Berlin, so haben es der Regierende Bürgermeister Kai Wegner und sein Senat angekündigt, bewirbt sich als Austragungsort der Olympischen Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044. Die Bundeshauptstadt will damit eine Sportgeschichte fortschreiben, die deutlich älter ist, als die meisten Berliner wissen: Schon 20 Jahre vor den nazi-braun gefärbten Spielen von 1936 sollte ursprünglich die Flagge mit den Olympischen Ringen an der Spree wehen; doch die für 1916 geplanten Spiele wurden ein Kollateralschaden des Ersten Weltkriegs. Spuren davon sucht man in Berlin selbst vergeblich. Fündig wird man hingegen gut 100 Kilometer weiter östlich. Kommen Sie mit auf einen Ausflug ans östliche Oder-Ufer - und in ein längst vergessenes Kapitel deutscher Sportgeschichte.
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