Die wichtigsten Nachrichten aus Rhein-Main – kompakt in vier Themen.
Allwetter- oder Winterreifen?
Der saisonale Reifenwechsel steht an, und die Nachfrage nach Ganzjahresreifen ist um 17 Prozent gestiegen. Während hochwertige Allwetterreifen für Fahrten im Tiefland und auf Autobahnen als ausreichend gelten, sollten in schneereichen Regionen spezialisierte Winterreifen genutzt werden. Experten empfehlen, auf Markenprodukte zu setzen und Reifen spätestens nach sieben Jahren zu ersetzen. Mehr dazu.
Wohin mit den Konvertern?
Der Netzbetreiber Amprion hat zwei Standorte für Umspannwerke der Stromtrasse „Rhein-Main-Link“ im Rhein-Main-Gebiet gefunden. Diese sollen Windstrom aus der Nordsee ins regionale Netz einspeisen. Die Standorte bieten Vorteile wie die Nähe zu bestehenden Umspannwerken, jedoch müssen Verträglichkeit mit einem Reiterhof und die Umsiedlung eines Schweinemastbetriebs geprüft werden. Mehr dazu.
Warum junge Ukrainer in Gießen studieren
Die Justus-Liebig-Universität in Gießen ermöglicht ukrainischen Studierenden, ihr Studium ohne umfassende Deutschkenntnisse aufzunehmen. Zwölf Studenten aus Kiew nehmen an einem Pilotprojekt teil, das aus einer Partnerschaft der Hochschulen entstand. Ziel ist es, den Ukrainern trotz Sprachbarrieren ein Studium zu ermöglichen und sie für den deutschen Arbeitsmarkt zu qualifizieren. Mehr dazu.
Polizei setzt Elektroschocker häufiger ein
Die hessische Polizei hat Elektroschocker von Januar bis September 80 Mal eingesetzt, im Vergleich zu 62 Mal im Vorjahreszeitraum. Diese Zunahme wird auf die flächendeckende Ausstattung der Polizeidienststellen zurückgeführt. Das Landeskriminalamt sieht die Geräte als „milderes Mittel“ im Vergleich zur Schusswaffe, obwohl es seit Einführung drei Todesfälle im Zusammenhang mit dem Einsatz gab. Mehr dazu.
Liebe, Reue, Versöhnung – alles zu spät
Die Premiere von Verdis Oper „La Traviata“ in Wiesbaden enttäuschte mit einem distanzierten Spiel-im-Spiel-Konzept und einem auffällig bunten Bühnenbild. Kritiker bemängeln, dass die emotionale Tiefe und musikalische Intensität der Vorlage verloren gingen. Die nächsten Aufführungen sind für den 9. und 22. November geplant. Mehr dazu.