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In dieser Episode geht es um den Roman „Fernziel Schwarzes Meer“ – einen historischen Kriegsroman nach authentischen Berichten.
Der Roman begleitet eine deutsche Infanteriekompanie im Herbst 1941 auf ihrem Vormarsch zur Krim: von der Nogaischen Steppe über die Landenge von Perekop, durch Ischun und den Talkessel von Kertsch bis zum Schwarzen Meer. Erzählt wird nicht aus der Perspektive von Generälen oder Strategen, sondern aus der unmittelbaren Erfahrung derjenigen, die gehen mussten.
Ohne Heldentum, ohne Verklärung und ohne politische Rechtfertigung schildert das Buch den Krieg als Zustand: geprägt von Gelände, Erschöpfung, Angst und dem schrittweisen Verschwinden ganzer Einheiten. Der Text verdichtet zeitgenössische Berichte zu einer literarischen Erfahrung, die Nähe schafft, ohne zu erklären oder zu urteilen.
Themen dieser Episode:
Der Vormarsch auf die Krim 1941 aus Sicht der Infanterie
Krieg als körperliche und psychische Dauerbelastung
Warum der Roman bewusst auf Pathos und Helden verzichtet
Die Grenze zwischen historischer Dokumentation und Literatur
Hinweis:
By Grauer LandsmannIn dieser Episode geht es um den Roman „Fernziel Schwarzes Meer“ – einen historischen Kriegsroman nach authentischen Berichten.
Der Roman begleitet eine deutsche Infanteriekompanie im Herbst 1941 auf ihrem Vormarsch zur Krim: von der Nogaischen Steppe über die Landenge von Perekop, durch Ischun und den Talkessel von Kertsch bis zum Schwarzen Meer. Erzählt wird nicht aus der Perspektive von Generälen oder Strategen, sondern aus der unmittelbaren Erfahrung derjenigen, die gehen mussten.
Ohne Heldentum, ohne Verklärung und ohne politische Rechtfertigung schildert das Buch den Krieg als Zustand: geprägt von Gelände, Erschöpfung, Angst und dem schrittweisen Verschwinden ganzer Einheiten. Der Text verdichtet zeitgenössische Berichte zu einer literarischen Erfahrung, die Nähe schafft, ohne zu erklären oder zu urteilen.
Themen dieser Episode:
Der Vormarsch auf die Krim 1941 aus Sicht der Infanterie
Krieg als körperliche und psychische Dauerbelastung
Warum der Roman bewusst auf Pathos und Helden verzichtet
Die Grenze zwischen historischer Dokumentation und Literatur
Hinweis: