Drei Modelle, ein Klartext-Gespräch
ANÜ, Zeitarbeit, Freelancing: Wer in Projekten arbeitet oder Projekte besetzt, stolpert über diese Begriffe fast täglich – und trotzdem werden sie regelmäßig verwechselt oder in einen Topf geworfen. In Folge 4 des freelance future Podcasts holen sich René Troche und Robin Gollbach dafür jemanden ans Mikrofon, der die Branche von innen kennt: Philipp Geyer, CEO von RGF Staffing Germany und seit 18 Jahren in der Personaldienstleistung.
Gemeinsam sortieren die drei zunächst die Begriffe: Was bedeutet Arbeitnehmerüberlassung eigentlich, ist das dasselbe wie Zeitarbeit, und wo steht das Freelancing als selbstständige Tätigkeit daneben? Wer hat in welchem Modell welchen Vertrag mit wem – und welches Modell passt zu welcher Situation?
Danach wird es unbequem, im besten Sinne: Philipp räumt mit den Mythen auf, die der Zeitarbeit seit Jahren anhängen. Und er dreht eine Frage um, die viele so noch nicht gestellt haben: Kann eine Festanstellung in der Arbeitnehmerüberlassung eigentlich eine sinnvolle Alternative zum Freelancing sein? Gerade dann, wenn der Markt schwierig ist, Projektlücken länger werden und Planbarkeit plötzlich mehr wert ist als der maximale Tagessatz.
Locker, offen und praxisnah – kein Werbeformat, sondern ein Gespräch auf Augenhöhe.
ANÜ, Zeitarbeit, Freelancing: die Begriffe endlich sauber getrenntWer in welchem Modell mit wem im Vertragsverhältnis stehtWelches Modell für wen passt – und wann welches die richtige Wahl istDie größten Mythen über Zeitarbeit, aus der Praxis kommentiertWarum eine Festanstellung in der ANÜ eine Alternative zum Freelancing sein kannWo die Fallstricke bei der Abgrenzung liegenWas Freelancer, Unternehmen und Personaldienstleister konkret mitnehmenPhilipp Geyer ist CEO der RGF Staffing Germany GmbH, einem der Top-10-Personaldienstleister in Deutschland mit rund 9.000 Mitarbeitenden, 110 Standorten und 365 Mio. Euro Umsatz. Das Unternehmen gehört zur börsennotierten Recruit Holdings mit weltweit über 20 Mrd. Euro Umsatz – zu der unter anderem auch die Jobplattform Indeed gehört. Seit 18 Jahren ist Philipp in der Personaldienstleistungsbranche unterwegs und engagiert sich ehrenamtlich im Verbandsvorstand, als Landesbeauftragter Bayern sowie in Tarif- und Verhandlungskommissionen. Zuvor war er in der Unternehmensberatung mit Schwerpunkt Post-Merger-Integration und in einem Start-up für Fahrzeug-Reimporte tätig. Studiert hat er BWL und Maschinenbau – seine vielleicht wichtigste frühe Ausbildung absolvierte er allerdings als Skilehrer, Spezialgebiet Einkehrschwung.
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