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Familienunternehmen haben in der deutschen Wirtschaft eine ganz besondere Bedeutung: Da wäre vordergründig der Fakt, dass es einfach sehr viele davon gibt - etwa drei Millionen Unternehmen in Deutschland sind in Familienbesitz. Viele sind kleine Betriebe, andere wiederum sind sehr große Konzerne, die Autos, Waschmittel oder Medikamente herstellen. Sie machen also schon einmal einen hohen Anteil an der deutschen Wirtschaftsleistung aus. Dabei übernehmen sie häufig über Generationen hinweg Verantwortung für Mitarbeiter und häufig auch für die Regionen, in denen Sie tätig sind. Dabei wird gerade bei den ältesten Familienunternehmen eine Sache sehr deutlich: Sie haben Agilität über Generationen hinweg verinnerlicht: Soll heißen, sie reagieren auf äußere Bedingungen, setzen und verfolgen entsprechende Ziele, arbeiten optimal im Team und mit den Kunden zusammen und halten dabei grundlegende Strukturen und Wertmuster sehr gut aufrecht. Agilität – das „Modewort“ unserer Zeit, kann man also gerade von den ältesten Familienunternehmen gut lernen. Wieso das so ist und welche Beispiele gerade bei uns vor der Haustür ihren Firmenhauptsitz haben, das wird Thema dieser Episode sein. Denn genau darüber spricht Kerstin Groß hier mit Prof. Dr. Tom A. Rüsen, Geschäftsführender Direktor des Wittener Institut für Familienunternehmen WIFU an der Universität Witten / Herdecke und Vorstand der WIFU-Stiftung.
By Katrin ZiegastFamilienunternehmen haben in der deutschen Wirtschaft eine ganz besondere Bedeutung: Da wäre vordergründig der Fakt, dass es einfach sehr viele davon gibt - etwa drei Millionen Unternehmen in Deutschland sind in Familienbesitz. Viele sind kleine Betriebe, andere wiederum sind sehr große Konzerne, die Autos, Waschmittel oder Medikamente herstellen. Sie machen also schon einmal einen hohen Anteil an der deutschen Wirtschaftsleistung aus. Dabei übernehmen sie häufig über Generationen hinweg Verantwortung für Mitarbeiter und häufig auch für die Regionen, in denen Sie tätig sind. Dabei wird gerade bei den ältesten Familienunternehmen eine Sache sehr deutlich: Sie haben Agilität über Generationen hinweg verinnerlicht: Soll heißen, sie reagieren auf äußere Bedingungen, setzen und verfolgen entsprechende Ziele, arbeiten optimal im Team und mit den Kunden zusammen und halten dabei grundlegende Strukturen und Wertmuster sehr gut aufrecht. Agilität – das „Modewort“ unserer Zeit, kann man also gerade von den ältesten Familienunternehmen gut lernen. Wieso das so ist und welche Beispiele gerade bei uns vor der Haustür ihren Firmenhauptsitz haben, das wird Thema dieser Episode sein. Denn genau darüber spricht Kerstin Groß hier mit Prof. Dr. Tom A. Rüsen, Geschäftsführender Direktor des Wittener Institut für Familienunternehmen WIFU an der Universität Witten / Herdecke und Vorstand der WIFU-Stiftung.