*TRIGGERWARNUNG* Die Lebensgeschichte von Frida Kahlo ist ziemlich belastend und vermutlich schwer zu ertragen für zart besaitete Gemüter und kann an einigen Stellen sehr triggern. Ich spreche über sexuelle Gewalt an Kindern, abgebrochene Schwangerschaften, Untreue, Rauschmittelsucht und Suizid. Wenn ihr Suizidgedanken habt, könnt ihr euch an die Telefonseelsorge, www.telefonseelsorge.de, wenden und kostenlos jederzeit die Hotline unter 0800-1110111 oder 0800-1110222 erreichen.
Frida Kahlos Leben war geprägt von tragischen Ereignissen und körperlichen und seelischen Schmerzen. Sie war voller Hoffnung und Lebensfreude, aber das nächste Unglück ließ nie lange auf sich warten… Frida Kahlo avancierte im Gegensatz zum damals geltenden gesellschaftlichen Frauenbild zur starken Persönlichkeit ihres Geschlechts. Sie machte sich nicht nur einen Namen als Malerin, sondern auch als emanzipierte Frau, die sich trotz ihres lebenslangen Leidens für Frieden und Freiheit politisch stark machte. Sie war die erste Frau, die den Verlust, Tod und die Selbsterkenntnis in ihren Werken durchleuchtete.
Frida ist die wohl begabteste und bedeutendste mexikanische Malerin des 20. Jahrhunderts, eine der herausragendsten Frauen der Kunstgeschichte und heute längst zur Ikone geworden.
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Quellen:
Billeter, Erika: Das Blaue Haus. Die Welt der Frida Kahlo. 1993
Barbezat, Suzanne: Frida Kahlo at home. 2016
Bauer, Claudia: Frida Kahlo. 2007
Crenn, Julie: Frida Kahlo & Diego Rivera. 2013
Decker, Ingrid: Frida Kahlo. Mexikanische Künstlerin mit deutschen Wurzeln. 2016
Feghelm, Dagmar: Frida Kahlo. Die Lebensgeschichte. 2010
Fuentes, Carlos: The Diary of Frida Kahlo: An Intimate Self-Portrait. 2005
Gether, Christian: Frida Kahlo - ein Leben in der Kunst. Ausstellungskatalog. 2013
Husic, Anka: Frida. 2015
Prignitz-Poda, Helga: Frida Kahlo – Die Malerin und ihr Werk. 2007
Sileo, Diego: Frida Kahlo - Beyond the Myth. 2018.
Film:
„Frida“ (2002), Filmbiografie. Regie: Julie Taymor. Hauptrolle: Salma Hayek. Literarische Vorlage: Hayden Herrera.