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#Fuhrparkmanagement #Elektromobilität #Heimladen #BetrieblicheMobilität #ThemenRadio
Klare Regeln schaffen Akzeptanz.
Kostenübernahme, Erstattungsmodell und Verantwortlichkeiten sollten vor dem ersten Abrechnungslauf verständlich vereinbart sein.
Heimladen ist eine gemeinsame Aufgabe.
Fuhrpark, HR und Lohnbuchhaltung müssen den Prozess zusammen gestalten; IT und Datenschutz gehören bei digitalen Lösungen früh dazu.
Nachweise müssen zum Alltag passen.
Unterschiedliche Fahrzeuge, Stromtarife und private Mitnutzung der Wallbox brauchen nachvollziehbare Abläufe.
Automatisierung braucht einen messbaren Nutzen.
Entscheidend sind Bearbeitungszeit, Rückfragen, Korrekturen und zuverlässige Auszahlungen – auch in Ausnahmefällen.
Interviewpartnerin: Nicola Büsse, CEO MOBIKO GmbH
Weitere Informationen
–> Nicola auf LinkedIn, MOBIKO auf LinkedIn
–> Weitere Informationen zum MOBIKO-Heimlademanager
–> Checkliste für die Einführung vom MOBIKO Heimlademanager in 4 Wochen
Den E-Dienstwagen abends zu Hause anschließen und die Stromkosten unkompliziert erstattet bekommen: So wünschen es sich Beschäftigte. Im Unternehmen müssen dafür Fuhrpark, Datenschutz und Lohnbuchhaltung zusammenspielen. Welche Regeln braucht es, welche Nachweise sind erforderlich – und wo lässt sich Verwaltungsaufwand vermeiden?
Darüber spricht Wolfgang Eck mit Nicola Büsse, Mitgründerin und CEO von MOBIKO. Ihre zentrale Empfehlung: Unternehmen sollten zunächst klären, wie sie ihre Flotte elektrifizieren und welche Ladekosten sie übernehmen wollen. Daraus ergeben sich die Regeln für die Car Policy und der passende Abrechnungsprozess.
Im Gespräch erläutert Büsse den Unterschied zwischen der früheren Ladekostenpauschale und der Strompreispauschale. Sie erklärt, wie sich Ladedaten dem Dienstwagen zuordnen lassen und welche Möglichkeiten Fahrzeug-Apps und automatische Datenübertragung bieten. Auch für Fahrzeuge ohne passende Schnittstelle braucht es einen praktikablen Ablauf.
Ein weiterer Schwerpunkt: Wie gelingt die Einführung innerhalb weniger Wochen, wenn die strategischen Entscheidungen bereits getroffen sind? Dabei geht es um Zuständigkeiten, die Einbindung der Lohnabrechnung und verständliche Informationen für die Fahrer. Außerdem erfahren die Hörer, woran Unternehmen erkennen können, ob die neue Lösung tatsächlich entlastet.
Zum Abschluss erzählt Nicola Büsse, wie aus einem Projekt bei Audi Business Innovation die Idee für MOBIKO entstand – und warum sie die Veränderungen in der Mobilitätswelt besonders reizen.
Bei Interesse: Am 5. November findet ein Webinar zum Thema statt mit dem Titel
Vom Mobilitätsbudget zum Heimladen: Wie Wavestone betriebliche Mobilität in DACH auf eine Plattform bringt.
HIER ANMELDEN!
worauf man beim internationalen Fuhrparkmanagement achten muss,
wie sich globale Standards und nationale Besonderheiten sinnvoll verbinden lassen,
welche organisatorischen Strukturen sich in der Praxis bewährt haben,
warum Transparenz und Daten die Grundlage jeder internationalen Steuerung sind,
welche typischen Fehler Unternehmen bei internationalen Flotten vermeiden sollten.
Interviewpartner: Melanie Schmahl, Bereichsleitung Qualifikation und Events beim Bundesverband Betriebliche Mobilität, und Michael Närr, Vorstandsmitglied Fuhrparkverband Austria.
Wer einen Fuhrpark über Ländergrenzen hinweg steuert, merkt schnell: Was in Deutschland funktioniert, muss im Ausland noch lange nicht passen. Unterschiedliche gesetzliche Rahmenbedingungen, steuerliche Vorgaben, Beschaffungsmärkte und Mobilitätskonzepte machen internationales Fuhrparkmanagement zu einer anspruchsvollen Managementaufgabe.
Im Gespräch mit Melanie Schmahl und Michael Närr geht es um die Frage, wie Unternehmen den Spagat zwischen globalen Standards und lokalen Anforderungen erfolgreich meistern. Denn einerseits wünschen sich internationale Unternehmen einheitliche Prozesse und Transparenz, andererseits müssen nationale Besonderheiten berücksichtigt werden.
Die beiden Experten zeigen auf, welche organisatorischen Hebel entscheidend sind, wie sich internationale Flotten effizient steuern lassen und warum Daten, klare Verantwortlichkeiten und ein gemeinsames Regelwerk wichtiger sind als je zuvor.
Dabei wird deutlich: Erfolgreiches internationales Fuhrparkmanagement bedeutet nicht, überall dieselben Lösungen einzusetzen – sondern die richtigen Standards mit der nötigen Flexibilität zu verbinden.
Ein spannendes Gespräch für Unternehmen mit internationalen Standorten oder ambitionierten Wachstumsplänen.
Das nehmen Sie aus dieser Folge mit
✅ 1. Function on Demand verändert das Verständnis von Fahrzeugeigentum.
Unternehmen erwerben künftig nicht mehr automatisch alle Fahrzeugfunktionen, sondern zunehmend zeitlich oder nutzungsabhängig freischaltbare Leistungen.
✅ 2. Neue digitale Geschäftsmodelle bringen neue rechtliche Herausforderungen.
Leasingverträge, Haftungsfragen, Nutzungsrechte und Verantwortlichkeiten müssen neu gedacht werden – insbesondere im gewerblichen Fuhrpark.
✅ 3. Fuhrparkmanagement wird komplexer.
Neben Fahrzeugen müssen künftig auch digitale Funktionen, Berechtigungen, Laufzeiten und Kosten aktiv verwaltet werden. Wer sich früh mit diesen Entwicklungen beschäftigt, kann Risiken vermeiden und neue Möglichkeiten sinnvoll nutzen.
Weitere Informationen
–> Peter Rindsfus bei LinkedIn
–> Weitere Informationen: zur Website
„Das Auto wird vom Produkt zur digitalen Plattform – mit völlig neuen rechtlichen Spielregeln.“
Warum „Functions on Demand“ das Fuhrparkmanagement grundlegend verändert.
Bisher kaufte oder leaste ein Unternehmen ein Fahrzeug – inklusive seiner Ausstattung. Mit Function on Demand verändert sich dieses Prinzip grundlegend. Funktionen wie Assistenzsysteme, Navigation oder Komfortmerkmale können künftig zeitlich befristet oder dauerhaft digital freigeschaltet werden. Das eröffnet neue Möglichkeiten, wirft aber auch zahlreiche rechtliche Fragen auf: Wem gehören diese Funktionen? Welche Auswirkungen hat das auf Leasingverträge, Haftung und Kosten? Und worauf müssen Fuhrparkverantwortliche künftig achten? Darüber spricht Themen-Radio mit dem Fuhrparkrechtsexperten Peter Rindsfus.
Ich halte das übrigens für eines der spannendsten Themen der gesamten Flotte 2026. Während viele Vorträge über Elektroantriebe oder Ladeinfrastruktur sprechen, behandelt dieses Interview eine Entwicklung, die die Automobilbranche langfristig ebenso stark verändern dürfte wie der Wechsel vom Verbrenner zum Elektrofahrzeug. Genau deshalb passt es hervorragend zum Anspruch von Themen-Radio, Managementthemen frühzeitig einzuordnen und ihren praktischen Nutzen für Unternehmer sichtbar zu machen.
Weitere Informationen
–> Christian Reiter bei LinkedIn
–> Weitere Informationen:
– Bundesverband Betriebliche Mobilität
– Carmacon GmbH
E-Transporter sind längst mehr als ein Zukunftsthema. Die Fahrzeuge werden praxistauglicher, die Reichweiten steigen, Leasing- und Finanzierungslösungen entwickeln sich weiter. Trotzdem ist die Elektrifizierung von Transportern deutlich anspruchsvoller als die Umstellung klassischer Dienstwagenflotten.
Im Themen-Radio-Gespräch erklärt Christian Reiter, Diplom-Kaufmann, Fuhrpark- und Nutzfahrzeugexperte sowie Geschäftsführer der carmacon GmbH, worauf es in der Praxis wirklich ankommt. Sein zentraler Punkt: Ein Transporter ist ein Produktionsmittel. Wenn er nicht einsatzbereit ist, steht im Zweifel nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Auftrag.
Deshalb sollten Unternehmen nicht zuerst ein bestimmtes Fahrzeug auswählen, sondern zunächst ihre Einsatzdaten analysieren. Welche Strecken werden täglich gefahren? Gibt es feste Touren? Welche Nutzlast und Anhängelast werden benötigt? Wo kann geladen werden – im Betrieb, unterwegs oder beim Fahrer zu Hause? Und passen Einbauten, Regalsysteme und Servicekonzepte zum gewählten Fahrzeug?
Besonders gut funktionieren E-Transporter nach Reiters Einschätzung im regionalen Einsatz: bei Handwerksbetrieben, Serviceunternehmen, kommunalen Fuhrparks oder festen Liefertouren mit Rückkehr zum Betriebshof. Schwieriger wird es bei häufigen Langstrecken, hoher Nutz- oder Anhängelast und wechselnden Einsatzprofilen ohne verlässliche Lademöglichkeit.
Ein weiteres Thema ist die Beschaffung. Leasing, Full-Service-Leasing und Komplettpakete mit Wartung, Ladeinfrastruktur oder Energiemanagement können den Einstieg erleichtern. Entscheidend bleibt aber die Gesamtkostenbetrachtung: Nicht die Monatsrate allein zählt, sondern das Zusammenspiel aus Fahrzeug, Ladeinfrastruktur, Energie, Wartung, Ausfallzeiten, Restwert und Betriebspraxis.
Auch die Fahrerinnen und Fahrer sollten früh eingebunden werden. Sie kennen die täglichen Touren, die Kunden, Standzeiten und regionalen Besonderheiten oft am besten. Wer sie rechtzeitig informiert, schult und beteiligt, erhöht die Akzeptanz – und damit die Erfolgschancen der Elektrifizierung.
Der Podcast zeigt: E-Transporter können heute bereits sehr sinnvoll sein. Aber sie funktionieren dort am besten, wo sie nicht als einfacher Diesel-Ersatz verstanden werden, sondern als Teil eines gut geplanten Mobilitäts- und Betriebskonzepts.
…ist Diplom-Kaufmann, Fuhrpark- und Nutzfahrzeugexperte und bringt über 25 Jahre Erfahrung im Fuhrparkmanagement mit. Er war unter anderem in leitenden Funktionen im Fuhrparkmanagement, Einkauf, Technik und Operations tätig und wurde 2021 Fachreferent „Nutz- und Sonderfahrzeuge“ beim heutigen BBM. Aktuell wird er unter anderem als Trainer bei der DEKRA Akademie und Geschäftsführer von carmacon beschrieben, einem Beratungsunternehmen für Fuhrparkmanagement.
Sein Blick auf E-Transporter ist angenehm praxisnah: Nicht die Batterie allein entscheidet, sondern Einsatzprofil, Nutzlast, Anhängelast, reale Reichweite, Ladefenster, Infrastruktur, Kosten und Fahrerakzeptanz. Genau diese Hürden hat er bereits als zentrale Punkte benannt. In dem angehängten Material zieht sich ebenfalls die Linie durch: E-Transporter sind kein exotisches Pilotprojekt mehr, aber zwischen gut planbaren Standardanwendungen und schwierigen Spezialfällen liegt noch eine Menge Fuhrparkrealität.
Weitere Informationen
–> Peter Rindsfus bei LinkedIn
–> Weitere Informationen: zur Website
Die meisten Unternehmen beschäftigen sich mit ihrem Fuhrpark vor allem unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten: Fahrzeuge, Kosten, Leasingverträge oder Elektromobilität. Dabei wird ein Bereich häufig unterschätzt: die rechtssichere Organisation des Fuhrparks.
Führerscheinkontrollen, Halterhaftung, UVV-Unterweisungen, Dokumentationspflichten oder die Delegation von Verantwortlichkeiten – wer hier Lücken hat, riskiert weit mehr als nur ein Bußgeld. Im Schadensfall können Unternehmen und Verantwortliche persönlich in die Haftung geraten.
Im Gespräch mit Peter Rindsfus geht es um die Frage, wie Unternehmen ihren Fuhrpark rechtssicher organisieren können und welche Risiken in der Praxis am häufigsten übersehen werden.
Dabei wird deutlich: Rechtssicherheit entsteht nicht durch einzelne Maßnahmen, sondern durch klare Prozesse, nachvollziehbare Verantwortlichkeiten und eine konsequente Umsetzung im Alltag.
Peter Rindsfus erläutert, welche Pflichten Unternehmen kennen sollten, wo typische Schwachstellen liegen und wie sich rechtliche Risiken wirksam reduzieren lassen.
Wchtige Insights für Unternehmer, Fuhrparkverantwortliche und alle, die Verantwortung für betriebliche Mobilität tragen.
Weitere Informationen
–> Marc bei LinkedIn
–> Mobilitätsverband
–> Video-Podcast „Müller & Prinzing“ mit vielen weiteren wichtigen Impulsen!
Betrugsversuche im Fuhrpark: Wo Unternehmen Geld verlieren – ohne es zu merken
Manipulierte Tankabrechnungen, missbräuchlich genutzte Tankkarten, falsche Kilometerangaben oder private Nutzung auf Unternehmenskosten: Betrugsversuche im Fuhrpark sind näher an der Realität vieler Unternehmen, als man zunächst vermuten würde.
Das Problem: Viele Fälle bleiben lange unentdeckt. Die Schäden summieren sich oft schleichend – und entstehen genau dort, wo Prozesse, Transparenz oder Kontrollen fehlen.
Im Gespräch mit Marc-Oliver Prinzing geht es um typische Betrugsmuster im Fuhrpark, organisatorische Schwachstellen und die Frage, warum Unternehmen häufig erst reagieren, wenn bereits erhebliche Kosten entstanden sind.
Dabei wird deutlich: Betrugsprävention bedeutet nicht Misstrauen gegenüber Mitarbeitenden, sondern professionelle Strukturen, klare Prozesse und intelligente Auswertung von Daten.
Marc-Oliver Prinzing erklärt anhand praktischer Beispiele,
Ein spannendes Gespräch über Risiken, Verantwortung und darüber, wie Unternehmen ihren Fuhrpark besser schützen können.
Worauf man achten muss, wenn man den Fuhrpark erfolgreich elektrifizieren möchte.
Elektromobilität scheitert in Unternehmen eher an Unsicherheit als an der Technik.
Realistische Nutzungsprofile sind wichtiger als theoretische Maximalanforderungen.
Akzeptanz bei Mitarbeitenden entsteht vor allem durch praktische Erfahrungen.
Elektrifizierung des Fuhrparks hat viele Aspekte
Elektromobilität wird in vielen Unternehmen noch immer intensiv diskutiert – zwischen Kostenfragen, Reichweitenängsten und organisatorischen Herausforderungen. Gleichzeitig zeigen immer mehr Praxisbeispiele, dass der erfolgreiche Umstieg häufig weniger an der Technik scheitert als an eingefahrenen Denkweisen.
Im Gespräch mit Can Baltaci von der Eppendorf Group geht es um die konkrete Umsetzung von Elektromobilität im Unternehmensalltag. Welche Erfahrungen wurden gemacht? Wo lagen die größten Herausforderungen? Und welche Vorurteile haben sich in der Praxis als unbegründet erwiesen?
Can Baltaci zeigt, wie Unternehmen den Wandel pragmatisch angehen können – mit klarem Blick auf Wirtschaftlichkeit, Nutzungsprofile und Akzeptanz bei den Mitarbeitenden.
Besonders spannend: Viele Probleme, vor denen Unternehmen heute noch Respekt haben, lassen sich mit den richtigen Prozessen und einer realistischen Betrachtung deutlich einfacher lösen als erwartet.
Ein praxisnahes Gespräch über Veränderung, Erfahrungen aus dem Alltag und die Frage, wie Unternehmen den Einstieg in Elektromobilität sinnvoll gestalten können.
Die Eppendorf Group ist ein international tätiges Life-Science-Unternehmen mit Hauptsitz in Hamburg. Das Unternehmen entwickelt und vertreibt Geräte, Verbrauchsmaterialien und digitale Lösungen für Labore weltweit. Zu den bekanntesten Produkten zählen Pipetten, Zentrifugen, Inkubatoren sowie Systeme für die Zell- und Molekularbiologie.
Eppendorf arbeitet vor allem für Kunden aus Forschung, Wissenschaft, Pharmaindustrie und Biotechnologie. Das Familienunternehmen beschäftigt weltweit mehrere tausend Mitarbeitende und ist in zahlreichen Ländern mit eigenen Vertriebs- und Servicegesellschaften vertreten.
Das Unternehmen positioniert sich stark in den Bereichen Innovation, Nachhaltigkeit und moderne Laborprozesse – Themen, die zunehmend auch Einfluss auf Mobilität, Fuhrpark und Unternehmensorganisation haben.
wie der geldwerte Vorteil in der Praxis korrekt ermittelt wird,
wie sich der geldwerte Vorteil strategisch steuern lässt
welche organisatorischen Prozesse sinnvoll sind,
worauf Fuhrparkverantwortliche jetzt achten sollten.
Interviewpartner: Wolfgang Zorn ist Steuerexperte mit langjähriger Erfahrung in der Beratung von Unternehmen rund um Fuhrpark, Dienstwagenbesteuerung und betriebliche Mobilität.
Der Dienstwagen ist für viele Mitarbeitende ein zentraler Bestandteil der Vergütung – für Unternehmen gleichzeitig aber auch ein komplexes steuerliches Thema. Die richtige Ausgestaltung des geldwerten Vorteils entscheidet nicht nur über steuerliche Belastungen, sondern beeinflusst auch Kosten, Attraktivität und Akzeptanz im Unternehmen.
Im Gespräch mit Steuerexperte Wolfgang Zorn wird deutlich: Viele Unternehmen nutzen die bestehenden Spielräume nicht konsequent – oder treffen Entscheidungen, die langfristig zu unnötigen Mehrkosten führen.
Dabei geht es längst nicht mehr nur um die klassische Frage „1-Prozent-Regelung oder Fahrtenbuch“. Neue Rahmenbedingungen, insbesondere durch Elektromobilität, eröffnen zusätzliche Möglichkeiten – bringen aber auch neue Komplexität mit sich.
Zorn zeigt auf, welche Modelle sich in der Praxis bewährt haben, wo typische Fehler liegen und wie Unternehmen den geldwerten Vorteil strategisch einsetzen können – als Steuerungsinstrument im Fuhrpark und als attraktives Element der Mitarbeitervergütung.
Ein Gespräch für alle, die ihren Fuhrpark nicht nur verwalten, sondern aktiv gestalten wollen.
Weitere Informationen
Kontakt zu Wolfgang Zorn über LinkedIn. Zu seiner Kanzlei-Website.
Weitere Informationen
–> Ralph Wuttke bei LinkedIn
–> Weitere Informationen zur Flotte! und Anmeldemöglichkeiten für den 17./18. März 2027.
Am 25. und 26. März 2026 war es in Düsseldorf wieder soweit. Rund 400 Aussteller boten einen Überblick über ihre Lösungen und in einem umfangreichen Fachprogramm konnte mn sich intensiv schlau machen.
Was Entscheider über E-Mobilität wirklich wissen müssen
Deutschlands größte Fuhrparkmesse ist ein Pflichttermin für Fuhrpark- und Mobilitätsverantwortliche. „Flotte! Der Branchentreff“ bringt mehrere tausend Fachbesucher so-wie rund 400 Aussteller auf mehr als 30.000 Quadratmetern zusammen und ist damit die wichtigste Plattform für Fuhrparkentscheider, Mobilitätsmanager und Dienstleister. „Es geht um Wissen, es geht darum den Überblick zu bekommen oder zu behalten, und es geht um Vernetzung mit Menschen, die weiterhelfen können“, sagt Ralph Wuttke, Chefredakteur der Fachzeitschrift Flottenma-nagement und verantwortlich für die Messe.
Im Mittelpunkt steht ein umfangreiches, praxisnahes Fachprogramm, das gezielt die drängendsten Fragen rund um Elektrifizierung, neue Mobilitätsstrategien und effizientes Flottenmanagement adressiert. Expertenvorträge, Diskussionsrunden, Workshops und interaktive Sessions liefern konkrete Lösungsansätze und erfolgsrelevante Impulse für den Arbeitsalltag.
Elektromobilität im Fokus
„Strategien rund um die Elektrifizierung von Flotten sind nach wie vor wichtige Themen in den Unternehmen. Flottenbetreiber finden auch hierzu Impulse und Antworten aus den verschiedensten Perspektiven“, so Wuttke. Die Elektrifizierung gewerblicher und kommunaler Flotten ist und bleibt ein zentrales Top-Thema. Das Fachprogramm zeichnet sich durch unmittelbare Praxisrelevanz aus: Viele der vorgestellten Lösungen lassen sich direkt in bestehende Prozesse integrieren. Damit setzt die Veranstaltung erneut Maßstäbe für die Zukunft des Fuhrpark- und Mobilitätsmanagements.
Welche Bundesförderungsprogramme für die Ladeinfrastruktur gibt es zurzeit und wie entwickelt sich die Mobilität in kommunalen Unternehmen? Diese und viele weitere Fragen werden in Vorträgen behandelt. Darüber hinaus berichten Verantwortliche offen über Praxiserfahrungen mit E-Lkw, Herausforderungen bei Ladeinfrastruktur und Reichweiten sowie über Total Cost of Ownership und Fördermöglichkeiten. Dabei steht der Austausch von authentischen Erfahrungswerten aus der täglichen Umsetzung an erster Stelle.
Networking auf höchstem Niveau
Neben dem Wissens- und Erfahrungstransfer ist „Flotte! Der Branchentreff“ vor allem eine Plattform für intensives Networking. Fuhrparkentscheider, Flotten- und Mobilitätsmanager, Personal-, Verwaltungs- und Einkaufsleiter sowie Geschäftsführer treffen hier auf führende Anbieter und Dienstleister der Branche.
Die große Netzwerk-Abendveranstaltung mit Catering für alle Aussteller und Besucher bietet zusätzlichen Raum für persönlichen Austausch in entspannter Atmosphäre. Ergänzt wird das Angebot durch ein Fullservice-Catering während der Messetage sowie Ehrengast und Musiker Smudo von den „Fantastischen Vier“, der auch seit vielen Jahren im Motorsport aktiv ist.
Kein Wunder, dass das Credo vieler Verantwortlicher ist: Wer die Zukunft der betrieblichen Mobilität aktiv mitgestalten möchte, kommt an „Flotte! Der Branchentreff“ 2026 nicht vorbei.
Die Highlights von „Flotte! Der Branchentreff“ auf einen Blick
• Umfangreiches Fachprogramm: Vorträge, Workshops und Round-Tables
• Weiterbildungs-Bescheinigungen und neutrale Zertifikate
• Messebesuch mit rund 400 Ausstellern aus der Fuhrpark-Branche auf über 30.000 Quadratmetern
• Musik-Ikone Smudo steht für Fotos und Gespräche zur Verfügung
• Große Netzwerk-Abendveranstaltung mit Catering für alle Aussteller und Be-sucher inklusive
• Fullservice-Catering inklusive (Business-Frühstück, Mittags-Buffet, Nachmit-tags-Snack, Getränke, Naschereien)
• Shuttle-Service zu ausgewählten Hotels nach Vorbuchung, Offizieller Flughafenbus direkt zur Messe, direkte U-Bahn-Anbindung zum Hauptbahnhof (U78)
Warum Elektromobilität das bestehende Ökosystem fundamental verändert
Welche Rolle Batterie-Management für Restwerte und Wirtschaftlichkeit spielt
Warum längere Laufzeiten und Multicycle-Modelle an Bedeutung gewinnen
Welche strategischen Herausforderungen chinesische Hersteller im europäischen Markt haben
Wie Software Produktionskosten, Servicequalität und Kundenerlebnis beeinflusst
Welche neuen Kompetenzen (Chemie, IT, Datenanalyse) im Mobilitätsumfeld erforderlich werden
Warum Unternehmen heute parallel operativ handeln und strategisch neu bauen müssen
Die Elektrifizierung von Fahrzeugflotten ist weit mehr als ein Technologiewechsel. Im Gespräch mit Dr. Markus Collet, Partner und Leiter der Auto-Mobility-Plattform bei Corporate Value Associates**, wird deutlich: Elektromobilität verändert das gesamte Ökosystem der automobilen Wertschöpfung – von der Produktion über Finanzierung und Leasing bis hin zu After Sales, Restwertmanagement und Recycling.
Während Elektrofahrzeuge bislang häufig als „ergänzende Technologie“ betrachtet wurden, rückt mit zunehmender Marktdurchdringung die wirtschaftliche Tragfähigkeit in den Fokus. Hersteller und Leasinggesellschaften müssen künftig nicht nur Fahrzeuge produzieren, sondern profitabel betreiben, servicieren und im Zweit- und Drittzyklus managen.
Ein zentrales Thema ist dabei die Batterie. Sie ist kein klassisches mechanisches Bauteil, sondern ein chemisches System – mit entsprechend neuen Anforderungen an Know-how, Bewertung, Wartung und Restwertprognose. Gleichzeitig entstehen neue Geschäftsmodelle rund um Second Life, Recycling und Multicycle-Nutzung.
Ein weiterer entscheidender Faktor ist Software. Sie entwickelt sich zunehmend zum Differenzierungsmerkmal zwischen Herstellern. Over-the-Air-Updates, telematikgestützte Fehlerdiagnose, datenbasierte Serviceprozesse und digitale Plattformen verändern Produktionslogik, Kundenbeziehung und After-Sales-Strukturen grundlegend.
Auch im internationalen Wettbewerb zeigen sich Unterschiede: Chinesische Hersteller verfügen über hohe Kompetenz in Produkttechnologie, stehen jedoch im europäischen Markt vor Herausforderungen im Flottenmanagement, bei Restwertstabilität und Serviceinfrastruktur.
Für Fuhrparkverantwortliche bedeutet dies: Neben der operativen Steuerung bestehender Flotten müssen strategische Weichen für 2030 gestellt werden – insbesondere in den Bereichen IT-Plattformen, Partnerschaften, Ladeinfrastruktur, Kostenkontrolle und Asset-Management.
Das Interview basiert auf dem ausführlichen Gespräch mit Dr. Collet.
Dr. Markus Collet
Partner und Leiter der Auto-Mobility-Plattform
Corporate Value Associates – Paris/Berlin
Markus Collet leitet den Bereich Automobil-Mobilität bei Corporate Value Associates. Er verfügt über umfassende Expertise entlang des gesamten Fahrzeuglebenszyklus und der langfristigen Entwicklung automobiler Wertschöpfungsketten. Darüber hinaus berät er Private-Equity-Gesellschaften bei Investitionen im Automobilsektor und verfügt über fundierte Erfahrung im Leasinggeschäft sowie im Aufbau entsprechender Geschäftsmodelle.
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