Heute spreche ich über Altkleidung, was damit passiert und die Folgen durch den Überkonsum.
Schlimm aber war, wenn wir glauben mit unserer Altkleidung noch etwas Gutes Tun zu können, wird es oftmals leider zum Gegenteil, aber man hat ja eigentlich keine Wahl. Darum besser schon vor dem Kauf darüber Gedanken machen, benötige ich diese Kleidung wirklich?
Ein paar Zahlen: Chile hat im Jahr 2021 157.000 Tonnen Altkleidung importiert, ist 4. größter Importeur Weltweit, dies ist doppelt so viel wie noch 2017. Ob Europa, Nordamerika oder Asien, alle sind hier dabei und exportieren Kleidung im großen Stil. In Chile kommt diese mit Schiffen an, wird dann aufgeteilt auf Händler, die 1-2 Dollar dafür zahlen, aber es ist so viel, dass die Händler es nicht mehr gebrauchen können, somit passiert folgendes: Es wird auf Deponien gelagert in der Atacama Wüste, diese Wüste ist die trockenste der Welt und dient für den Müll der Welt im Fashion Bereich und auch in anderen Bereichen. Dort angekommen, beginnen diese Deponien sehr oft zu brennen, Schadstoffe aus der Kleidung wird freigesetzt und somit gelangen wiederum Schadstoffe in die Umwelt. Es gibt in Chile keine Recycling-Anlagen, wo man dem entgegenwirken könnte, diese wird es aber brauchen. Denn es ist die Verantwortung aller Produzenten hier etwas tun zu müssen. 1% wird Weltweit recycelt an Altkleidung, somit werden 99% auf Deponien gelagert oder verbrennt, wir sollten uns einfach Gedanken machen, ob wir den 5 Pullover in derselben Farbe als Beispiel genannt noch benötigen oder auch schon mal verzichten, denn desto weniger billig Schrott wir kaufen, desto weniger wird auf lange Sicht produziert werden.