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Folge 36 von Fremde fürs Leben ist da und es geht leider auch um Teambuilding im Regionalexpress nach Brandenburg. Das klingt erstmal nach einem Film, der sich an relevanten Kinobesucherzahlen vorbei direkt in die Herzen des Feuilletons und die spätabendlichen Sendeplätze auf Arte oder 3sat gezaubert hat.
Es war aber nur die harte Realität von Malte auf der Zugfahrt zur ersten Jugendweihe seines nicht mehr jugendlichen Lebens (als Besucher oder Zuschauer oder Gast oder was auch immer man ist, wenn man nicht selbst geweiht wird. "Au weiher", sagte ein Freund von Malte dazu).
André dagegen hatte es nicht mit Kinder zu tun, die durch volle Züge riefen "ich heiße Lisa und ich bin lustig, du heißt Nils und bist neugierig", sondern nur mit Eltern, die sich in anderen Transportmitteln daneben benehmen. Denn er hat sein Buch fertig geschrieben und damit eindeutig das Wochenende gewonnen. Bester Anlass also, die zugeschickten Fragen zu beantworten, wie sein Schreibprozess so abläuft, woran er sich orientiert und wie oft er in der Bibliothek nicht aufsteht, um nach Chilis zu gucken.
Speaking of Bibliothek: Ist die Nationalbibliothek in Leipzig sehr traurig und dunkel (findet Malte) oder eigentlich ganz cool und förderlich für die Produktivität (findet André).
Außerdem: Entfremdung doch noch gestoppt, weil: Einigkeit. Dafür aber nächstes großes Thema aufgemacht. Auch außerdem: Wenn Lars Eidinger ein von Richard David Precht geschriebenes und von Jan Delay musikalisch begleitetes Theaterstück aufführt, ist James Franco längst wach und macht Breakdance in Australien. Und: Neue Vorschläge zu kecken Sprüchen für Leute, die ihren Kaffee schwarz trinken.
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By André Herrmann, Malte RoßkopfFolge 36 von Fremde fürs Leben ist da und es geht leider auch um Teambuilding im Regionalexpress nach Brandenburg. Das klingt erstmal nach einem Film, der sich an relevanten Kinobesucherzahlen vorbei direkt in die Herzen des Feuilletons und die spätabendlichen Sendeplätze auf Arte oder 3sat gezaubert hat.
Es war aber nur die harte Realität von Malte auf der Zugfahrt zur ersten Jugendweihe seines nicht mehr jugendlichen Lebens (als Besucher oder Zuschauer oder Gast oder was auch immer man ist, wenn man nicht selbst geweiht wird. "Au weiher", sagte ein Freund von Malte dazu).
André dagegen hatte es nicht mit Kinder zu tun, die durch volle Züge riefen "ich heiße Lisa und ich bin lustig, du heißt Nils und bist neugierig", sondern nur mit Eltern, die sich in anderen Transportmitteln daneben benehmen. Denn er hat sein Buch fertig geschrieben und damit eindeutig das Wochenende gewonnen. Bester Anlass also, die zugeschickten Fragen zu beantworten, wie sein Schreibprozess so abläuft, woran er sich orientiert und wie oft er in der Bibliothek nicht aufsteht, um nach Chilis zu gucken.
Speaking of Bibliothek: Ist die Nationalbibliothek in Leipzig sehr traurig und dunkel (findet Malte) oder eigentlich ganz cool und förderlich für die Produktivität (findet André).
Außerdem: Entfremdung doch noch gestoppt, weil: Einigkeit. Dafür aber nächstes großes Thema aufgemacht. Auch außerdem: Wenn Lars Eidinger ein von Richard David Precht geschriebenes und von Jan Delay musikalisch begleitetes Theaterstück aufführt, ist James Franco längst wach und macht Breakdance in Australien. Und: Neue Vorschläge zu kecken Sprüchen für Leute, die ihren Kaffee schwarz trinken.
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