#frauenorte-der-podcast

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#frauenorte-der-podcast episodes

  • Die Frauen am Bauhaus (Dessau, FrauenOrt Nr. 21)
    Dessauer Spurensuche

    Diese Podcast-Folge entstand 2026 als ein „FrauenOrte-Projektbeitrag“ zum Jubiläumsjahr „An die Substanz. Bauhaus Dessau 100“ und möchte zwei **neue frauengeschichtliche Vermittlungs-Angebote **bekannt(er) machen und die Neugier auf einen Besuch vor Ort verstärken!

    Dr. Monika Kaiser, freiberufliche Kunsthistorikerin und Vermittlerin, entwickelte inhaltlich-konzeptionell federführend im Auftrag der Bauhaus Stiftung Dessau zwei Leitfäden für frauenthematische Sonderführungen - je eine durch die Meisterhäuser bzw. durch die Dauerausstellung im Bauhaus Museum Dessau.

    Es geht um Fragen wie

    Wer war hier? Was hat welche Frau getan? Und welche Spuren gibt es?

    Was haben "die Klasse-Frauen in der Frauenklasse" (O-Ton Monika Kaiser) geleistet und warum sahen sie selber kritisch auf ihre durchaus wirtschaftlich erfolgreiche Arbeit?

    Unter welchen Lehr- und Lebensbedingungen studierten Frauen hier ab 1925 in Dessau? Und was passierte, wenn sie eine Familie gründeten und Mütter wurden?

    Welche Textilkünstlerin hat später zu DDR-Zeiten das Bauhaus-Erbe bewahrt und ihren persönlichen Nachlass der Stiftung zur Verfügung gestellt?

    Darüber ist vor Ort mehr im Rahmen der beiden neuen u.g. Führungen zu erfahren. Über ausgewählte Exponate und Künstlerinnen sowie über Anliegen und Entstehung der Führungen spricht FrauenOrte-Koordinatorin Anke Triller mit Dr. Monika Kaiser und natürlich ist auch die eine oder andere "Hör-Kostprobe" dabei!

    Neugierig geworden? Dann folgen hier noch weitere Informationen:

    Die thematischen Sonderführungen sind auf Anfrage für Gruppen und nach Verfügbarkeit buchbar (siehe hier [Linkbeschreibung]).

    Das Bauhaus-Gruppenangebot Nr. 10 ist für einen Besuch der Meisterhäuser gedacht und rückt die Paarbeziehungen in den Meisterhäusern des Bauhauses bzw. die Frauen der Meister in der Künstlerkolonie der Moderne in den Fokus.

    Bauhaus-Gruppenangebot Nr. 11 wiederum verspricht unerwartete Entdeckungen im „Versuchsstätte“-Bestand im Bauhaus Museum Dessau sowie Interessantes zu Schülerinnen und Lehrerinnen der Bauhaus-Schule.

    Weiterführende Hinweise:

    Zum Bauhaus Dessau - Besuch (hier)

    und insbesondere dem aktuellen Jubiläumsprogramm "An die Substanz. Bauhaus Dessau 100"

    **Zu touristischen Angeboten der Stadt **(hier)

    wie z.B. die Führungen durch die Stadt: Die Frauen am Bauhaus" (neues Gruppenangebot zum Jubiläumsjahr), "Ises goldene Zwanziger" (auch öffentlich angeboten für Individualreisende) oder "Von Frau zu Frau (mit einem weitergefassten weiblichen Blick auf Dessaus Stadtgeschichte)

    oder direkt Nachfragen (vis-à-vis vom Bauhaus Museum Dessau) in der

    Tourist-Information Dessau in der Ratsgasse 11, 06844 Dessau-Roßlau oder unter Tel. 0049 340 - 882920 00

    Literaturhinweise:

    Erfreulicherweise liegen immer mehr Publikationen zu/ über die Frauen am Bauhaus vor und z.B. in den Dessauer Museums-Shops, in der Tourist-Info oder in Buchhandlungen bereit.

    Die statistischen Angaben im Podcast und die Hinweise auf die beiden Frauen-Kunstausstellungen 1930 bzw. 1932 entstammen folgender Publikation zu einer Ausstellung des Bauhaus Weimar in Zusammenarbeit mit der Klassik Stiftung Weimar:

    "VERGESSENE BAUHAUS-FRAUEN - Lebensschicksale in den 1930er und 1940er Jahren" / Hrsg. Anke Blümm/ Patrick Rössler

    Neuere Und Neueste Geschichte #Moderne #20. Jahrhundert

    Danke an https://geschichtspodcasts.de/ , wo unsere Geschichten jetzt auch zu finden sind.

    34 min
  • Elisabeth Hauptmann und die Droyßiger Anstalten (Droyßig, FrauenOrt Nr. 2)
    Im Schatten des Rampenlichts

    Dank einer Stiftung von Fürst Otto Victor von Schönburg-Waldenburg wurden am 1. Oktober 1852 in Droyßig erstmals evangelische Lehrerinnen ausgebildet. Siebzig Jahre später trifft die junge Elisabeth Hauptmann genau deshalb in der kleinen Ortschaft in der Nähe von Naumburg ein.

    Jedoch dient ihr der hier erworbene Lehrerin-Abschluss vorrangig als Broterwerbsjob. Ihre echte Leidenschaft gehört dem Theater, weshalb es sie auch bald in die Weltstadt Berlin zieht.

    Warum sich ca. weitere 100 Jahre später Jugendliche mit der Biografie von Elisabeth Hauptmann kreativ und (schau)spielerisch beschäftigen? Warum Bertholt Brecht, Helene Weigel und Kurt Weill in der Schulaula ihren Auftritt bekommen und Tanzrhythmen aus den "Goldenen Zwanzigern" erklingen? Wieviel Elisabeth in der Seeräuberbraut Jenny aus der Dreigroschenoper steckt? Am besten gleich reinhören und einigen der u.g. jungen Theaterspielenden akustisch begegnen.

    (Tipp: Übrigens hatte sich das renommierte Dessauer Kurt-Weill-Fest dem Thema mit seiner 2024er Ausgabe "Leuchten im Schatten" und u.a. auch Elisabeth Hauptmann zugewandt - siehe unsere gleichnamige Podcastfolge Nr. 30 mit den Macherinnen)

    Am Theaterprojekt „Im Schatten des Rampenlichts – Elisabeth Hauptmann und Bertolt Brecht“ wirkten folgende Schüler*innen aus dem Theaterkurs der Klassen 10 – 12 der CJD Christophorusschule Droyßig jeweils mit

    Namen UND Rolle / Aufgabe:

    Dannenberg, Nele: Bertolt Brecht

    Delitzsch, Cosima: Elisabeth Hauptmann
    Ecker, Dorothea: Elisabeth Hauptmann, Gesang
    Geißler, Julie: Elisabeth Hauptmann
    Girimhanov, Alina: Helene Weigel
    Jackel, Hannah: Bertolt Brecht
    Kluge, Ole: Kurt Weill, Schulleiter, Gestapo
    Knauth, Maria: Gestapo, Tänzerin
    Lehmann, Emilia: Freundin Elisabeths, Rezitation
    Radtke, Hannah: Elisabeth Weill, Freundin Elisabeths
    Schmeißer, Elias: Hans, Freund Elisabeths
    Schwamberger, Fridolin: Bertolt Brecht

    Unter Mitarbeit (Recherche, Stückentstehung) folgender Schülerinnen der damaligen 12. Klassen:

    Chigiya, Chenai Jayala; Dreß, Nathalie; Fuchs, Lotte; Heil, Mirja; Heinrich, Annika und Schmeller, Samira

    Weiterführendes Literaturverzeichnis(dank Ines Schneider):

    Fuegi, John: Brecht & Co., Hamburg 1997

    Häntzschel, Hiltrud: Brechts Frauen, Reinbek bei Hamburg 2003

    Hauptmann, Elisabeth: Julia ohne Romeo. Geschichten, Stücke, Aufsätze, Erinnerungen. Berlin und Weimar 1977

    Hörner, Unda: Brecht und die Frauen. Gefährtinnen, Geliebte, gute Geister. Berlin 2023

    Horst, Astrid: Prima inter pares. Elisabeth Hauptmann. Die Mitarbeiterin Bertolt Brechts, Würzburg 1992

    Kebir, Sabine: Ich fragte nicht nach meinem Anteil. Elisabeth Hauptmanns Arbeit mit Bertolt Brecht. Berlin 1997

    Schöler, Leonie: Beklaute Frauen. Denkerinnen, Forscherinnen, Pionierinnen: Die unsichtbaren Heldinnen der Geschichte. München 2024

    Vormweg, Christoph: WDR ZeitZeichen. Elisabeth Hauptmann, Brechts Koautorin (Hörfunkbeitrag), 20.04.2023

    Vormweg, Christoph: 125. Geburtstag von Elisabeth Hauptmann. Die Co-Autorin von Brechts Dreigroschenoper (Hörfunkbeitrag des Deutschlandfunks), 20.6.2023

    1. Geburtstag von Elisabeth Hauptmann - Die Co-Autorin von Brechts "Dreigroschenoper"
    2. https://www.deutschlandfunk.de/schriftstellerin-elisabeth-hauptmann-geburtstag-125-jahre-100.html

      Kotte, Claudia: Elisabeth Hauptmann, 1897-1973, UeLEX Germesheimer Übersetzerlexikon

      https://uelex.de/uebersetzer/hauptmann-elisabeth.de

      Neuere Und Neueste Geschichte

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      38 min
    3. Elisabeth von Thüringen und die Neuenburg (Freyburg/ Unstrut, FrauenOrt Nr. 5)
      Von Alltag und Wundern auf der Neuenburg im Unstruttal

      „Zahlreiche Geschichten und Legenden berichten vom Wirken dieser beeindruckenden Frau. In atemberaubender Konsequenz wählte sie freiwillig den Weg von höchster gesellschaftlicher Stellung zur tiefsten Armut. Als ungarische Königstochter und Thüringer Landgräfin gehörte Elisabeth zu den vornehmsten Frauen im hochmittelalterlichen Reich. Trotzdem widmete sie ihr Leben in der Nachfolge Christi voll und ganz den Schwächsten der Gesellschaft. Für eine Fürstin war das ein unglaublicher Vorgang. Auf der Neuenburg soll sie einen kranken Bettler nicht nur gepflegt, sondern zur Erholung auch in das landgräfliche Bett gelegt haben!

      Für die Jahre 1224/25 ist die Anwesenheit Elisabeths auf der Neuenburg urkundlich belegt. Zu ihren Lebzeiten wurde die Doppelkapelle vollendet, die im späten Mittelalter St. Elisabeth geweiht war. Die Neuenburg ist also Lebens- und Verehrungsstätte der heiligen Elisabeth gleichermaßen. Damit verbinden sich heute so herausragende Objekte wie der spätmittelalterliche Elisabeth-Teppich oder die Neuenburger Elisabeth-Figur aus dem 14. Jahrhundert.“ (Quelle: Webseite zur Neuenburg)

      Wie und wo lebte diese thüringische Landgräfin im 12. Jahrhundert? Wie kam es zu ihrer frühen Heiligsprechung? Und welche Spuren finden sich noch 800 Jahre später hier im Süden Sachsen-Anhalts? Darüber spricht FrauenOrte-Koordinatorin Anke Triller in diesem Podcast mit der Journalistin und Autorin Caroline Vongries sowie Jörg Peukert, dem Museumsdirektor der Neuenburg.

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      Weiterführende Hinweise:

      Zum FrauenOrt Nr. 5 in 06632 Freyburg (Unstrut)

      Zum Schloss mit Wein-, Uhren- und Burgmuseum

      Zur Kinderkemenate und ihren museumspädagogischen Angeboten wie

      „Man muss die Menschen froh machen“ - Aus dem Leben einer besonderen Prinzessin

      (Für Schulklassen und sonstige Gruppen, ab 8 Jahre)

      bzw. "Auf die Schliche gekommen"-selbstständige Erkundung der Innenräume der Neuenburg - wahlweise auch mit dem Schwerpunkt „Heilige Elisabeth“ (Für Schulklassen und sonstige Gruppen, 10–13 Jahre)

      Literaturempfehlung des Museumsdirektors, die große Neuenburg-Monographie:

      Schmuhl, Boje E. Hans und Konrad Breitenborn (Hg.): Schloss Neuenburg (= Schriftenreihe der Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt, 5). Wettin (Dößel) 2012.

      Darin finden sich zahlreiche weitere Verweise:

      Tebruck, Stefan: Burg und Herrschaft im Hochmittelalter - Die Neuenburg in ludowingischer Zeit.

      Schmitt, Reinhard: Die romanische Neuenburg und ihre Stellung im hochmittelalterlichen Burgenbau.

      Glatzel, Kristine: Die heilige Elisabeth von Thüringen und die Neuenburg.

      Lemmer, Manfred: Burgen, Burgherren und mittelalterliche Literatur unter besonderer Berücksichtigung der Neuenburg und des Thüringer Landgrafenhofes.

      Peukert, Jörg: "Die Neuenburg muss gerettet werden!" - Schloss Neuenburg und sein Museum seit 1946.

      Zur Straße der Romanik inkl. 360 Grad-Panorama von der Station Neuenburg

      Zum Lutherweg inkl. GPX-Dateien für den 80 Kilometer langen südlichen Streckenabschnitt, der seit 2023 nun auch von der Lutherstadt Eisleben, über Freyburg und die Neuenburg bis nach Naumburg führt.

      Zu weiteren Reisezielen in der Region Saale-Unstrut

      Deutschland #Romanik #ElisabethvonThüringen #dieNeuenburgimMittelalter #HeiligeElisabeth
      44 min
    4. Die Musen sind weiblich (Start in Weißenfels)
      Frauen der frühen Neuzeit in Musik, Literatur und bildender Kunst

      Danke an (c) Ungestalt GmbH Leipzig | Stadt Weißenfels für das Musen-Coverbild!

      In dieser Episode wird von den "Fehlstellen" in der Kunstgeschichte und insbesondere in deutschen Landen, der eigentlichen Ausstellungsentwicklung, von Hildegard von Bingen und Heinrich Schütz, aber auch den Folgen für die Musik(erinnen)auswahl beim Weißemfelser "Frauen-Themenjahr" und im Heinrich-Schütz-Haus berichtet.

      Dr. Maik Richter, Leiter und Kurator im Heinrich-Schütz-Haus, ist ein langjährig aktiver Mitstreiter im FrauenOrte-Netzwerk und hat die Ausstellung "Die Musen sind weiblich" schon langfristig geplant.

      Dazu recherchierte er zu Sängerinnen, Instrumentalvirtuosinnen und Komponistinnen und fand Francesca Caccini, Isabella Leonarda und Barbara Strozzi. Als Malerinnen werden Sofonisba Anguissola, Artemisia Gentileschi, Judith Leyster und Rachel Ruysch oder die malende und zeichnende Naturforscherin Maria Sibylla Merian vorgestellt. Auskunft wird auch zu Dichterinnen wie u.a. Louise Labé, Gaspara Stampa und María de Zayas y Sotomayor, aber auch der „Sappho von Greifswald“ Sibylla Schwarz gegeben, die zufällig die gleichen Lebensdaten wie die erste Tochter von Heinrich Schütz, Anna Justina (1621-1638) aufweist.

      Auf der Homepage des Heinrich-Schütz-Haus heißt es dazu:

      "Einige der Frauen, deren Leben und Werk in der Sonderausstellung veranschaulicht werden sollen, stammen aus Adels-, andere aus wohlhabenden Bürgersfamilien, wiederum andere aber auch aus ärmsten Verhältnissen. Manchen wurde durch ihre Familien, anderen durch den Besuch einer Klosterschule, wiederum anderen durch Kontakte zu berühmten Künstlern eine besondere Ausbildung zuteil, die ihnen eine eigenständige künstlerische Entfaltung ermöglichte.

      Bei aller Unterschiedlichkeit ist eines unbestritten: Alle diese Frauen und noch viele andere mehr dichteten, malten und musizierten sich in die Herzen auch ihrer männlichen Zeitgenossen."

      Die Ausstellung "Die Musen sind weiblich" ist als objektfreie Wanderausstellung konzipiert und Dr. Richter würde sich freuen, wenn sie ab dem Frühjahr 2025 an weiteren Orten "… zur Beschäftigung mit Künstlerinnen aus Italien, Deutschland, den Niederlanden, Frankreich und Spanien anregt, die zwischen der Mitte des 16. Jahrhunderts und der Zeit um 1700 gelebt und gewirkt haben."

      Weiterführende Hinweise:

      zum Heinrich-Schütz-Haus: in der Nikolaistraße 13 in D-06667 Weißenfels. Es wurde 2006 in das Blaubuch der Bundesregierung als ein Kultureller Gedächtnisort (KGO) von besonderer nationaler Bedeutung aufgenommen.

      Tel: + 49 (0) 3443 - 30 28 35

      zur Ausstellung "Die Musen sind weiblich", die vom 2. Oktober 2024 bis zum 9.März 2025 dort während der regulären Öffnungszeiten zu sehen ist,

      zu Literaturempfehlungen vom Heinrich-Schütz-Haus:

      Moderata Fonte: „Das Verdienst der Frauen - Warum Frauen würdiger und vollkommener sind als Männer“; C-H-Beck Verlag

      Katy Hessel: „THE STORY OF ART WITHOUT MEN – Große Künstlerinnen und ihre Werke“; Verlag Piper

      Arno Lücker: „250 Komponistinnen - Frauen schreiben Musikgeschichte“; Die andere Bibliothek

      16.Jahrhundert #17.Jahrhundert #Musik #Kunst #Frühe Neuzeit

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      32 min
    5. Dorothea Christiana Erxleben (Quedlinburg, FrauenOrt Nr. 32)
      Ärztin mit normalem Ausnahme-Leben

      Welcher Weg führte die 1715 geborene Arzttochter aus Quedlinburg im Harz bis zum medizinischen Examen an der Universität in Halle an der Saale? Wer förderte und forderte sie? Wieso kam sie zu dem Schluss „Daß dieses Geschlecht [weibliche, die Red.] der Gelahrtheit sich befleisse“ und „… daß es sich in der Gesellschaft eines vernünftigen Ehegatten noch vergnügter studieren“ lasse? Was ist in der „Prominenten-WG“ des Literaturmuseums Klopstockhaus noch über die Erxleben und ihre Familie zu sehen und zu erfahren?

      All dies und mehr ist hier im Podcast von der Kuratorin Meixner zu hören bzw. auch anhand von medizinischen und familiären Ausstellungsstücken in Quedlinburgs Klopstockhaus zu sehen.

      Weiterführende Hinweise:

      Zum FrauenOrt Nr. 32 Erxlebens Geburts- und Sterbehaus im Steinweg 51 in 06484 Welterbestadt Quedlinburg

      Infos zum Literaturmuseum Klopstockhaus am Schlossberg 12 unterhalb des Stiftsberges:

      Es ist ganzjährig Mittwoch bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet, an Feiertagen auch Montag und Dienstag.

      Touristische Tipps zum Besuch der Welterbestadt Quedlinburg und u.a. zu den frauengeschichtlichen Stadtführungen

      Literaturtipps:

      --> Eva Brinkschulte/ Eva Labouvie (Hg.): „Dorothea Christiana Erxleben. Weibliche Gelehrsamkeit und medinzinische Profession seit dem 18. Jahrhundert“, Mitteldeutscher Verlag Halle (Saale) 2006

      --> Städtische Museen Quedlinburg (Hg.) / Texte von Brigitte Meixner: „Dr. Dorothea Christiana Erxleben, ein ganz normales Ausnahme-Leben“ Schriftenreihe des Klopstockhauses Bd. VIII

      --> Emmy Kraetke-Rumpf „Die Ärztin aus Quedlinburg. Das Leben der Dorothea Christiane Erxleben“, www.francke-buch.de (Roman 10. Nachauflage 2020 , ursprüngl. von 1939)

      --> Dissertation von Kornelia Steffi Gabriele Markau: „Dorothea Christiana Erxleben (1715 – 1762): Die erste promovierte Ärztin Deutschlands. Eine Analyse ihrer lateinischen Promotionsschrift sowie der ersten deutschen Übersetzung; aus dem Jahre 2005, elektronisches Dokument in der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt.

      Frühe Neuzeit

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      49 min
    6. Waschmittelmuseum Genthin (Frauen und Industriekultur)
      Waschfrauen bewahren 88 Jahre Industriegeschichte

      Die Koordinatorin der FrauenOrte Sachsen-Anhalt Anke Triller besucht das Waschmittelmuseum Genthin im historischen Badehaus direkt am Elbe-Havel-Kanal. Seit Jahren bewahren sechs ehemalige Waschmittelwerkerinnen, die sogenannten "Genthiner Waschfrauen", ehrenamtlich die Erinnerung an die Entwicklung des Genthiner Henkel-Standortes von 1921, über das DDR-Werk, die Nachwendezeit und bis zu seiner Schließung 2009.

      2019 konnte das Museum dank Mitwirkung seitens der QSG und finanzieller Unterstützung durch die Städtische Wohnungsbaugesellschaft sowie ehrenamtlichem Bürgerschafts-Engagement wieder eröffnet werden.

      Der Museumsfortbestand ist jedoch- nicht nur aus Kostengründen - gefährdet und ob die Besichtigung am authentischen Ort auch nach 2024 möglich sein wird, steht leider keinesfalls fest. Dieser Podcast erzählt, warum es "5 vor 12" ist und welche Exponate -derzeit noch- aus der 88jährigen Industriegeschichte bei einem Rundgang durchs Oktagon zu besichtigen sind.

      Ein weiterer Podcast wird sich ihren vier sehr verschiedenen Arbeitsbiografien in Genthin widmen. Vorab haben sie davon persönlich beim Erzählcafé anlässlich des "14. Tages der Industriekultur" am 21. April 2024 berichtet.

      Ob die "Weiße (Persil-) Dame" mit der Mode mitgeht, warum Spee so heißt und das ursprünglich auf der Packung prangende Frauengesicht schnell abgelegt hat? Wozu der achteckige Museumsbau ursprünglich diente, wohin der "Rote Stern der Planerfüllung" auf Reisen ging und wo der Firmengründer versteckt war?

      Am besten gleich reinhören!

      Weiterführende Hinweise:

      ! Nächster öffentlicher Termin zum 30. Genthiner Kartoffelfest:

      am Sonntag, 22. September 2024 ist das Museum von 10-12 Uhr geöffnet!

      Individuelle Besichtigungstermin des Waschmittelmuseums bitte möglichst mit EINER WOCHE VORLAUF über die Genthiner Touristinformation vereinbaren (Tel.: 03933-80 22 25 / info@touristinfo-Genthin)

      Öffnungszeiten der Touristinfo in der Dattelner Straße 1:

      Montag, Dienstag und Donnerstag 10-18 Uhr

      Mittwoch geschlossen

      Freitag 10-16 Uhr

      Weitere Infos zum Ausflugsziel Stadt Genthin, der "Perle am Kanal"

      Neuigkeiten rund um die Henkel-Welt und einen sehr gelungenen Beitrag von einem Besuch von Henkel-Pensionären im Genthiner Museum gibt es hier nachzulesen.

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      26 min
    7. Fürstin Louise von Anhalt-Dessau (Wörlitz und Luisium Dessau; FrauenOrt Nr. 47)
      Zu Besuch im Haus der Fürstin

      Das "Haus der Fürstin" in Wörlitz wurde 1789/ 90 im neugotischen Stil als privater Rückzugsort von Louise Henriette Wilhelmine von Anhalt-Dessau, geb. von Brandenburg-Schwedt und Gemahlin von Gartenreich-Gründer Fürst Franz errichtet und später mehrfach umgebaut und erweitert. Seit 2022 dient es als ganzjähriges Ausstellungszentrum der Kulturstiftung Dessau-Wörlitz.

      Beim Rundgang durch die Dauerausstellung ist hier sprichwörtlich zu entdecken, warum hier in Anhalt "Das ganze Land ein Garten" geworden ist und wie sich die Parkresidenzen der Fürstin, das Luisuium und dieses Gebäude ins Gartenreich einordnen.

      Zusammen mit der Dessauer Gleichstellungsbeauftragten Claudia Heß folgt FrauenOrte-Koordinatorin Anke Triller der Einladung, sich von der Kastellanin des Schlosses Luisium Corinna Meyer durch das von der Fürstin selbst als "graues Kloster" bezeichnete Domizil führen zu lassen.

      In den verschiedenen Räumlichkeiten und anhand entsprechender Exponate suchen sie gemeinsam nach Spuren rund um die Lebenswelten der Fürstin. Denn in der Tradition zwar befangen, aber bürgerlichen Werten der Aufklärung aufgeschlossen, suchte Fürstin Luise einen eigenen Weg, mit ihrer ungewöhnlichen Ehe zu leben.

      Wohin und warum sie viel lieber weit weg reiste, welche Freundschaften mit "Seelenverwandten" sie pflegte? Was es mit einem Tinten-"L", einem Spitz oder der langen Spazier-Galerie auf sich hatte?

      Das und noch mehr wissen wir auch dank der umfangreichen Tagebucheintragungen der Fürstin (siehe auch Literaurhinweis). Einiges davon ist nun bei diesem Hör-Spaziergang zu erfahren oder ganzjährig vor Ort im "Grauen Haus" dank Rundgang mit Audio-Guide und Begleitheft oder einer der saisonalen Führungen im Luisium.

      Achtung: Demnächst werden die Ausstellungsräume im "Haus der Fürstin" umgestaltet, d.h.wegen Ausstellungsumbaus ist das Haus vom 1. März bis 27. Mai 2025 geschlossen. Vom 28. Mai bis 30.November 2025 wird dort _eine andere thematische Sonderausstellung _zu sehen sein.

      Weiterführende Hinweise:

      Infos zum Besuch des Dessau-Wörlitzer Gartenreiches und den saisonalen Veranstaltungen gibt es hier

      Das „Haus der Fürstin“ oder auch „Graues Haus“ in Wörlitz ist ganzjährig, die anderen Gartenreich-Schlösser wie z.B. das Luisium in Dessau-Waldersee jedoch nur saisonal zu besichtigen.

      Der Besuch der Grablege des Fürstenpaares im Turm der Kirche St. Bartholomäi (Goltewitzer Straße 23 in 06844 Dessau-Roßlau OT Waldersee) ist nur mit Voranmeldung möglich, Infos hier

      Im Wörlitzer GartenreichLaden, in der Dessauer Tourist-Information sowie an anderen Dessauer Veranstaltungsorten ist das 2024er Jubiläums-Faltblatt "250 Jahre Philantropinum" (inkl. Veranstaltungsübersichtzu zu genanntem Luisium-Saison-Programm) ausgelegt.

      Zu weiteren touristischen Sehenswürdigkeiten rund um Dessau-Roßlau und dessen frauenthematischen Stadtführungen.

      Zum Oranienbaumer FrauenOrt und der Podcastfolge Museumslauschen 2.0. 350 Jahre Oranienbaum - ein Ort, ein Schloss und viele Geschichten

      Literatur:

      Die originalen Tagebücher der Fürstin Louise Henriette Wilhelmine von Anhalt-Dessau. Auszüge aus den Jahren 1795 bis 1811. Bearbeitet von Ingo Pfeifer, Uwe Quilitzsch und Kristina Schlansky. 2 Bde., zus. 792 S., geb. im Schuber, mit s/w- und Farbabb.

      Das Begleitheft zur Ausstellung (Broschüre, 64 S.) "DAS GANZE LAND EIN GARTEN" wird beim Besuch am Eingang zur Verfügung gestellt.

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      49 min
    8. Frauengeschichte mal anders (FrauenOrte fragen nach)
      Von Musikerinnen und Polizistinnen

      Dieser Podcast mit der Historikerin und #frauenvondamals - Instagramerin Bianca Walther* und Geigerin Liv Migdal* beweist, dass Frauengeschichte nicht nur via kluger Bücher und wissenschaftlicher Vorträge zu vermitteln ist.

      Was die italienische Barockkomponistin Maddalena Lombardini Sirmen, die englische Komponistin und Suffragette Ethel Smyth und Charlotte Ritter (aus "Babylon Berlin") miteinander verbindet? Was "Klänge der Frauen" mit Vornamen zu tun haben und warum über Polizistinnen und Netzwerke früherer Jahrhunderte im Bauhaus Dessau gesprochen wurde?

      Am besten Reinhören ins Plädoyer, wie menschliche, also auch ganz selbstverständlich weibliche Wertschätzung zukünftig besser funktionieren könnte.

      *Im Programm der 2024er Festivalausgabe des hiesigen Kurt-Weill-Fest Dessau unter dem Motto „Leuchten im Schatten“ traten beide mit ganz verschiedenen Live-Angeboten auf.

      Wer mehr über die Macherinnen und deren Ideenfindung rund um das Festival-Motto "Leuchten im Schatten" erfahren will, sollte auch die Podcast-Folge Nr. 30 "Leuchten im Schatten" nicht verpassen.

      Weiterführende Hinweise:

      Zu den Gesprächspartnerinnen:

      Bianca Walther und frauenvondamals sowie

      Liv Migdal

      Zum Kurt-Weill-Fest:

      Hier

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      22 min
    9. Leuchten im Schatten (Dessauer Festival-FrauenOrte)
      Les Femmes de Kurt Weill und das Dessauer Festival

      Das Kurt Weill Fest ist ein internationales, genreübergreifendes Kulturfestival zu Ehren des Komponisten Kurt Weill (*1900 in Dessau † 1950 in New York). Jährlich im Februar/ März dürfen sich Sachsen-Anhalt und seine Gäste auf vielfältige und vielseitige Events freuen. Dabei wird das Festivalgeschehen nicht nur vom Musikschaffenden, sondern auch dem Menschen Kurt inspiriert.

      Das Kurt Weill Fest feiert in 2025 die "Farben des Lebens" vom 28.02. – 16.03.2025

      In seiner 32. Auflage widmete sich das Fest unter dem Motto „LEUCHTEN IM SCHATTEN“ 2024 den Frauen, die aus Sicht des Veranstalters im Laufe der Zeit nur allzu oft im Schatten ihrer Ehemänner, Väter, Brüder oder aber auch der gesellschaftlichen und politischen Gegebenheiten standen. Damit wurde Dessau-Roßlau (seit über 20 Jahren bereits mit vier FrauenOrten u.a. für die #bauhausfrauen vertreten) zu einem musikalischen "FRAUENORT" der Extra-Klasse mit einem reichhaltigen Rahmenprogramm aus Lesungen, Führungen bis hin zum Nachwuchs-Contest.

      Wie es zum 2024er Motto kam und wie z.B. Lotte Lenya, Elisabeth Hauptmann, Alma Mahler, Milva, Fanny Mendelssohn, Anne Frank "aus dem Schatten auf die Bühnen" der verschiedensten Spielstätten geholt werden? Wer dank erfolgreicher Kooperation mit der Stiftung Bauhaus wieder für eine künstlerisch inspirierende Auszeit in die berühmten Meisterhäuser einziehen durfte? Warum auch ein Bahnwerk und das Kornhaus ihre Türen fürs Publikum öffnen und wieviel Womenpower im Festival selber steckt?

      Reinhören und inspirieren lassen, unser Land verträgt noch viele weitere Frauen(Musik)Festivals!

      PS: Das Festival-Logo (siehe Podcast-Coverfoto) und die Illustrationen im offiziellen Festspielmagazin hat Robert Nippoldt entworfen.

      Weiterführende Hinweise zum Kurt-Weill-Fest

      Vom 27.02. – 15.03.2026 heißt das Motto "In Bewegung" und
      hier geht es zum Programm

      38 min
    10. Gabriele Reuter (Haldensleben, FrauenOrt Nr. 44)
      Aus guter Familie ins Tränenhaus

      Gabriele Elise Karoline Alexandrine Reuter wurde im ägyptischen Alexandria als Tochter des Kaufmanns und preußischen Konsul Karl Reuter und von Johanne, geborene Behmer geboren. Die Mutter war eine Schwester der Ehefrau des Althaldensleber Klostergutbesitzers Heinrich von Nathusius.

      Bei einem Besuch der hiesigen Verwandschaft verstarb der Vater 1872 plötzlich und die Mutter blieb mit den Kindern in Neuhaldensleben. So kam es, dass Gabriele sieben Jugendjahre in der Ohrestadt nördlich von Magdeburg verbrachte, bevor sie nach Weimar übersiedelten.

      Über diesen biografischen Abschnitt, Plätze ihrer Jugend und insbesondere über einige sie prägende Frauenpersönlichkeiten aus der Verwandtschaft forschte und publizierte u.a. der ehemalige Haldenslebener Museumsleiter Ulrich Hauer (s.u. Literaturhinweise).

      Dieser Podcast erzählt deshalb

      *von der Haldenslebener Verwandschaft und den Vorfahrinnen, die ebenfalls literarisch tätig waren,

      *von Themen, die Gabriele Reuter bearbeitete und z.T. damit auch schreibend verarbeitete wie den Unzulänglichkeiten der Mädchenerziehung des 19. Jahrhundert und uneheliche Mutterschaft,

      *Was sie „Vom Kinde zum Menschen“ reifen ließ, wie es die Autorin im gleichnamigen Buch und im bereits 1895 erschienen Erfolgsroman "Aus guter Familie" beschrieb und

      *immer wieder von der stummen Tragik des (Frauen-) Alltags z.B. in "Das Tränenhaus".

      Welchen Menschen sie begegnete, wie sie ihr wechselvolles Leben meisterte, bis sie 1941 hochgeachtet in Weimar starb, warum die Brüder Grimm, Biedermeierstil und die Weltwirtschaftskrise Erwähnung finden? Hören Sie es selbst!

      Weiterführende Hinweise:

      Zur Kulturgeschichte der Region Haldensleben und anderen Ausstellungen im Museum Haldensleben Breiter Gang | 39340 Haldensleben

      Zu touristischen Sehenswürdigkeiten)

      Zur Podcastfolge über Johanne und Marie Nathusius

      Literatur:

      Ulrich Hauer: "Gabriele Reuter - Jugendjahre in Alt- und Neuhaldensleben in:

      Jahresschrift der Museen des Landkreises Börde; Band 49(16), Haldensleben 2009

      Annette Seemann: "Gabriele Reuter - Leben und Werk einer geborenen Schriftstellerin (1859-1941)", Weimarer Verlagsgesellschaft 2016

      Zu Werken von Gabriele Reuter wie "Das Tränenhaus" veröffentlicht im Projekt Gutenberg

      Danke an https://geschichtspodcasts.de/ , wo unsere Geschichten jetzt auch zu finden sind!

      43 min

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    FrauenOrte erzählen Geschichte(n), 52 mal in Sachsen-Anhalt und unter www.frauenorte.net. Der Podcast möchte die markanten FrauenOrte-Tafeln ergänzen, die "Geschichten dahinter" zu Gehör bringen.…