Schwarze Katzen, dreizehnte Freitage, zerbrochene Christstollen oder Waschtage zwischen den Jahren - all das jagt manchen Menschen nicht nur einen kalten Schauer über den Rücken. Es ist für sie auch sonnenklar, dass nach eben solch einer Erscheinung etwas Schlechtes alsbald folgen muss. Aberglaube, über Jahrhunderte, wenn nicht Jahrtausende gewachsen, ist bis heute Teil der Gesellschaften. Er prägt Menschen - und manchmal tötet er sogar. Warum nur glauben so viele Menschen noch daran? Trotz Aufklärung und Wissenschaft? Weil wir noch immer nicht alles erforscht haben, noch immer nicht alles erklären können? Brauchen wir mehr Gegenzauber?
Erklären können wir uns manchmal auch nicht, warum der gestrige Abend, die gestrige Nacht mal wieder so eskaliert ist. Zuviel Crémant, noch Rotwein drauf und zack, da legt’s Dich nieder. Was des Nächtens Spaß und Freude bringt, bestraft spätestens der Morgen drauf ganz hart und fies. Mit Kopfweh, Reumut, flauem Magen und der sich ewig wiederholenden Frage: Wann lerne ich endlich dazu? Doch: Müssen wir wirklich bereuen, wenn wir - zumal nach all den Lockdowns - manchmal einfach über die Stränge schlagen? Wenn die Nacht zu jung, die Gesellschaft zu nett ist, um nach zwei drei Gläschen Schaumwein zu gehen? Wo ist die Grenze? Wann ists zu viel? Und was, wenn die Erinnerung plötzlich - schwarz bleibt?
Antje und Ingo in der 13. (!) Folge von 20359 über randalierende Geister, Nebel im Kopf und den Ar**h des Zentauren. (Liebe Grüße an Queenie!)
Die Playlist zum Podcast gibt's auf Spotify: https://t1p.de/20359playlist