ERF Gottesdienst

Evangelium statt Seide


Listen Later

© Aisha Askhadova / Unsplash.com
Endlich ist es soweit! Die beliebte Sendereihe „Durch die Bibel“ gibt es nun auch in kasachischer Sprache. Am. 10 Juni wurde die erste Sendung ausgestrahlt. Doch damit nicht genug. Die Erstausstrahlung von „Durch die Bibel“ markierte auch den Beginn einer großen Veränderung in der christlichen Radioarbeit in Zentralasien. Denn zu diesem Datum ging der neue „Seidenstraßen-Sender“ an den Start. Die Materialien dazu legten zunächst den weiten Weg aus den USA, Deutschland und Frankreich zurück, wobei es immer wieder zu unvorhergesehenen Hindernissen und Verzögerungen kam.
 
Diese Statuen in Kasachstan erinnern heute noch an die Seidenstraße. (Bild: Willi Epp/ ERF Medien)
Doch Anfang Juni war es dann soweit: Die ersten Sendungen waren zu hören und gleich an zweiter Stelle lief im Programm die auch in Deutschland sehr beliebte Sendereihe „Durch die Bibel“. Nun erreicht diese Radiosendung durch den 200-Watt starken Mittelwellensender unseres internationalen Partners TWR (Trans World Radio) wichtige Knotenpunkte der früheren Seidenstraße.
 
Die Gute Botschaft zu weiteren 60 Millionen Menschen bringen
Als Seidenstraße wurde eine Handelsroute bekannt, die die Mittelmeerregion mit China verband und deren Hauptstück von Palmyra in Syrien über Maschhad im Iran, Sarmakand in Usbekistan, Kaschgar im uigurischen China bis nach Xian und Peking führte. Man vermutet, dass es diese Handelsroute bereits seit der Bronzezeit gegeben hat; spätestens seit 115 v. Chr. hatte sie eine große Bedeutung inne. Berühmtheit erlangte die Route aber erst, als Marco Polo auf seiner China-Reise Knotenpunkte der Route besuchte und durch seine Reiseberichte den Namen „Seidenstraße“ prägte.
Durch den neuen Seidenstraßen-Sender wird Zentralasien mit dem Evangelium erreicht. (Bild: TWR)Schon immer zeichnete die Seidenstraße nicht nur der Austausch von Handelswaren aus, sondern auch der Austausch von Wissen sowie die kulturelle und religiöse Begegnung zwischen Ost und West. So lag es nahe, den neuen Sender in Zentralasien „Seidenstraßensender“ zu nennen. Der Sender bietet in den ansonsten schwer zugänglichen Ländern Zentralasiens neue Möglichkeiten, Menschen mit dem Evangelium zu erreichen. Die ethnischen Gruppen, die mit dem neuen Sender erreicht werden, zählen zu den Völkern, die bislang am seltensten vom Evangelium gehört haben. TWR Präsident Lauren Libby erklärt dazu: „Mit dem Seidenstraßensender können wir weitere 60 Millionen Menschen in dieser geistlich hungrigen Region erreichen.“
Mit dem Seidenstraßensender können wir weitere 60 Millionen Menschen in dieser geistlich hungrigen Region erreichen. – Lauren Libby, Präsident TWR
 
Christenverfolgung an der Tagesordnung
(Der Inhalt kann im RSS-Feed nicht dargestellt werden.)
Dies ist besonders wichtig, da Christen in der Region eine Gemeinde oft nicht ohne Angst vor Repressalien besuchen können. Fünf der sechs Länder, die der neue Sender ganz oder in Teilen erreicht, listet Open Doors in seinem Weltverfolgungsindex 2019 auf: Usbekistan (17), Turkmenistan (23), China (27), Tadschikistan (29) und Kasachstan (34). Lediglich Kirgistan ist hier nicht aufgeführt. Open Doors schreibt in einem Artikel Folgendes zur Lage von Christen in Zentralasien: „Wer sich in einem der zentralasiatischen Länder vom Islam abwendet, um Jesus Christus zu folgen, muss mit Verfolgung rechnen. In vielen Fällen üben Regierung und Behörden massiven Druck auf Christen und verstärkt auf ‚Abtrünnige vom Islam‘ aus.“
Dieses Statement deckt sich …
...more
View all episodesView all episodes
Download on the App Store

ERF GottesdienstBy ERF - Der Sinnsender