In Folge 54 von WIENER BEZIRKSBLATT TV auf W24 - Das Stadtfernsehen ist Herbert Schweiger zu Gast. Im Gespräch mit Paul Tesarek plaudert der Chef der Wiener Volkshochschulen über die Kurse, die er selbst besucht hat oder gerade besucht. Über 6.000 Kurse werden pro Semester an den Volkshochschulen angeboten, vor der Pandemie zählte man jährlich 170.000 Teilnehmer. Seit 135 Jahren gibt es die Volkshochschulen, die Intention war damals wie heute, Bildung niederschwellig und leistbar anzubieten. Das Jahresbudget beläuft sich auf rund 65 Millionen Euro, knapp ein Drittel davon kommt von der Stadt. Bei der allgemeinen Erwachsenenbildung, sagt Schweiger, überwiegt der Frauenanteil, erreicht werden aber auch viele Menschen mit Migrationshintergrund. Er spricht über das Online-Angebot und über die Digitalisierung in den Volkshochschulen samt „Kursleiter-Avatar". Aufgewachsen in Gloggnitz, „riecht“ er heute noch die Heimat, wenn er dorthin fährt. Knapp vor der Schule übersiedelte er nach Wien. Seine schulische Karriere war laut Schweiger aber nicht sehr erfolgreich - das System Schule war nicht so seins. Ohne Matura hat er aber dann doch drei Master machen können. Privat ist der seit 37 Jahren verheiratet und hat drei Kinder, seit kurzem ist er auch Opa.