Die "Schachnovelle" ist das letzte und wohl berühmteste Werk von Stefan Zeig. Geschrieben zwischen 1938 und 1941 im brasilianischen Exil wurde es erst posthum nach Zweigs Selbstmord 1942 veröffentlicht. Da die Geschichte weitgehend als innerer Monolog im Kopf des Helden stattfindet, gilt sie als schwer verfilmbar. Nun hat sich Philipp Stölzl an die Verfilmung des literarischen Meisterwerks gewagt. Wie ihm das gelungen ist, sagt unsere Filmkritikerin Anke Sterneborg.