. In Raum und Zeit. Mit kostbaren Momenten, die unverhofft vom Himmel fallen. Und mit seinem Frieden, der alle menschliche Vernunft übersteigt.

    Der Song zum ImpulsDu bist da

    Autor: Martin Buchholz

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    3 min
  • „Wenn ich bete“

    „Barmherziger Gott, wir kommen zu dir

    aus dem Stimmengewirr unseres Alltags,
    um heute deine Stimme zu hören.
    Sprich du zu uns, mitten hinein in das, was uns bewegt.
    Hinein in das, was wir mitgebracht haben in Kopf und Herz,
    was uns tagein tagaus auf Trab hält
    und uns bei Nacht so manches Mal nur unruhig schlafen lässt.

    Kehr bei uns ein mit der Kraft deiner Liebe,

    die uns erträgt, wo wir uns selber kaum ertragen können,
    die uns aushält, wo wir unsere Versprechen nicht gehalten haben.

    Wir bitten dich um Vergebung für das,

    was wir anderen Menschen schuldig geblieben sind.
    An Trost und Liebe und Barmherzigkeit.

    Lehre uns, nicht nur auf das zu schauen, was sich im Leben rechnet.

    Lehre uns zu sehen, was sich in deinen Augen lohnt.

    Kehr bei uns ein mit der Kraft deiner Liebe,

    damit auch unsere Liebe wieder Hand und Fuß bekommt,
    damit wir Frieden stiften, wo der Hass regiert,
    damit wir Trost spenden, wo Verzweiflung droht,
    damit die Hoffnung uns neu beflügelt,
    dass deine Liebe das letzte Wort behalten wird!

    Unsere Welt ist deine Welt.

    Von den Lehmhütten Ugandas bis zum Frankfurter Bankenviertel.
    Vom Regenwald am Amazonas bis zu unseren Schrebergärten.
    Lehre uns wachsamer zu pflegen und zu bewahren, was du uns anvertraut hast.

    Wir danken dir für alles, was du uns jeden Tag zum Leben schenkst.

    Wir danken dir und loben dich, denn du bist heilig,
    die Mutter allen Lebens und die Macht der Liebe.
    Dafür beten wir dich an. Amen.“

    Der Song zum ImpulsWenn ich bete (Radio Version)

    Autor: Martin Buchholz

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    3 min
  • „Tanze nach Haus“

    Der Tod hat nicht das letzte Wort.

    Das Leiden hat ein Ende.
    Einmal wischt Gott die Tränen fort.
    Wir fall‘n in seine Hände.

    Der Tod ist nicht der letzte Schritt.

    Wir gehen nicht verloren.
    Weil Christus lebt, nimmt er uns mit.
    Wir werden neu geboren.

    Der Tod spielt nicht den Schlussakkord.

    Wir hören neue Lieder.
    Gott spricht zu uns sein Lebenswort.
    Bei ihm seh‘n wir uns wieder.

    Der Song zum ImpulsTanze nach Haus (feat. Simone Riccitelli)

    Autor: Martin Buchholz

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    1 min
  • „Nur Mut“

    Ich vermute, Sie kennen diese Momente im Leben, wenn irgendwie alles zu viel wird. Das Gefühl, todmüde zu sein. In den Texten der Bibel wird immer wieder erzählt, wie Gott sich Menschen zuwendet, die zutiefst erschöpft sind und nicht weiterwissen.

    Eine dieser Geschichten ist mehr als 2500 Jahre alt und wird im ersten Buch der Könige, Kapitel 19, erzählt: Gottes treuer Prophet Elia hat soeben den größten Erfolg seiner prophetischen Laufbahn erlebt. Die meisten im Volk Israel waren Gott untreu geworden und verehrten stattdessen den Gott Baal. In einem nicht gerade zimperlichen Wettstreit mit 450 Propheten des Baal hatte Elia Gott angerufen, seine Macht als die des einzig wahren Gottes vor dem Volk zu demonstrieren. Was Gott dann auch tat.

    Elia war also im Namen Gottes so richtig erfolgreich. Aber Königin Isebel kochte vor Wut und drohte Elia mit dem Tod. Nun die unerwartete Wendung: Der heldenhafte Gottesmann Elias kriegt es nämlich plötzlich mit der Angst zu tun. Er sucht sein Heil in der Flucht. Elia kann nicht mehr.

    „Er ging in die Wüste, eine Tagereise weit. Und kam und ließ sich unter einem einzelnen Ginsterstrauch nieder. Da wünschte er sich, sterben zu können und sagte: ‚Es ist genug. Nun Herr, nimm mein Leben hin, denn ich bin nicht besser als meine Väter!‘.“

    Der gewaltige Glaubensmut des erfolgreichen Gottesmannes ist zerplatzt wie eine Seifenblase. Elia liegt am Boden und kann nicht mehr.

    „Dann legte er sich nieder und schlief unter dem Ginsterstrauch ein. Und siehe da, ein Engel rührte ihn an und sprach zu ihm: ‚Mein lieber Elia, ich erklär dir jetzt mal, warum Gott nicht verhindert hat, dass du nun zu Tode erschöpft hier liegst. Das hat natürlich alles einen ganz tiefen Sinn, dass Gott dir das alles zumutet. Weil er etwas Bestimmtes vorhat mit dir …‘.“

    Äh, nein, Sie ahnen es bereits. All das sagt der Engel keineswegs.

    „Der Engel berührte ihn und sprach: ‚Steh auf und iss!‘ Und als er aufblickte, siehe da lagen neben seinem Kopf ein Brotfladen, auf heißen Steinen gebacken, und ein Krug Wasser, und er aß und trank und legte sich wieder hin. Und der Engel des Herrn kehrte zurück, kam zum zweiten Mal und rührte ihn an und sprach: ‚Steh auf, und iss! Denn der Weg ist zu weit für dich.‘ Da stand er auf und aß und trank, und er ging in der Kraft dieser Speise 40 Tage und 40 Nächte bis an den Berg Gottes, den Horeb.“

    Die Geschichte geht spannend weiter, aber lassen wir den Propheten trotzdem seines Weges ziehen und schauen noch einmal kurz zurück auf diesen Gottesmoment, der für den erschöpften Elia vom Himmel fiel:

    Elia bekommt von Gott keine Antwort auf die Frage nach dem Sinn. Und Gott beschütze Sie und mich vor den Menschen, die manchmal meinen, es viel besser zu wissen als Gottes Engel, und uns wortreich zu erklären versuchen, warum dieses Leid uns natürlich treffen musste und was der liebe Gott damit im Sinn hat.

    Elia bekommt keine Antwort, er bekommt frisch gebackenes Brot und Wasser. Er bekommt die Kraft, die er braucht für den nächsten Schritt hinein ins Ungewisse.

    Der Song zum ImpulsNur Mut (feat. Benjamin Steinhoff und YOU/C)

    Autor: Martin Buchholz

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    5 min
  • „So wie du“

    Am Schluss des Matthäusevangeliums wird erzählt, wie der auferstandene Jesus Christus seine Freunde mit einem großen Auftrag auf die Reise schickte. Jesus sagte zu ihnen:

    „Gott hat mir alle Macht gegeben, im Himmel und auf der Erde. Geht nun hin zu allen Völkern und ladet die Menschen ein, meine Jünger und Jüngerinnen zu werden. Tauft sie im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Und lehrt sie, alles zu tun, was ich euch geboten habe. Und seid gewiss: Ich bin immer bei euch, jeden Tag, bis zum Ende der Welt.“

    Ich weiß nicht, ob es Ihnen aufgefallen ist: Jesus gibt seinen Leuten nicht einfach nur eine große Aufgabe, er macht ihnen vor allem und letztendlich zwei großartige Zusagen: Gott hat Jesus die Macht gegeben, Herzen zu bewegen. Will sagen: Wenn wir – wie damals die Freunde Jesu – in seinem Auftrag unterwegs sind, müssen wir uns nicht mächtig anstrengen, um möglichst überzeugend zu sein. Es ist die Vollmacht Jesu, die Menschen berührt. Und wir brauchen auch nicht zu denken, wir seien unterwegs auf uns allein gestellt. Weil Jesus sagt, dass er immer bei uns sein wird.

    Das ist typisch Jesus: Der Auftrag, den er gibt, wird umschlossen von der Zusage, dass Jesus selber in uns und durch uns wirken wird. Der Zuspruch Jesu umschließt die Aufgabe wie die Finger einer Hand. Ich finde, das ist ein tröstliches Bild, weil es uns daran erinnert, dass wir in Gottes Hand geborgen sind und bleiben.

    Denn wohin du auch gehst, Jesus Christus wird dich begleiten. Jeden Tag. Bis zum Ende der Welt.

    Der Song zum ImpulsSo wie du

    Autor: Martin Buchholz

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    3 min

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Im neuen Podcast von ERF Plus bringt Journalist und Songpoet Martin Buchholz jede Woche einen Impuls zu einem Song.