Ein Gespräch über die Herausforderung Kindeswohlgefährdungen im Lockdown zu erkennen und abzuwenden
Mit Martina Furlan vom Kinderschutzbund Dortmund
„Was sonst funktioniert hat, ist weggebrochen…“ resümiert Martina Furlan, systemische Therapeutin und Geschäftsführerin des Dortmunder Kinderschutzbundes. Sie beschreibt die Herausforderung für Helfer*innen während der Pandemie mit belasteten Familien und Kindern den Kontakt zu halten. Gemeinsam mit Professorin Dr.in Nina Gawehn (Psychologin) spricht sie über das Paradoxon, dass Familien und Kinder während der Pandemie zwar laut Studienlage häufiger eskalierende Konflikte in der Familie erleben, aber seltener im Helfer*innennetzwerk ankommen. Beide sprechen über die mögliche Dunkelziffer von Kindeswohlgefährdungen und überlegen, wie Kinderschutz auch während der Pandemie gelingend möglich sein kann.
Hinweis: Wie Martina Furlan im Podcast erwähnte, sucht der Kinderschutzbund fortlaufend für verschiedene Projekte (u.a. Familienpaten, Zeitschenker, Patenschaften für Kinder psychisch kranker Eltern) ehrenamtliche Mitarbeiter*innen. Infos sind unter 0231/8479780 erhältlich.
Deutscher Kinderschutzbund Dortmund e.V.