Führen. Menschlich. Bewusst.

Führen. Menschlich. Bewusst.

By Danny FuchsBusiness
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Führen. Menschlich. Bewusst. episodes

  • Einarbeitung ohne Zeit: Wenn niemand Zeit für den Neuen hat

    Einarbeitung ohne Plan, ohne Stellenbeschreibung und ohne Zeit der Führungskraft: Eine neue Fachkraft soll ihre Teamleiterin entlasten. Doch am ersten Tag gibt es nur ein freundliches Hallo, dann ist der Kalender wieder zu. Er sucht sich alles selbst zusammen, liest sich ein, fragt die Kolleginnen und Kollegen, die helfen, wo sie können. Nach ein paar Wochen ist er nicht eingearbeitet, sondern erschöpft. Und entlasten kann er niemanden, weil er noch damit beschäftigt ist, überhaupt Boden unter die Füße zu bekommen.

    In dieser Folge stelle ich eine unbequeme Frage: Ist das Führung? Ich erzähle, warum dieser Kreislauf so selten aus bösem Willen entsteht, was eine alte Zen-Geschichte über ungeteilte Aufmerksamkeit damit zu tun hat und warum die Zeit, die du am Anfang nicht investierst, dich später meistens doppelt kostet. Dazu bekommst du fünf konkrete Ansatzpunkte für eine gute Einarbeitung, von der festen Stunde pro Woche bis zu der einen Frage, die in keinem Gespräch mit neuen Mitarbeitenden fehlen sollte. Und ein paar Sätze für alle, die gerade selbst neu sind.

    Mehr über meine Arbeit: https://foris-coaching.de

    14 min
  • Dein Kalender lügt dir ins Gesicht

    Neun Uhr Jour fixe. Zehn Uhr Projektabstimmung. Elf Uhr Kundentermin. Und irgendwo dazwischen, ohne eigenen Eintrag, ohne eigene Uhrzeit, findet das eigentlich wichtigste Gespräch des Tages statt: zwischen Tür und Angel, im Gehen, während im Kopf schon der nächste Termin läuft. Ein voller Kalender gilt in vielen Unternehmen als Statussymbol. Was dabei selten ausgesprochen wird: Er ist meistens auch die bequemste Art, sich vor genau den Gesprächen zu drücken, die am meisten Mut brauchen.

    In dieser Folge nehme ich kein Blatt vor den Mund. Ich zeige, warum ein lückenloser Kalender kein Zeichen von Wichtigkeit ist, sondern häufig ein Vermeidungsmuster, warum Menschen in gehetzten Momenten aufhören, Fragen zu stellen, und wie sich dieses Schweigen über Wochen zu einer stillen Unternehmenskultur verfestigt, in der niemand mehr nachfragt.

    Fünf konkrete Ansatzpunkte zeigen, wie sich das durchbrechen lässt: von geschützten Pufferzeiten über die Unterscheidung zwischen laut und wichtig bis zur eigenen Vorbildrolle im Umgang mit Zeit, und der ehrlichen Frage, wovor ein voller Kalender eigentlich wirklich schützt.

    Eine Folge, die unbequem wird, bevor sie befreiend wird.

    Mehr über achtsame Führung, Coaching und Termine: foris-coaching.de

    14 min
  • Die zwanzig Sekunden, die alles verändern

    Eine Führungskraft erklärt kurz zwischen zwei Terminen eine neue Aufgabe. Klar, strukturiert, sicher formuliert. Der Mitarbeiter nickt, sagt „passt", beide gehen zurück an ihre Arbeit. Zwei Tage später stellt sich heraus: Die Aufgabe ist in eine ganz andere Richtung gelaufen als gedacht. Niemand hat gelogen, niemand war unaufmerksam. Verloren gegangen ist etwas viel Kleineres: der Moment, in dem eine einzige Frage gefehlt hat. Konntest du mir folgen? Hast du noch Fragen dazu?

    In dieser Folge geht es um achtsame Kommunikation im Führungsalltag, um genau diese unscheinbaren Sekunden zwischen dem Sprechen und dem Weitergehen, in denen sich entscheidet, ob Verstehen wirklich entsteht oder nur angenommen wird. Ich erkläre, warum sich die meisten Menschen nicht von selbst melden, wenn etwas unklar ist, welche stille Sorge dahintersteckt, und warum eine echte Rückfrage am Ende jeder Erklärung mehr bewirkt als jedes bloße „hast du noch Fragen".

    Fünf konkrete Ansatzpunkte zeigen, wie sich diese Haltung im Alltag verankern lässt: von der offenen Rückfrage über bewusst gelassene Pausen und eine positive Fehlerkultur beim Nachfragen bis zur inneren Ausrichtung darauf, den anderen dort abzuholen, wo er wirklich steht, und dem bewussten Zwischencheck, wenn eine Aufgabe schon länger läuft.

    Eine Folge über Präsenz im Gespräch, über die Kunst, langsamer zu werden, genau dann, wenn der innere Impuls sagt, weiterzumachen, und darüber, warum diese kleine Investition an Zeit sich fast immer um ein Vielfaches auszahlt.

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    14 min
  • Mitnehmen statt mitlaufen lassen

    Kompetent, freundlich, mit echtem Willen, es gut zu machen – und trotzdem wird die Zusammenarbeit holprig, sobald eine neue Person eng an der eigenen Seite mitdenken und entlasten soll. Nicht, weil die neue Person etwas falsch macht. Sondern weil viele Führungskräfte nie gelernt haben, wie man wirklich mit jemandem zusammendenkt, statt allein zu denken.

    In dieser Folge geht es um einen blinden Fleck, der erstaunlich vielen erfahrenen Führungskräften gemeinsam ist: den eigenen Denktunnel zu öffnen, wenn jemand Neues dazukommt. Ich zeige fünf konkrete Ansatzpunkte, die dabei helfen, aus zwei Menschen, die es gut meinen, tatsächlich ein eingespieltes Team zu machen – vom lauten Denken über echte Projektteilhabe bis zur Frage, warum Nachfragen ausdrücklich erlaubt sein sollte.

    Eine Folge über Selbstführung, Geduld und die Haltung, die echte Entlastung erst möglich macht.

    Mehr über achtsame Führung, Coaching und Termine: foris-coaching.de

    12 min
  • Die neue Angst am Arbeitsplatz

    Eine Mitarbeiterin, zwölf Jahre im Unternehmen, gut in ihrem Job – und trotzdem liegt sie nachts wach mit der Frage, ob das, was sie kann, in zwei Jahren noch gebraucht wird. Niemand hat ihr gekündigt. Und trotzdem ist die Angst da.

    In dieser Folge geht es um ein Gefühl, das gerade sehr viele Menschen in Unternehmen mit sich herumtragen: die Angst, durch künstliche Intelligenz überflüssig zu werden. Aktuelle Studien zeigen, dass viele Mitarbeitende ihre Nutzung von KI-Tools sogar vor ihren Vorgesetzten verstecken, aus Angst, als faul oder unehrlich zu gelten. Genau in dem Moment, in dem Offenheit am dringendsten gebraucht würde, ziehen sich Menschen zurück.

    Ich schaue mir dieses Phänomen aus zwei Perspektiven an: als Coach für achtsame Führung und aus meiner Zen-Praxis heraus. Im Zentrum steht der Anfängergeist, eine Grundhaltung, die Führungskräften hilft, Nicht-Wissen auszuhalten, statt Sicherheit vorzutäuschen, und die Angst ihres Teams in echten Austausch zu verwandeln statt sie zu verdrängen.

    Eine Folge über Selbstführung, Unsicherheit und die Frage, was einen Menschen wirklich unersetzlich macht, gerade jetzt.

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    9 min
  • Nah dran, aber nicht an der Spitze

    Es gibt eine Art von Führung, über die kaum jemand spricht: Menschen in einer Stabsstelle oder als Referent nah an der Geschäftsführung, ohne selbst an der Spitze zu stehen, ohne eigenes Team, ohne Weisungsbefugnis. Und trotzdem entsteht dort echte Führungswirkung, über Vertrauen, Klarheit und Haltung statt über Titel. Diese Folge beleuchtet, worauf es in den ersten Wochen in so einer Position ankommt, welche stille Einsamkeit dazwischen entstehen kann, und warum achtsame Führung und echte Klarheit für andere immer erst bei der eigenen inneren Klarheit beginnen.

    12 min
  • Freitag frei, Kontrolle inklusive

    Die Vier-Tage-Woche spaltet gerade die Republik, zwischen Zukunftsmodell und Wirtschaftsschreck ist scheinbar nichts dazwischen. Danny Fuchs steigt bewusst nicht in diese Debatte ein, sondern fragt nach dem leisen Bauchgefühl, das viele Führungskräfte beim Thema haben, noch bevor der erste vernünftige Gedanke überhaupt fertig ist. Mit einer guten Portion Selbstironie geht es um Meetings, die keiner braucht, Kalender, die beruhigen, und die eigentlich spannende Frage dahinter: Wie viel Vertrauen trauen wir uns zu schenken, wenn wir nicht ständig hinschauen können?

    11 min
  • Führung 2026 – Die Wissenschaft holt endlich auf

    Mehrere aktuelle Studien zeigen: Führung 2026 entscheidet sich nicht mehr über Methoden, sondern über innere Klarheit. Danny Fuchs erzählt das seit fünf Jahren, jetzt zieht die Forschung nach. In dieser Folge geht es um Sandwich-Manager kurz vor der Erschöpfung, vier Generationen in einem Team und die unbequeme Wahrheit hinter jedem neuen KI-Trend: Am Ende zählt, wer du bist, wenn es hart wird, nicht welches Modell du gerade gelesen hast.

    13 min
  • Man nennt es The Great Flattening:

    Weltweit werden Führungsebenen gestrichen, weil künstliche Intelligenz die Koordination übernimmt. In einem Punkt hat diese Logik recht — Wissen kommt heute aus der Steckdose. Nur sagt Strom aus der Steckdose niemandem, was er bauen soll.

    In dieser Folge geht es um das, was dadurch größer wird statt kleiner: Orientierung. Und um ein Problem, über das kaum jemand spricht — die meisten Führungskräfte haben nicht die Aufgabe zu führen, sondern die Aufgabe zu führen und fünfhundertdreiundachtzig weitere Aufgaben. Führung wird zur Begleitoption. Und genau so sehen die Entscheidungen aus.

    Mit drei konkreten Schritten und einer Regel, die ich als Zeitsoldat kennengelernt habe.

    15 min
  • „Einsicht reicht nicht"

    Es gibt einen Satz, den ich in meiner Arbeit häufiger höre als jeden anderen: Ich weiß doch, was ich tun müsste.

    Du hast etwas verstanden. Wirklich verstanden. Und drei Wochen später ist alles wieder wie vorher. Der naheliegende Schluss ist, dass es an zu wenig Disziplin liegt — ich halte diesen Schluss für falsch. Und für einen der Hauptgründe, warum Veränderungsversuche scheitern.

    In dieser Folge geht es um den Abstand zwischen Erkennen und Tun. Um die zwei Pfeile, und warum der zweite fast immer mehr kostet als der erste. Um den unausgesprochenen Vorteil, den ein Zustand haben kann, den wir eigentlich loswerden wollen. Und um eine Falle, in die ich selbst jahrelang gelaufen bin: die Übung zum Werkzeug zu machen.

    Am Ende zwei Grenzen, die mir wichtig sind. Eine davon lautet: Übung soll wacher machen, nicht duldsamer.

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    13 min

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Achtsame Führung für eine Welt im Wandel. Wie bleibst du klar, wenn KI, Druck und ständige Erreichbarkeit den Alltag bestimmen? Danny Fuchs – Coach seit 2011, Zen-Praktizierender und KI-Leader –…