Wo am Samstagmorgen die Rasenmäher rattern und die Vögel
zwitschern, findet sogar der Altkanzler zu sich selbst. Im Garten begegnen sich
Natur und Kultur und die bleiche Bürohand springt nach Feierabend von der
Computertastatur vergnügt in den Rindenmulch. Anders als die immer schneller
rotierende Welt da draußen ist der Garten begrenzt, beherrschbar und wenig
komplex. Doch kein Grund, den Kopf ins Hochbeet zu stecken: Der Müßiggang des
Laubkehrens hat schon viele inspiriert.