ERF Gottesdienst

Erz?hlt Geschichten!


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© Muhammad Ruqiyaddin / unsplash.com
Wenn Christen den Wunsch haben, muslimischen Mitmenschen von Jesus zu erzählen, kann es leicht passieren, dass ein Streitgespräch entsteht. Es ist sehr wahrscheinlich, dass muslimische Gesprächspartner einwenden, dass Gott auf gar keinen Fall einen Sohn haben könne. Von klein auf hat man Muslimen beigebracht, dass dies eine schlimme Gotteslästerung ist. Kern ihrer Religion ist der Glaube an einen einzigen Gott. Die christliche Überzeugung, dass sich Gott als Vater, Sohn und Heiliger Geist offenbart, wirkt für Muslime absurd und verwirrend. Gleichzeitig können sie es sich nicht vorstellen, dass ein Gesandter Gottes wie Jesus entwürdigend an einem Kreuz hingerichtet worden sein soll.
Aber Gott hat sich nach christlicher Überzeugung entschieden, seinen Sohn in die Welt zu senden und die Menschheit durch den Tod Jesu und seine Auferstehung mit sich zu versöhnen. Christen wünschen sich von Herzen, dass Muslime dies erfahren und ihr Vertrauen auf Jesus setzen können. Umgekehrt machen sich muslimischen Freunde Sorgen um ihre christlichen Bekannten und wollen sie mit aller Macht von solchen abwegigen Ideen abbringen. So können erregte Debatten entstehen, in denen beide Seiten beweisen und plausibel machen wollen, was sie glauben. Es geht dann leicht darum, wer besser argumentiert und wer schlagfertiger oder klüger ist. Und am Ende bleiben enttäuschte oder in ihrer Ehre verletzte Gesprächspartner zurück, die sich neuen Erkenntnissen eher verschließen als öffnen.
Es können so erregte Debatten entstehen, in denen beide Seiten beweisen und plausibel machen wollen, was sie glauben. Es geht dann leicht darum, wer besser argumentiert und wer schlagfertiger oder klüger ist. – Roland Denner
 
Erzählen als Schlüssel
Wie können Christen Muslimen Jesus Christus näherbringen? Das Gespräch sollte nie ein Monolog sein. Christen sollten zuhören und herausfinden, wie Muslime über Jesus denken. Das hilft, sie besser zu verstehen und durch geduldiges Zuhören finden auch sie Gehör, wenn sie von Jesus erzählen wollen. Erzählen ist dabei der Schlüssel. Christen sollten es neu lernen, einfach biblische Geschichten von Jesus zu erzählen. Sie müssen sie nicht beweisen oder durch Argumente plausibel machen. Sie müssen sie erzählen! Und sie dürfen vertrauen, dass die biblischen Geschichten die Kraft haben, Menschen zu überzeugen. Sie sind Gottes Wort und Gottes Wort ist wirkungsvoll. Das größte Drama ist, dass Muslime fast nie die Chance erhalten, Geschichten aus der Bibel zu hören.
Erzählen ist der Schlüssel. Christen sollten es neu lernen, einfach biblische Geschichten von Jesus zu erzählen. – Roland Denner
 
In den meisten muslimischen Kulturen liebt man gut erzählte Geschichten! Außerdem hören Muslime gerne von Jesus, weil sie ihn respektieren und er auch in ihrer Überlieferung als ein herausragend guter Mensch gesehen wird. Dabei hilft es sehr, dass viele Muslime Träume und Visionen von Jesus hatten, oder jemanden kennen, der dies erlebt hat. Wenn Muslime von Jesus hören, können sie erkennen, dass Jesus größer und bedeutungsvoller ist, als sie das aus dem Islam kennen.
 
Geschichten offenbaren Jesu' Größe
Wenn Jesus einem Sturm befiehlt und der Sturm gehorcht, wenn er Sünden vergibt, Dämonen austreibt, allein durch seine Worte Kranke heilt und Tote auferweckt, dann handelt er in der Autorität Gottes. Anstatt zu versuchen, die Dreieinigkeit Gottes oder die Tatsache, dass Jesus Gottes Sohn ist, zu beweisen oder zu erklären, können Christen Geschichten erzählen, die zeigen, dass …
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