Fake History

Fake History

By Matthias Franck und Helmut RehmsenSociety & CultureScienceSocial SciencesHistory
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Fake History episodes

  • Dschingis Khan2
    Nationalheld und Massenmörder
    Wie konnte ein solcher Mann zu einer Legende werden? Wie konnte aus einem Eroberer, dessen Feldzüge Millionen Menschen das Leben kosteten, ein Nationalheld werden? Wie konnte aus einem Herrscher, dessen Name in Europa jahrhundertelang Angst auslöste, ein Denkmal werden, ein Flughafen, eine Schnapsmarke, ein Museum, seinen Namen tragen? Und was vielleicht am erstaunlichsten ist, wie konnte aus ihm ein deutscher Schlagersong werden?
    Und unsere Antwort: Wir erinnern uns nicht trotz der Gewalttaten an Dschingis Khan und andere Feldherren, sondern genau deswegen. Taten und Untaten müssen eine bestimmte Dimension erreichen, damit sie in die kollektive Erinnerung eingehen.
    Warum fällt es uns so schwer, beides gleichzeitig auszuhalten? Warum möchten wir Menschen immer entweder auf ein Denkmal stellen oder vom Denkmal stoßen? Warum fällt es uns so schwer zu akzeptieren, dass manche Menschen Helden und Monster zugleich waren?
    Dschingis Khan ist dafür ein extremes Beispiel. Denn seine Geschichte beginnt fast wie ein Märchen. Ein Junge verliert seinen Vater. Seine Familie verarmt. Verbündete verlassen sie. Feinde nehmen ihn gefangen. Er flieht. Er kämpft. Er überlebt. Er sammelt Gefährten um sich. Er steigt auf. Und irgendwann beherrscht er das größte Reich seiner Zeit. Hollywood hätte daraus vermutlich einen Film gemacht. Und wahrscheinlich würden wir im Kino mit dem Jungen aus der Steppe mitfiebern.
    Genau darin liegt die Gefahr. Wir lieben Aufstiegsgeschichten. Wir lieben Menschen, die aus dem Nichts kommen. Wir lieben Außenseiter. Wir lieben Sieger. Und manchmal vergessen wir dabei zu fragen, was der Preis dieses Sieges war. Denn die Karriere des Temüdschin war keine Erfolgsgeschichte im modernen Sinn. Sie war ein Eroberungszug. Eine Spur aus Gewalt. Eine Spur aus Unterwerfung. Eine Spur, die aus Angst gemacht war. Je erfolgreicher er wurde, desto länger wurde diese Spur. Und irgendwann reichte sie über einen ganzen Kontinent.
    29 min
  • Dschingis Khan
    Popstar des 13. Jahrhundert oder Herrscher des Schreckens?
    Der mongolische Heerführer Dschingis Khan und seine Armee werden häufig dargestellt als seien sie nur eine marodierende Bande gewesen, die vor keiner Brutalität zurücksschreckte.
    In der Tat war Eroberung das "Geschäftsmodell" Dschingis Khans. Seine Feldzüge forderten wohl rund 30 Millionen Tote. Dabei war ihr Kampf wohlorganisiert und taktisch durchdacht.
    Er hat die mongolischen Stämme vereint und eroberte mit seinem gut ausgebildeten Reiterheer um 1215 China.
    In der Mongolei wird Dschingis Khan als quasi Begründer der Nation noch heute gefeiert.
    29 min
  • Bhagwan, Teil 2
    Rolls Royce statt Reinheit
    1981 verließ Bhagwan Indien und ging nach Oregon. Dort kaufte seine Organisation eine riesige Ranch mitten im Nirgendwo. Was dann entstand, war in seiner Größenordnung derart absurd, dass man es, wenn es nicht dokumentiert wäre, fast für die Fantasie eines überdrehten Drehbuchautors halten könnte. In erstaunlich kurzer Zeit entstand aus dieser kargen Ranch eine Art Stadt - wie aus dem Nichts. Ihr Name: Rajneeshpuram. Mit Wohnhäusern, Restaurants, Straßen, Schule, medizinischer Versorgung, eigener Zeitung, Flugplatz, Busflotte. Eine komplette Gegenwelt, errichtet für eine Bewegung, die vorgab, jenseits der alten Gesellschaft ein neues Leben zu entwerfen.
    Wer dort ankam, konnte glauben: Hier bauen wir wirklich eine andere Welt. Und natürlich liegt genau in solchen totalen Räumen die Gefahr. Denn je umfassender ein System wird, desto schwieriger wird es, sich ihm innerlich und äußerlich zu entziehen. Wenn Wohnen, Arbeiten, Lieben, Denken, Reden, Meditieren und Gehorchen in einem einzigen Milieu verschmelzen, dann ist man nicht mehr bloß Anhänger. Dann lebt man in einer Totalatmosphäre.
    Nach außen mochte Rajneeshpuram wie eine exzentrische Hippie-Utopie wirken. Innen aber entwickelte sich etwas, das immer stärker nach Kontrolle aussah war. Bhagwan selbst zog sich phasenweise aus der direkten Öffentlichkeit zurück. Dafür rückte eine andere Figur immer stärker ins Zentrum: Ma Anand Sheela. Sie war nicht einfach nur Sekretärin oder Assistentin. Sie war die Organisatorin, die Antreiberin, die Managerin, die Machtpolitikerin des Systems. Wenn Bhagwan die sakrale Mitte war, dann war Sheela gewissermaßen die Exekutive.
    1985 wurde Bhagwan verhaftet, unter anderem wegen Einwanderungsbetrugs. Am Ende schloss er einen Deal mit den Behörden und musste die Vereinigten Staaten verlassen. Damit war das Experiment Rajneeshpuram im Grunde beendet. Die große Stadt in der Wüste, diese Mischung aus Utopie, Firma, Kult und Machtapparat, zerfiel. Was als Heilsversprechen begonnen hatte, endete zwischen Strafverfolgung, öffentlichem Skandal und administrativem Scherbenhaufen.
    26 min
  • Bhagwan
    Der Guru, der Freiheit versprach
    Bhagwam galt als spiritueller Reformer, als eine Art moderner Erlöser für Menschen, die mit Kirche, Konvention und Kapitalismus nichts mehr anfangen konnten.
    Was in seiner Beurteilung oft fehlte, war der Blick auf die andere Seite, auf die ausgefeilte Inszenierung, auf seine ökonomischen Interessen, auf die Mechanismen von Abhängigkeit und Unterwerfung. Hinter der Geschichte vom lächelnden Meister stand eben nicht nur Erleuchtung, sondern auch ausgeprägter Geschäftssinn, Machtwille und ein hochgradig manipulativer Apparat.
    33 min
  • Mythos Wirtschaftswunder
    Wie aus Trümmern wirklich Wohlstand wurde.

    Werner Abelshauser: Wirtschaft in Westdeutschland 1945-1948; Wunder gibt es immer wieder. Mythos Wirtschaftswunder, APuZ/bpb 2018

    Jens A. Schreiber: Irrtümer der Geschichte, Fröhlich und Kaufmann, 2025
    CDU: Düsseldorfer Leitsätze, 15.7.1949

    30 min
  • Mythos Wirtschaftswunder Teil 2
    Wie aus Trümmern Wohlstand wurde
    Wenn die angebliche "Stunde Null" und die Währungsreform 1948 als Erklärung für den robusten Aufschwung der deutschen Wirtschaft nach dem Zweiten Weltkrieg nicht ausreichen - was war es dann?
    Die zwei verbleibenden Erklärungsversuche heißen: Marshallplan und Soziale Marktwirtschaft.
    Das Konzept der Sozialen Marktwirtschaft wurde mehr vom Aufschwung getragen, als dass es dessen Ursache war. Das Wachstum machte Ludwig Erhards Konzept populär, nicht umgekehrt.
    Und der Marshallplan? Der war eine Kehrtwende der US-Politik. Eigentlich sollte, nach dem so genannten Morgenthau-Plan, Deutschland deindustriealisiert und zu einem Agrarland gemacht werden. Deutschland sollte die Fähigkeit verlieren, andere Staaten und deren Bevölkerung zu bedrohen.
    Aber 1947 erkannte man in Washington, dass Frankreich und Großbritannien wirtschaftlich zu schwach waren, um Treiber des europäischen Wiederaufbaus zu sein. Was die USA aber schon seit 1945 wussten: Der Bombenkrieg hatte zwar viele Städte in Schutt und Asche gelegt, aber die Industrie war noch weitgehend in Takt.
    Deutschland hatte nach 1945 mehr Industriekapital als vor dem Krieg. Und die Bevölkerung wuchs durch Vertriebene und Flüchtlinge aus dem Osten. Es gab also genug Arbeitskräfte.
    Der Marshallplan hatte zwei Effekte: Er half psychologisch, es kam Unterstützung von außen. In Tat und Wahrheit bestanden die Lieferungen aus den USA im Wesentlichen aus Rohbaumwolle und Tabak, nicht aus Maschinen und moderner Technik. In der deutschen Bevölkerung entstand trotzdem der Eindruck, der Aufschwung sei dem Marshallplan zu verdanken.
    Und der zweite Effekt: Wer Hilfe aus diesem Programm in Anspruch nahm, durfte in Deutschland Reparationen aus der laufenden deutschen Produktion entnehmen. Dadurch wurde die deutsche Wirtschaft von ihren Fesseln befreit.
    Deutschland war nach dem Krieg also arm, aber nicht unterentwickelt. Die Mythen um die vier Säulen des deutschen Wirtschaftswunders haben eine Eigendynamik entwickelt. Der eigentliche Treiber aber war die so genannte zweite wirtschaftliche Revolution, also die Zusammenführung von Wirtschaft, Wissenschaft und Technik. Deutschland produzierte komplexe Industrieanlagen, veredelte Produkte und hochwertige Fahrzeuge. Das ist bis heute die Basis für Deutschlands Ruf auf dem Weltmarkt.
    36 min
  • Die Hörnerhelme der Wikinger
    Der ikonische Wikingerhelm mit Hörnern ist ein Mythos, der maßgeblich auf den Opernzyklus „Der Ring des Nibelungen“ zurückgeht. Der Bühnenbildner Carl Emil Doepler hat die Hörner auf den Helmen erfunden, für die Walküren, für die Germanen, für die große Geste.
    Es entspricht dem Klischee des wilden Wikingers, der mit dem Hörnerhelm auf dem Kopf in die Schlacht zog. Dieses Motiv findet sich überall wieder: vom dicklichen Comic-Helden „Hägar der Schreckliche“ über den Zeichentrick-Helden „Wickie“ bis zu zahllosen Kino- und Fernsehbildern. Der gehörnte Helm ist sozusagen das Markenzeichen der Wikinger geworden.
    Dik Browne hat in den 70ern die Figur des Hägar geschaffen und seine Sprechblase spricht Bände: „Hägar der Schreckliche … das bin ich! Der Schrecken des Nordens! So einen Ruf muss man sich hart erarbeiten!!! Rauben und Brandschatzen … Tag und Nacht … da kannst du jeden Wikinger fragen!!!“
    Das Faszinierende daran ist: Diese Bilder sind stärker als jedes Geschichtsbuch. Sie setzen sich fest, sie überleben jede Korrektur. Die Wahrheit kommt leise daher, der Hörnerhelm dagegen mit Pauken und Trompeten.
    Der Hörnerhelm der Wikinger ist eine der erfolgreichsten historischen Täuschungen überhaupt, ein Fake, der so gut ist, dass selbst Historiker irgendwann denken: „Na gut, vielleicht ein kleines Horn…“
    Und wenn man sich dieses Bild einmal wirklich ernsthaft vorstellt, dann bekommt es etwas fast Komisches. Denn im Kampf wären diese Hörner eher ein Hindernis gewesen. Zwei Krieger, die sich ineinander verhaken, wie Hirsche im Wald, das wäre keine besonders effektive Kriegsführung gewesen.
    Wissenschaftlich ist die Sache eindeutig. Es gibt keinen einzigen archäologischen Fund, der belegt, dass Wikinger jemals Hörnerhelme getragen haben. Nicht einen.
    Der berühmteste Fund, der Gjermundbu-Helm aus Norwegen, zeigt uns etwas ganz anderes. Einen schlichten Eisenhelm, mit Nasenschutz, funktional, robust, gebaut für den Kampf, nicht für die Show.
    24 min
  • Der russische Angriff auf die Ukraine Teil2
    Die ganze Geschichte
    Im März 2022 gab es ein kleines Zeitfenster, in dem ein schneller Waffenstillstand und Friedensverhandlungen möglich schienen. Die Formel des so genannten Istanbuler Kommuniqués hieß: Keine NATO-Mitgliedschaft der Ukraine, die dafür aber Mitglied der EU werden könnte. Doch die NATO unterstützte diese Verhandlungen nicht. Und bei einem Besuch des britischen Premiers Boris Johnson in Kiew machte der dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj klar, dass ein miltärischer Sieg Vorrang vor einem Frieden zu schlechten Konditionen sei.
    US-Außenminister Austin erklärte am 25. April 2022 in Ramstein, die USA wolle Russland auf Dauer militärisch schwächen. Zu dieser Schwächung gehörte auch die Verhinderung der deutsch-russischen Gaspipeline Nordstream2. US-Präsident Biden hatte kurz vor dem Überfall Russlands auf die Ukraine gesagt: "Wenn Russland einmarschiert, dann wird es Nordstream2 nicht mehr geben."
    Insofern rückt die Frage nach der Urheberschaft des Anschlags auf Nordstream2 in den Mittelpunkt. Inzwischen ist wohl klar, dass die CIA in die Sprengung durch ein ukrainisches Team eingeweiht war.
    Das enstspricht der Wolfowitz-Doktrin, nach der ein Bündnis zwischen Russland und Deutschland nicht im Interesse der US-Außenpolitik liegt.
    24 min
  • Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine
    Die ganze Geschichte
    Hat der russisch-ukrainische Krieg wirklich erst mit dem russischen Angriff auf die Ukraine am 24. Februar 2022 begonnen? Oder mit der Annexion der Krim? Oder vielleicht schon sehr viel früher?
    Für die Beurteilung ist die Vorgeschichte des Krieges wichtig.
    In der ersten Folge dieser Episode geht es darum, wie umkämpft die Ukraine durch die Jahrhunderte war. Sie geriet immer wieder zwischen die Fronten der europäischen Machtpolitik.
    Nach dem Zerfall der Sowjetunion versuchte die Ukraine, als neutraler Staat ihren Platz zwischen Russland und dem Westen zu finden.
    Für Russland war der Verzicht auf eine NATO-Osterweiterung für das eigene Sicherheitsinteresse von großer Bedeutung. Aber die NATO-Beitritte von Polen Tschechien, Ungarn, später dann auch von Rumänien und den baltischen Staaten wurde von Russland als Provokation empfunden.
    Als dann auch noch die Ukraine in die NATO aufgenommen werden sollte, war für Russland eine rote Linie überschritten.
    Eine große Rolle für die Außenpolitik der USA spielt dabei die Wolfowitz-Doktrin, nach der ein Bündnis zwischen Russland und Deutschland unbedingt verhindert werden soll. Deshalb war den USA auch das deutsch-russische Projekt Nordstream 2 ein Dorn im Auge.
    29 min
  • Mythos Marathon
    Warum der Marathon-Lauf 42,195 Kilometer lang ist.
    Die überlieferte Geschichte des Marathon-Laufs geht so: Nach der Schlacht von Marathon im Jahr 490 vor Christus, bei der die Griechen die eindringenden Perser zurückschlagen konnten, läuft ein griechischer Bote nach Athen, und ruft: „Wir haben gesiegt!“ Und fällt dann tot um.
    Eine perfekte Geschichte. Ein Mann, eine Botschaft, ein Opfer. Das ist Hollywood, lange bevor Hollywood erfunden wurde.
    Was stimmt: Die Perser landen bei Marathon, etwa vierzig Kilometer nordöstlich von Athen. Für Athen ist das eine existenzielle Bedrohung. Die Perser sind die Großmacht der Zeit. Die Athener wissen, allein wird das schwierig. Wir müssen Hilfe holen. Also schicken sie einen professionellen Botenläufer los. Einen sogenannten Hemerodromos, einen Tageläufer. Diese Männer waren die Expressdienste der Antike.
    Und dieser Läufer heißt bei Herodot, der wichtigsten frühen Quelle, Pheidippides, manchmal auch Philippides. Er läuft nicht von Marathon nach Athen, sondern von Athen nach Sparta. Das sind ungefähr 240 Kilometer.
    Aber jetzt kommt der entscheidende Punkt: Herodot erwähnt an keiner Stelle den berühmten Lauf von Marathon nach Athen mit anschließendem Tod. Diese Geschichte taucht erst viel später auf, bei Autoren wie Plutarch und Lukian und dort auch noch mit unterschiedlichen Namen.
    Das heißt, der Marathonlauf, wie wir ihn kennen, beruht auf einer späteren Verdichtung. Aus einem überlieferten Botenlauf nach Sparta wird irgendwann ein dramatischer Todeslauf nach Athen.
    Eigentlich müsste die Disziplin also nicht Marathon heißen, sondern Spartathlon. Aber der Mythos Marathon hatte etwas, das der Sparta-Lauf nicht hatte: Er war knapp, dramatisch, einfach zu erzählen. Ein Mann, ein Sieg, ein Tod.
    Zeitsprung: Die modernen Olympischen Spiele werden geplant. Pierre de Coubertin will ein internationales Sportfest schaffen, das an die Antike anknüpft. Und dann kommt Michel Bréal, ein französischer Sprachwissenschaftler, mit einer Idee: Warum nicht einen Lauf von Marathon nach Athen veranstalten?
    1896, bei den ersten modernen Olympischen Spielen in Athen, wird dieser Lauf tatsächlich ausgetragen. Die Strecke beträgt ungefähr 40 Kilometer. Und ausgerechnet ein Grieche gewinnt den Lauf. Spiridon Louis läuft als Erster ins Panathinaikos-Stadion ein und wird ein Volksheld.
    2 Stunden, 58 Minuten, 50 Sekunden. Für damalige Verhältnisse eine Sensation. Griechenland gerät in einen nationalen Rausch. Der Marathon ist geboren, nicht als exakt vermessene Sportdisziplin, sondern als patriotisches Theater..
    Wohlgemerkt: Um 1900 herum war Marathon eher eine Idee als eine Zahl. Mal 40 Kilometer, mal etwas mehr, mal etwas weniger. Das hielt nicht so genau.
    Aber dann kommt Olympia London 1908. Und jetzt wird es very britisch: Der Marathon soll am Windsor Castle starten und im White City Stadium enden. Ursprünglich denkt man an 26 Meilen. Das wären, wir nehmen es jetzt mal ganz genau, 41,8429 Kilometer gewesen.
    Dann kommen Wünsche des Königshauses ins Spiel. Der Startpunkt soll möglichst so liegen, dass die königlichen Kinder ihn vom Castle aus sehen können. Und das Ziel soll vor der königlichen Loge liegen. Also wird die Strecke etwas angepasst. Und landet bei exakt bei 42,195 Kilometern.
    Und so ist es bis heute geblieben.
    30 min

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