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Ab dem 15. April ist Privatpersonen der Schutzhundesport in Österreich untersagt. Auf welchen Argumenten basiert dieses Verbot? Welche Verurteile gibt es gegenüber dem Schutzhundesport und sind diese auch begründet? Welche Erfahrungen hat Sabrina mit dem Beißarm gemacht und welche Konsequenzen hat ein solches Verbot für die Zucht bestimmter Rassen? Ist dieses Verbot genau richtig, geht es zu weit oder vielleicht noch nicht weit genug?
Für wen erziehen wir unsere Hunde eigentlich? In der zweiten Folge unserer Reihe bauen wir ein Diagnose-Werkzeug: Jede Erziehungsentscheidung hat vier mögliche Adressaten – den Hund, uns selbst, die Gesellschaft und die Bubble. Klingt erstmal nach Theorie, ist aber im Alltag erstaunlich konkret. Wir testen das Modell live an unseren echten Beispielen: Pias Travel Lifestyle mit Hagrid und Cho und der langjährige Hundeschulbesuch. Sabrinas tägliches Rally-O-Training, die Leinenführigkeit im Alltag und Bossdog Püppi. Dabei kommen wir zu einer ehrlichen Erkenntnis: In der Regel spielen alle Adressaten eine Rolle – aber unser Fokus liegt klar auf dem WIR. Vieles, was wir „für die Hunde" tun, machen wir eigentlich, weil es zu unserem Leben passen muss. Eine Folge ohne Patentrezepte. Mit der ehrlichen Bestandsaufnahme, dass „für den Hund" seltener stimmt, als wir gerne hätten – und der Frage, ob das schlimm ist oder einfach nur ehrlich. Schreibt uns: Welcher Adressat gewinnt bei euch, wenn ihr aktiv hinschaut?
Warum erziehen wir Hunde eigentlich, wie wir es tun? In der ersten Folge unserer neuen Reihe machen wir Inventur: Sitz am Bordstein, kein Hochspringen, nicht aufs Sofa, leise im Café – wer hat das alles eigentlich festgelegt? Und warum halten wir es für selbstverständlich? Wir nehmen euch mit zu Bourdieu und seinem Habitus-Konzept, zu Norbert Elias und dem Zivilisationsprozess, und werfen einen Blick darauf, wie Hunde in Frankreich, Skandinavien oder den USA ganz anders „erzogen" leben. Dabei landen wir bei einer ehrlichen Erkenntnis über uns selbst: Uns sind viele klassische Erziehungsthemen wahrscheinlich egaler als dem Durchschnitt. Bellen, wenn's klingelt? Geschenkt. Kein Betteln am Tisch? Nicht unser Lebensziel. Eine Folge ohne Patentrezepte. Mit einer Frage, die uns durch die ganze Reihe begleiten wird: Wozu eigentlich? Schreibt uns: Welche Erziehungsregel habt ihr noch nie wirklich hinterfragt?
Was kostet ein Hund eigentlich – ehrlich? Wir gehen durch unsere echten Zahlen und liegen beide am oberen Rand des Durchschnitts. Aber aus ganz unterschiedlichen Gründen: Sabrina lebt für sich selbst sparsam, fast geizig – der Hundeluxus ist ihr Luxus. Pia würde eher die Sparkonten schröpfen, als ihren Alltag einzuschränken. Zwei Wege, gleiches Ergebnis. Und genau da fängt es an, schwierig zu werden: Wenn auf Social Media überall Hunde mit gehobenem Standard gezeigt werden, entsteht für alle, die mit weniger Geld auskommen müssen, ein unnötiger Druck. Wir fragen ehrlich: Ist ein Hund heute Luxus geworden? Wer darf das sagen – und was, wenn das Geld wirklich nicht mehr reicht? Ist Abgabe wirklich das Schlimmste, oder manchmal die verantwortungsvollere Entscheidung? Eine Folge ohne Spar-Tipps. Mit ehrlicher Selbstreflexion und der Frage, warum Geld in der Hundewelt das letzte echte Tabu ist. Schreibt uns: Wie ehrlich rechnet ihr eigentlich?
Wer denkt eigentlich daran, dass der Zeckenschutz aufgefrischt werden muss? Wer hat im Kopf, dass das Futter zur Neige geht? Wer recherchiert, ob die neue Tierärztin wirklich zu unserem Hund passt? Mental Load – die unsichtbare kognitive Arbeit des Mitdenkens – bleibt in den meisten Beziehungen an einer Person hängen. Bei uns auch. Aber auf komplett unterschiedliche Weise: Pia fordert ein, Sabrina hält alles selbst in der Hand. Wir nehmen euch mit zur Begriffsgeschichte (Haicault 1984, Emmas Comic 2017, Daminger 2019), sprechen über chronischen Stress und Cortisol – und ziehen das Ganze in die Hundewelt: Was bedeutet Mental Load in Mehrhundehaushalten? Und ist „Einfordern" eigentlich gesünder als „Festhalten" – oder sind beide Wege auf ihre Art problematisch? Eine Folge ohne Patentrezepte. Schreibt uns: Welcher Mental-Load-Typ seid ihr?
Hunde verbinden Menschen.
Aber manchmal trennen sie sie auch.
In dieser Folge reden wir über Freundschaften, die sich verändern, über Partnerstress wegen Hundeerziehung, über Menschen, die unsere Bindung zum Hund belächeln — und über die ganz besonderen Beziehungen, die oft erst durch Hunde entstehen.
Warum verstehen Hundemenschen sich manchmal sofort?
Warum fühlt man sich plötzlich fehl am Platz in alten sozialen Kreisen?
Und warum können vier Pfoten komplette Dynamiken verändern?
Eine ehrliche, persönliche und sehr relatable Folge.
In dieser Folge sprechen wir mit Seki, dem Gewinner von Top Dog Germany, ganz offen über die Todsünde Neid in der Hundewelt. Worauf sind Hundehalter*innen eigentlich neidisch? Auf die perfekte Trainingsmethode, den außergewöhnlich talentierten Hund oder auf Mensch-Hund-Teams, bei denen scheinbar alles mühelos funktioniert? Gemeinsam diskutieren wir, wie stark Vergleich und Konkurrenz gerade im Hundesport eine Rolle spielen und ob bestimmte Rassen wie Australian Shepherd oder Border Collie tatsächlich automatisch im Vorteil sind. Seki berichtet ehrlich von seinen Erfahrungen mit Fukano, von Bewunderung und Missgunst und davon, was hinter sportlichem Erfolg wirklich steckt. Eine spannende Folge über Ehrgeiz, Selbstzweifel, Talent und die Erkenntnis, dass am Ende nicht der Pokal, sondern die Beziehung zum eigenen Hund zählt.
Wollust in der Hundewelt – und nein, es geht nicht nur um Sexualtrieb.
In dieser Folge sprechen wir darüber, warum viele Hunde in Zustände geraten, in denen Lust stärker ist als Kontrolle. Es geht um Aufreiten, Balljunkies und Hunde, die scheinbar „nicht hören“ – und darum, was wirklich dahinter steckt.
👉 Wann wird aus Spaß ein Problem?
👉 Warum hat das oft mehr mit unserem Alltag zu tun als mit dem Hund selbst?
👉 Und wieso ist ein hochgepushter Hund nicht automatisch ein glücklicher Hund?
Wir schauen auf Dopamin, Reizüberflutung und die unbequeme Wahrheit: Viele Hunde sind nicht unterfordert – sondern überfordert.
Eine Folge über Triebe, Kontrolle und die Frage, warum Ruhe oft das Schwierigste ist.
Völlerei in der Hundewelt – Wenn Liebe durch den Magen geht
Ein Keks hier, ein Snack da – und plötzlich ist es normal.
Doch was passiert, wenn aus Fürsorge Überversorgung wird?
In dieser Folge sprechen wir darüber, warum so viele Hunde übergewichtig sind, welche gesundheitlichen Folgen das hat – und vor allem: warum wir Menschen so oft zum Keks greifen.
Es geht um Liebe, Schuldgefühle, Training, Gewohnheiten und die ehrliche Frage:
Füttern wir wirklich den Hund – oder manchmal uns selbst?
Eine Folge über Maß, Verantwortung und Beziehung.
Denn Völlerei beginnt oft nicht im Napf des Hundes.
Zorn ist mehr als ein kurzer Wutausbruch und deutlich mehr als genervter Alltagsärger. In dieser Folge versuchen wir, diese Todsünde erst einmal sauber einzuordnen: Was unterscheidet Zorn eigentlich von Wut, Ärger oder bloßer Gereiztheit?
Von dort aus arbeiten wir uns durch Situationen, die echten Zorn auslösen können - im Hundekontext und weit darüber hinaus. Zwischen Tötungsstationen, Ungerechtigkeit, Rücksichtslosigkeit im Alltag und einem überraschenden Abstecher zu Friedrich Merz wird schnell klar: Zorn entsteht oft dort, wo Werte verletzt werden.
Wir sprechen darüber, wann Zorn berechtigt wirkt, wann er destruktiv wird und warum manche Themen uns sofort emotional packen, während andere einfach vorbeiziehen. Eine Folge zwischen Empörung, Selbstreflexion und der Frage, ob Zorn manchmal nicht nur zerstört - sondern auch zeigt, was uns wirklich wichtig
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