Die wichtigsten Nachrichten aus Rhein-Main – kompakt in vier Themen.
Diskriminierung bei der Wohnungssuche
Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass eine Frau wegen ihres pakistanischen Nachnamens diskriminiert wurde, als sie keinen Besichtigungstermin für eine Wohnung erhielt. Der verantwortliche Makler muss ihr nun dreitausend Euro Schadenersatz zahlen. Dieses Urteil setzt ein klares Zeichen gegen Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt. Mehr dazu.
Anstieg antisemitischer Vorfälle
Das Jüdische Museum in Frankfurt meldet einen deutlichen Anstieg antisemitischer Vorfälle, mit 31 Strafanzeigen und 53 gemeldeten Vorfällen im letzten Jahr. Trotz dieser besorgniserregenden Entwicklung verzeichnet das Museum einen Besucherzuwachs und plant mehrere Sonderausstellungen für 2026. Mehr dazu.
Bahnprojekt „Wallauer Spange“ verschoben
Das Bundesverkehrsministerium hat klargestellt, dass der Bau der Wallauer Spange nicht gestoppt, sondern lediglich verschoben ist. Diese Verbindung soll Wiesbaden direkt an die I.C.E.-Strecke Köln–Rhein/Main und den Flughafen Frankfurt anbinden, mit einer Baureife, die für 2027 erwartet wird. Mehr dazu.
Start-up-Schwäche in Hessen
Hessen bleibt im bundesweiten Vergleich der Start-up-Landschaft zurück. Im vergangenen Jahr sammelten hessische Jungunternehmen nur 190 Millionen Euro Risikokapital ein, was deutlich weniger ist als im Vorjahr. Hessen liegt damit hinter anderen Bundesländern wie Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Mehr dazu.