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Berlin, des Nachts: Christine Wunnicke fährt Ringbahn, liest "Leonce und Lena" und beobachtet ihre Mitmenschen.
Große Literatur, gipfelnd in einem Büchner-Zitat: "Ich glaube, es gibt Menschen, die unglücklich sind, unheilbar, bloß weil sie sind."
Autor/in: Christine Wunnicke
Warum hat das Reden über andere einen schlechten Ruf, obwohl es wichtige soziale Funktionen erfüllt?
Und warum gibt es Klatschweiber, Lästerschwestern und Tratschtanten - aber keine männlichen Pendants? Die Autorin Gizem Çelik ("More than Gossip”) erzählt, warum Tratsch ein echter social skill sein kann und was die Abwertung von Klatschweibern mit patriarchalen Machtstrukturen zu tun hat.
Autor/in: Hannah Heinzinger
Moderator/in: Hannah Heinzinger
Es ist das derzeit vielleicht populärste Suffix überhaupt: "-maxxing".
Eine Endung, die, ironisch oder nicht, im Moment an so ziemlich jeden Trend, jede nur erdenkliche Form der Selbstoptimierung geheftet wird. Woher kommt der Ausdruck und was macht ihn so ungeheuer anschlussfähig? - Das erklärt in dieser Folge die Linguistin Theresa Heyd.
Autor/in: Tobias Stosiek
Michel Foucault ist seit über 40 Jahren tot. Seiner Aktualität tut das keinen Abbruch.
Der Philosoph ist mit seinem Nachdenken darüber, wie Wissen und Macht zusammenhängen und wie beides unser Verständnis von uns selbst formt, bis heute höchst wirkmächtig. Über seinen spezifischen "Denkstil" sprechen wir anlässlich von Foucaults 100. Geburtstag mit dem Philosophen und Wissenschaftstheoretiker Frieder Vogelmann.
Autor/in: Tobias Stosiek
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