Handelsvertreter Heroes Podcast

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By André Keeve - Gründer Handelsvertreter Heroes (HVH)Business
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Handelsvertreter Heroes Podcast episodes

  • 5 Aufgaben, die KI für Handelsvertreter sofort übernehmen kann #231

    Diese Episode zeigt fünf konkrete Aufgabentypen, die Handelsvertreter schon heute mit KI schneller und effizienter erledigen können – vom ersten Entwurf über Recherche und Datenprüfung bis zu wiederkehrenden Routineaufgaben. Die zentrale Aussage ist: KI muss nicht verkaufen, um im Vertrieb enormen Mehrwert zu schaffen – sie übernimmt vor allem die zeitaufwendige Arbeit rund um den eigentlichen Kundenkontakt.

    Christian Köhler ist regelmäßiger Gesprächspartner von André Keeve bei den HVH KI-Hacks und beschäftigt sich intensiv mit dem praktischen Einsatz von künstlicher Intelligenz im Arbeitsalltag. In Workshops und Trainings zeigt er, wie Unternehmen und Handelsvertreter KI nicht als isoliertes Tool, sondern als täglichen digitalen Mitarbeiter einsetzen können. Sein Fokus liegt auf konkreten Anwendungen, die Arbeitszeit reduzieren, Informationen strukturieren und operative Aufgaben vereinfachen.

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    LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/christian-k%C3%B6hler-mbb/
    GedankenTauscher: https://gedankentauscher.de/
    KI Kurs für Handelsvertreter: https://ki-endlich-routine-j2vuz3w.gamma.site/

    00:00 – Warum viele bei KI noch vor dem leeren Eingabefeld stehen

    05:05 – Aufgabe 1: Mit KI nie wieder bei einem leeren Blatt starten
    08:58 – Aufgabe 2: Recherche- und Wissensaufgaben automatisieren
    11:26 – Aufgabe 3: Daten, Auftragsbestätigungen und Verträge prüfen
    14:27 – Aufgaben 4 und 5: Wiederholungen und Zeitfresser an KI abgeben
    16:04 – Die „Bullshit-Aufgaben“ erkennen und systematisch sammeln
    17:39 – Der einfachste KI-Einstieg: Aufgabe per Mikrofon erklären
    20:31 – Wenn KI direkt in bestehende Programme integriert wird

    1️⃣ Nie wieder beim leeren Blatt anfangen

    E-Mails, Präsentationen, Konzepte oder Vertriebsideen müssen nicht mehr bei null entstehen. Gib der KI den Kontext und lass sie den ersten Entwurf erstellen.
    → Der größte Hebel liegt oft darin, nicht mehr 20 Minuten über den ersten Satz nachdenken zu müssen.

    2️⃣ Recherche und Wissensarbeit an KI delegieren

    Webseiten, Geschäftsberichte, LinkedIn-Profile oder Lead-Daten können von KI zusammengetragen, strukturiert und bewertet werden.
    → Aus stundenlanger Recherche kann eine deutlich schnellere Entscheidungsgrundlage werden.

    3️⃣ Dokumente und Daten auf Abweichungen prüfen

    Auftragsbestätigungen, Abrechnungen oder Verträge lassen sich mit vorhandenen Informationen vergleichen und auf kritische Punkte untersuchen.
    → KI übernimmt die Vorprüfung und ermöglicht gezieltere Gespräche mit Geschäftspartnern oder Anwälten.

    4️⃣ Wiederkehrende Aufgaben standardisieren

    Notizen ins CRM übertragen, E-Mails vorbereiten, FAQs entwickeln oder regelmäßig ähnliche Inhalte erstellen: Wenn eine Aufgabe immer wieder nach demselben Muster kommt, ist sie ein Kandidat für KI.
    → Je häufiger die Aufgabe anfällt, desto größer wird der langfristige Zeitgewinn.

    5️⃣ Zeitfresser mit geringem Wert zuerst eliminieren

    Christian empfiehlt besonders auf Aufgaben zu achten, bei denen der Gedanke „Das schon wieder“ aufkommt. Genau diese Tätigkeiten sollte man sammeln und anschließend auf KI-Potenzial prüfen.
    → Nicht mit der kompliziertesten Automatisierung starten, sondern mit dem größten täglichen Schmerz.

    „KI ist halt eben keine Software.“ — Christian Köhler

    „Immer wenn ihr denkt so, das schon wieder, dann denkt doch einfach mal drüber nach, ob das vielleicht die KI für euch übernehmen kann.“ — Christian Köhler

    „Das ist für mich tatsächlich auch in meinem Alltag einer der größten Gewinnbringer an Aufgaben.“ — Christian Köhler

    André Keeve, Christian Köhler, Alex, Marc Müller, Matthias Hilger, Handelsvertreter Heroes, HVH, HVH KI-Hacks, KI, künstliche Intelligenz, Handelsvertreter, Industrievertretung, Außendienst, Vertrieb, E-Mail, PowerPoint, Excel, LinkedIn, Google Maps, Sherlock, KI-Agenten, CRM, Auftragsbestätigung, Verträge, Datenschutz, NDA, Lead-Qualifizierung, Recherche, Wissensarbeit, Automatisierung, 5 Aufgaben, 30-Tage-Challenge, 30 KI-Agenten, 21. Oktober, 25. November, 26. November, Hamburg

    Diese Episode handelt von fünf Arten von Aufgaben, bei denen Handelsvertreter KI sofort in ihren Arbeitsalltag integrieren können. André Keeve und Christian Köhler machen deutlich, dass der größte Nutzen von KI nicht darin liegt, das persönliche Verkaufsgespräch zu ersetzen. Vielmehr übernimmt sie zahlreiche Tätigkeiten rund um Vertrieb, Organisation und Vorbereitung.

    Der erste große Bereich sind Aufgaben, die mit einem leeren Blatt beginnen. Statt lange über eine E-Mail, Präsentation oder ein neues Vertriebskonzept nachzudenken, kann KI innerhalb kurzer Zeit einen ersten Entwurf erstellen.

    Der zweite Bereich ist Wissensarbeit. Informationen aus Webseiten, Geschäftsberichten, LinkedIn-Profilen oder Lead-Listen können recherchiert, verdichtet und für eine Entscheidung aufbereitet werden.

    Drittens eignet sich KI für Qualitätskontrollen und Datenabgleiche. Auftragsbestätigungen, Abrechnungen und Verträge lassen sich prüfen, Abweichungen herausarbeiten und kritische Punkte für weitere Gespräche vorbereiten.

    Die vierte und fünfte Kategorie umfasst wiederkehrende sowie besonders zeitaufwendige Aufgaben. Dazu gehören beispielsweise das Übertragen von Gesprächsnotizen ins CRM, vorbereitete Antworten auf häufige Fragen oder andere Tätigkeiten, die nach einem wiederkehrenden Muster ablaufen.

    Ein besonders einfacher Einstieg ist das Mikrofon: Statt den perfekten Prompt formulieren zu wollen, können Handelsvertreter der KI einfach ein bis fünf Minuten lang ihre Situation erklären.

    Das bedeutet für HVs konkret: Nicht überlegen, wo KI theoretisch eingesetzt werden könnte. Stattdessen die Aufgaben sammeln, bei denen regelmäßig der Gedanke „Das schon wieder“ entsteht – und genau dort mit der Automatisierung anfangen.

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    26 min
  • 8,4 Mio. Views: Mit Instagram vom Außendienst zum Kunden #230

    Diese Episode zeigt, wie Andreas Paßlack mit einem klar positionierten Instagram-Account für Außendienstler innerhalb von vier Monaten rund 8,4 Millionen Reichweite aufgebaut und daraus konkrete Kundengespräche und Abschlüsse erzeugt hat. Die zentrale Aussage ist: Social Media funktioniert im Vertrieb nicht als Selbstzweck, sondern als skalierbarer Hebel, wenn Zielgruppe, Identifikation, Vertrauen und Konvertierung konsequent zusammenspielen.

    Andreas Paßlack ist 32 Jahre alt, kommt aus Reutlingen und ist seit 14 Jahren im Außendienstvertrieb tätig. Er ist gelernter Kaufmann im Einzelhandel und machte sich bereits mit 18 Jahren erstmals selbstständig. Heute ist er im Direktvertrieb bei PM International tätig und richtet sich mit seinem Instagram-Content gezielt an Außendienstler und insbesondere selbstständige Handelsvertreter. Sein Schwerpunkt liegt darauf, typische Situationen aus dem Vertriebsalltag humorvoll und authentisch aufzugreifen und daraus Reichweite, Vertrauen und konkrete Kundengespräche zu entwickeln.

    00:00 – Warum ein Waschanlagen-Video 131.000 Views erreicht

    03:27 – Andreas Paßlack: 14 Jahre Außendienst und frühe Selbstständigkeit
    05:00 – Warum Instagram und Außendienstler zur klaren Nische wurden
    10:47 – Humor, Identifikation und Authentizität als Reichweitenmotor
    16:38 – 8,4 Mio. Reichweite mit rund 100 Reels
    22:28 – Wie aus Reichweite 12 Kunden und konkrete Gespräche wurden
    34:21 – Online gewinnen, offline Beziehungen aufbauen

    1️⃣ Identifikation schlägt Hochglanzproduktion

    Menschen bleiben hängen, wenn sie Situationen aus ihrem eigenen Außendienstalltag wiedererkennen. Genau deshalb funktionieren einfache Szenen aus dem Auto, Hotelzimmer oder der Waschanlage.
    → Relevanz entsteht nicht durch perfekte Produktion, sondern durch Wiedererkennung.

    2️⃣ Reichweite braucht ein klares Geschäftsziel

    Andreas produziert Content nicht nur für Likes oder Follower. Hinter dem Kanal stehen Vitalcheck, persönliche Gespräche und ein klarer Konvertierungsprozess.
    → Reichweite wird erst wertvoll, wenn daraus eine konkrete nächste Handlung entsteht.

    3️⃣ Einfacher Content kann extrem skalieren

    Viele seiner Reels entstehen mit dem Smartphone und benötigen bei nicht gesprochenen Formaten nur etwa zehn bis 15 Minuten Produktionszeit.
    → Handelsvertreter brauchen kein Studio oder Produktionsteam, um sichtbar zu werden.

    4️⃣ Vertrauen entsteht vor dem Verkaufsgespräch

    Die Gespräche starten auf einer anderen Ebene, weil Interessenten Andreas bereits kennen und über seine Inhalte eine emotionale Verbindung aufgebaut haben.
    → Social Media kann klassische Kaltakquise in vorgewärmte Gespräche verwandeln.

    5️⃣ Online und offline gehören zusammen

    Andreas sieht Social Media nicht als Ersatz für persönlichen Vertrieb. Sein Ansatz lautet, online Aufmerksamkeit und Vertrauen aufzubauen und die echte Beziehung anschließend offline zu vertiefen.
    → Der größte Hebel entsteht aus der Kombination beider Welten.

    „Mach dich nahbar, mach dich sichtbar. Zeig dich so echt wie möglich.“ — Andreas Paßlack

    „Das ist kein Hobby, sondern das ist ein Tool, ein Vehikel für dein Geschäft.“ — Andreas Paßlack

    „Online gewinnen und offline mach ich dann die richtige Verbindung und dann geht's ins Netzwerk rein.“ — Andreas Paßlack

    André Keeve, Andreas Paßlack, Alex, Reutlingen, Stuttgart, Hamburg, Freiburg, Berlin, Außendienst, Handelsvertreter, Instagram, Social Media, Direktvertrieb, B2B, B2C, PM International, LinkedIn, Xing, TikTok, Online-Marketing, Content-Marketing, Reichweite, Identifikation, Authentizität, Conversion, Funnel, Vitalcheck, Mental Health, 8,4 Millionen Views, 2.400 Follower, rund 100 Reels, 131.000 Views, 12 Kunden, 36–37 Gespräche, 10 Kunden pro Monat, 16. Juni 2026

    Diese Episode handelt von der Frage, wie Handelsvertreter und Außendienstler Instagram nicht nur für Sichtbarkeit, sondern als echtes Vertriebsinstrument einsetzen können. Andreas Paßlack zeigt anhand seines eigenen Accounts, wie er innerhalb von rund vier Monaten etwa 2.400 Follower und insgesamt 8,4 Millionen Reichweite aufgebaut hat.

    Der erste entscheidende Punkt ist die klare Zielgruppe. Andreas richtet seine Inhalte bewusst an Menschen im Außendienst und fokussiert insbesondere selbstständige Handelsvertreter. Statt komplizierter Produktionen setzt er auf Situationen, die diese Zielgruppe unmittelbar kennt: Autofahrten, Hotelzimmer, Waschanlagen oder typische Momente zwischen Kundenterminen. Humor, Leichtigkeit und starke Identifikation sorgen dafür, dass die Inhalte hängen bleiben.

    Der zweite Punkt ist die Einfachheit der Produktion. Viele Reels entstehen mit dem Smartphone und benötigen nur zehn bis 15 Minuten. Entscheidend ist nicht die technische Perfektion, sondern dass in den ersten Sekunden etwas passiert, das Aufmerksamkeit erzeugt.

    Der dritte Punkt ist die Konvertierung. Die Reichweite dient einem klaren Geschäftsziel. Über persönliche Gespräche und einen Vitalcheck hat Andreas aus zuvor völlig unbekannten Kontakten bereits zwölf Kunden gewonnen. Insgesamt führte er zum Zeitpunkt der Aufnahme etwa 36 bis 37 Gespräche.

    Das bedeutet für HVs konkret: Social Media sollte kein Hobby und keine reine Reichweitenmaschine sein. Wer eine klare Zielgruppe anspricht, echte Alltagssituationen zeigt und einen definierten Funnel dahinterlegt, kann Instagram zu einem skalierbaren Vertriebshebel machen. Die Verbindung lautet: online Aufmerksamkeit und Vertrauen gewinnen, offline echte Beziehungen aufbauen.

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    39 min
  • Als HV sichtbar werden: Diesen Hebel unterschätzen fast alle (#229)

    Diese Episode zeigt, wie ein eigener Podcast innerhalb weniger Wochen vom Gedanken zum echten Vertriebs- und Business-Hebel werden kann. Die zentrale Aussage ist: Wer konsequent relevante Gespräche veröffentlicht, baut Vertrauen, Sichtbarkeit und neue Beziehungen auf – oft lange bevor das erste direkte Verkaufsgespräch stattfindet.

    Carlo Jesse ist Unternehmer und hat in den vergangenen 15 bis 20 Jahren mehrere Unternehmen in unterschiedlichen Branchen aufgebaut, darunter Immobilien-, Handels- und Plattformgeschäfte. Er lebte mehrere Jahre im Silicon Valley und begleitet heute Unternehmer dabei, ihre Unternehmen zu skalieren und Mitarbeiter stärker in Verantwortung zu bringen. Mit seinem Podcast „Scale and Help“ spricht er mit Unternehmern und Unternehmensnachfolgern über Wachstum, Skalierung und unternehmerische Erfahrungen.

    David Östreich führt eine Vertriebsagentur in der Einrichtungsbranche und verbindet Vertrieb, Community-Aufbau, Events und persönliche Sichtbarkeit. Mit LinkedIn, Instagram und seinen außergewöhnlichen Aktionen hat er bereits eine starke persönliche Marke aufgebaut. Sein Podcast „Stuhl frei – nehmt Platz“ bringt Designer, Künstler, Hersteller, Vertriebskollegen und weitere Persönlichkeiten aus der Einrichtungsbranche zusammen.

    00:00 – Warum Carlo Jesse und David überhaupt einen Podcast gestartet haben

    07:06 – Vom Gedanken zur Umsetzung: der Vier-Wochen-Fast-Track
    12:04 – „Stuhl frei“ und „Scale and Help“: die beiden Podcast-Konzepte
    15:31 – Die größten Hürden bei Technik, Aufnahme und Gästeakquise
    21:24 – Was ein Podcast tatsächlich fürs Business bringt
    29:30 – Erste konkrete Kundenanfragen durch Content und Podcast
    43:01 – Konsequenz, Frequenz und die Ziele bis 2027

    1️⃣ Ein Podcast schafft Vertrauen, bevor das erste Gespräch beginnt

    Carlo Jesse erlebt, dass potenzielle Kunden bereits mehrere Episoden gehört haben, bevor sie ihn erstmals kontaktieren. Dadurch entsteht eine Nähe, die in der analogen Welt deutlich mehr Zeit und persönliche Kontakte benötigen würde.
    → Wer regelmäßig hörbar wird, muss Vertrauen nicht bei jedem Erstkontakt wieder bei null aufbauen.

    2️⃣ Die größte Hürde ist nicht die Technik, sondern überhaupt anzufangen

    Beide beschreiben die ersten Aufnahmen als ungewohnt. David brauchte bei seinem ersten mobilen Termin noch anderthalb Stunden für den Aufbau, während Carlo Jesse zunächst mit Nervosität und Gesprächsleitfaden arbeitete. Nach wenigen Folgen entstand Routine.
    → Perfektion ist keine Voraussetzung – Wiederholung sorgt für Sicherheit.

    3️⃣ Ein Podcast kann direkt neue Geschäftsmöglichkeiten erzeugen

    Carlo Jesse hat zunächst monatelang kostenlosen Content produziert, ohne sein späteres Angebot aktiv zu verkaufen. Trotzdem entstanden daraus direkte Anfragen und die ersten Unternehmer, die er heute in einem zwölfmonatigen Programm begleitet.
    → Relevanter Content kann Nachfrage aufbauen, bevor ein klassischer Sales-Prozess startet.

    4️⃣ Nischen bieten noch enormes First-Mover-Potenzial

    David und Carlo Jesse haben bei ihrer Recherche festgestellt, dass es trotz der großen Podcast-Landschaft in vielen spezialisierten Branchen nur wenige hochwertige Formate gibt.
    → Gerade Handelsvertreter können ihre tiefe Branchenexpertise nutzen, um eine Nische frühzeitig zu besetzen.

    5️⃣ Regelmäßigkeit schlägt gelegentliche Perfektion

    Beide veröffentlichen konsequent wöchentlich. Dafür wird vorproduziert, geplant und teilweise mehrere Folgen in einer Woche aufgenommen. Der feste Rhythmus erzeugt Verbindlichkeit und sorgt dafür, dass bestehende Episoden langfristig weitergehört werden.
    → Sichtbarkeit entsteht nicht durch eine einzelne starke Folge, sondern durch konsequentes Weitermachen.

    „Die Vision war da, aber die Umsetzung, da war ein Riesengap dazwischen.“ — David Östreich

    „Diese Präsenz, die wird man halt niemals in einer analogen Welt hinbekommen.“ — Carlo Jesse

    „Ihr seid immer noch First Mover und wenn ihr nischig seid, wenn ihr euch mal umguckt, was es da so gibt.“ — David Östreich

    André Keeve, Carlo Jesse, David Östreich, Christian Kramer, Steffen Busse, Alex, Anna, Handelsvertreter Heroes, HVH, HVH-Kosmos, HVA Außendienst Summit, Scale and Help, Stuhl frei – nehmt Platz, Agentur Öse, Feel Good Furniture Festival, Winter Games, Fly & Help, Silicon Valley, Münsterland, Hamburg, Afrika, Ostdeutschland, LinkedIn, Instagram, TikTok, Spotify, YouTube, Riverside, Podcast, Personal Branding, Sichtbarkeit, Social Media, Content, Gästeakquise, Vertrieb, Handelsvertretung, Unternehmertum, Unternehmensnachfolge, Skalierung, Mitarbeiterentwicklung, Community, Einrichtungsbranche, Immobilienbranche, 5. Mai, 25.11., 2027, 720 Kilometer, zwölf Reisetage, 100 Podcasts, 100 neue Kontakte pro Woche, 1.000 Euro, 50.000 Euro

    Diese Episode handelt von zwei sehr unterschiedlichen Unternehmern, die innerhalb kurzer Zeit einen Podcast zu einem festen Bestandteil ihrer persönlichen Sichtbarkeit gemacht haben. Carlo Jesse und David Östreich starteten ihre Formate nach einem komprimierten vierwöchigen Aufbauprozess und veröffentlichten Anfang Mai ihre ersten Episoden.

    Carlo Jesse richtet sich mit „Scale and Help“ an Unternehmer und Unternehmensnachfolger. Im Mittelpunkt stehen Skalierungsgeschichten, unternehmerisches Wachstum und die Frage, wie starke Mitarbeiter Verantwortung übernehmen können. Obwohl er sein eigenes Beratungsangebot zunächst nicht aktiv vermarktete, entstanden durch Social Media und Podcast erste direkte Anfragen. Mittlerweile begleitet er mehrere Unternehmer intensiv über zwölf Monate.

    David Östreich nutzt „Stuhl frei – nehmt Platz“ als Erweiterung seines bestehenden Netzwerks in der Einrichtungsbranche. Der Podcast verbindet Hersteller, Designer, Künstler, Vertriebskollegen, Presse und Partner seiner Events. Dabei produziert David bewusst mobil und nimmt sein Equipment sogar mit auf Kundentermine und Fahrradtouren.

    Beide berichten, dass die technischen und persönlichen Hürden nach wenigen Aufnahmen deutlich kleiner wurden. Gleichzeitig wächst der Nutzen: bestehende Folgen werden dauerhaft gehört, neue Menschen entdecken die Hosts, Beziehungen zu Gästen werden tiefer und aus Zuhörern können Kunden, Partner oder Community-Mitglieder werden.

    Besonders relevant für Handelsvertreter ist die noch geringe Podcast-Dichte vieler Nischen. Wer über jahrelanges Fachwissen, ein starkes Netzwerk und Zugang zu interessanten Persönlichkeiten verfügt, bringt bereits einen großen Teil der Voraussetzungen mit.

    Das bedeutet für HVs konkret: Ein Podcast kann mehr sein als Content. Er kann Vertrauen skalieren, Beziehungen vertiefen, Expertise sichtbar machen und neue Geschäftsmöglichkeiten eröffnen. Entscheidend sind eine klare Nische, ausreichende Qualität und vor allem konsequente Veröffentlichung.

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    52 min
  • Vom Handelsvertreter zur Personal Brand – die Gérard Alsdorf Story (#228)

    Diese Episode zeigt, wie aus einem klassischen Handelsvertreter durch Podcast, LinkedIn und konsequente Sichtbarkeit eine starke persönliche Marke entstehen kann. Die zentrale Aussage ist: Personal Branding funktioniert nicht neben dem Vertrieb, sondern kann Vertrauen schaffen, Beziehungen vertiefen und das Kerngeschäft unmittelbar unterstützen.

    Gérard Alsdorf ist seit 2002 selbstständiger Handelsvertreter in der Küchenbranche. Er vertritt Hacker Küchen sowie Wagner & Schöner und betreut ein Verkaufsgebiet in Bayern von München bis zum Bodensee und Richtung Garmisch. Zusätzlich ist er mit dem Podcast „Küchenliebe“ sichtbar geworden, gibt sein LinkedIn-Wissen in Workshops weiter und beschäftigt sich intensiv mit praktischen KI-Anwendungen im Vertriebsalltag. Ein konkreter LinkedIn-Link wird im Transkript nicht genannt.

    00:00 – Gérards Weg vom Küchenverkauf in die Handelsvertretung

    07:28 – Wie aus einer Idee der Podcast „Küchenliebe“ entstand
    11:23 – Der Moment, in dem Sichtbarkeit zum Geschäftsmodell wurde
    19:30 – LinkedIn: vom passiven Profil zur persönlichen Marke
    29:13 – LinkedIn-Wissen weitergeben und daraus ein Angebot entwickeln
    31:36 – KI im Handelsvertreter-Alltag: konkrete Anwendungsfälle
    45:26 – Was HVH, Community und Sichtbarkeit verändert haben

    1️⃣ Sichtbarkeit beginnt mit dem Überwinden der eigenen Hemmung

    Viele Menschen scheitern nicht an fehlenden Themen, sondern daran, sich überhaupt öffentlich zu zeigen. Gérard beschreibt den eigenen Kopf als größten Saboteur und überträgt das Selbstverständnis aus dem persönlichen Vertrieb auf LinkedIn.
    → Wer im Kundengespräch selbstbewusst auftreten kann, kann diese Haltung auch digital nutzen.

    2️⃣ Ein Podcast kann Vertrauen schaffen, bevor das erste Gespräch stattfindet

    Durch „Küchenliebe“ erlebt Gérard immer wieder Menschen, die das Gefühl haben, ihn bereits zu kennen, obwohl sie ihm zum ersten Mal persönlich begegnen.
    → Content verkürzt den Weg vom unbekannten Anbieter zur vertrauten Person.

    3️⃣ LinkedIn gehört zur digitalen Identität eines Vertrieblers

    Gérard betrachtet LinkedIn inzwischen nicht mehr als Zusatzkanal, sondern als Teil des digitalen Lebenslaufs und der persönlichen Identität. Ein Verkäufer aus seinem Netzwerk wurde sogar von einem früheren Kunden über LinkedIn gefunden und gewann dadurch einen Küchenauftrag.
    → Persönliche Sichtbarkeit kann unmittelbar zu Geschäft führen.

    4️⃣ KI muss im Alltag konkrete Probleme lösen

    Gérard nutzt ChatGPT unter anderem für schwierige Kundenkommunikation und einen selbst aufgebauten Assistenten zur Angebotserstellung für individuelle Produkte.
    → Der Mehrwert entsteht nicht durch KI um der KI willen, sondern durch weniger Aufwand, bessere Antworten und klarere Prozesse.

    5️⃣ Community beschleunigt Lernen und Umsetzung

    Über HVH bekam Gérard Impulse zu KI, LinkedIn, Social Selling und persönlicher Entwicklung. Entscheidend bleibt für ihn jedoch, die Möglichkeiten tatsächlich auszuprobieren.
    → Wissen allein verändert wenig – entscheidend ist die Umsetzung.

    „Der größte Saboteur bist du eigentlich selber, weil du Angst hast, in die Sichtbarkeit zu treten.“ — Gérard

    „Learning by doing. Und dann funktioniert das.“ — Gérard

    „Menschen zusammenführen, Menschen vernetzen und Menschen treffen. Das macht mir einfach Spaß.“ — Gérard

    André Keeve, Gérard Alsdorf, Markus Miele, Ralf Denk, Willi Bruckbauer, Sascha, Atze Schröder, Dr. Leon Windscheid, Günter Jauch, Philipp Westermeyer, Torben Fangmann, David Östreich, Marloes Göke, Inga Greul, Alex, Lilly, Hamburg, Bayern, München, Hameln, Weserbergland, Hannover, Braunschweig, Magdeburg, Schwerin, Bodensee, Garmisch, Schloss Neuschwanstein, Hofbräuhaus, Niederlande, Österreich, Berlin, Dresden, Bautzen, Görlitz, Ulm, Augsburg, Küchenliebe, Hacker Küchen, Wagner & Schöner, BSH, Miele, Bora, FC Bayern, LinkedIn, Xing, ChatGPT, Claude, KI, Personal Branding, Sichtbarkeit, Social Selling, Social Media, Handelsvertretung, HVH, Handelsvertreter Heroes, HVH Summit, 2002, 2010, 11.11.2022, 25.11.2026, 2031

    Diese Episode handelt von Gérards Entwicklung vom klassischen Handelsvertreter hin zu einer sichtbaren persönlichen Marke innerhalb der Küchenbranche. Seit 2002 arbeitet er selbstständig im Außendienst. Über die vergangenen Jahre hat er sein eigentliches Kerngeschäft Schritt für Schritt um Podcast, LinkedIn und praktische KI-Anwendungen erweitert.

    Ein zentraler Baustein ist der Podcast „Küchenliebe“. Was zunächst ohne Monetarisierungsabsicht begann, entwickelte sich zu einer Plattform für die Branche. Hersteller nutzen das Format für gesponserte Episoden, Händler wollen eigene Folgen produzieren und Hörer sprechen Gérard auf Veranstaltungen an, obwohl sie ihn zuvor nie persönlich getroffen haben. Für ihn zeigt das, wie schnell Content Vertrauen aufbauen kann.

    Ähnlich verlief seine LinkedIn-Reise. Aus einem ursprünglich kaum gepflegten Profil wurde ein fester Bestandteil seiner digitalen Identität. Gérard veröffentlicht persönliche und berufliche Einblicke, stellt Kunden vor und unterstützt inzwischen sogar Vertriebsteams dabei, selbst auf LinkedIn sichtbar zu werden.

    Auch KI setzt er sehr pragmatisch ein. ChatGPT hilft ihm beispielsweise dabei, anspruchsvolle Kundenfragen strukturiert zu beantworten. Für Wagner & Schöner hat er außerdem einen eigenen Assistenten aufgebaut, der ihn bei individuellen Angeboten unterstützt und gleichzeitig erklärt, wie Preise zustande kommen.

    Das bedeutet für HVs konkret: Sichtbarkeit muss kein vom Kerngeschäft getrenntes Marketingprojekt sein. Podcast, LinkedIn, Community und KI können direkt dabei helfen, Vertrauen aufzubauen, Wissen zu skalieren, Prozesse zu vereinfachen und neue Geschäftsmöglichkeiten entstehen zu lassen. Entscheidend ist, anzufangen und durch praktische Anwendung kontinuierlich besser zu werden.

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    52 min
  • KI für Handelsvertreter: Outlook & Excel neu gedacht (#227)

    Diese Episode zeigt, wie Handelsvertreter KI direkt in Outlook und Excel integrieren können, statt ständig zwischen verschiedenen Programmen und KI-Tools zu wechseln. Die zentrale Aussage ist: KI wird im Vertriebsalltag besonders wertvoll, wenn sie nahtlos dort verfügbar ist, wo E-Mails, Projekte, Auswertungen und Planungen ohnehin stattfinden.

    Christian Köhler zeigt gemeinsam mit André Keeve, wie sich die KI-Plattform LangDoc über Plugins direkt in Outlook und Excel einsetzen lässt. Christian arbeitet intensiv mit LangDoc, begleitet gemeinsam mit Marc das Programm „KI, endlich Routine“ und unterstützt auch Unternehmen und Industrievertretungen dabei, konkrete KI-Use-Cases für mehr Effizienz und Zeitersparnis umzusetzen.

    00:00 - Intro und Start der HVH KI Hacks

    04:20 - Was sind LangDoc-Plugins und warum sind sie interessant?
    05:10 - KI direkt in Outlook: E-Mails mit Brand Voice erstellen
    08:45 - Lange Mailverläufe analysieren und offene Punkte erkennen
    13:52 - Warum direkte KI-Integration besser als Copy & Paste sein kann
    15:28 - KI direkt in Excel: LinkedIn-Contentplan automatisch erstellen
    20:14 - Excel-Auswertungen, Umsatzdaten und OPOS-Listen mit KI bearbeiten
    23:05 - Partner-, Lieferanten- und Kundenpotenziale analysieren
    25:01 - Fazit, KI-Programm und HVH Summit

    1️⃣ KI gehört direkt in die Arbeitsumgebung

    Der entscheidende Vorteil der Plugins liegt darin, dass LangDoc direkt in Outlook und Excel verfügbar ist. Anwender müssen Informationen nicht mehr zwischen verschiedenen Plattformen kopieren.
    → Je weniger Medienbrüche und Programmwechsel entstehen, desto einfacher wird KI zur täglichen Routine.

    2️⃣ Lange E-Mail-Verläufe werden schneller beherrschbar

    KI kann komplexe Mailketten analysieren, offene Punkte herausarbeiten und daraus einen nächsten Handlungsschritt oder einen Mailentwurf vorbereiten.
    → Gerade im Projektgeschäft kann das Zeit sparen und helfen, schneller wieder Klarheit in festgefahrene Abstimmungen zu bringen.

    3️⃣ Human in the Loop bleibt entscheidend

    André betont, dass KI-Ergebnisse bei wichtigen Vorgängen hinterfragt und geprüft werden sollten. Vorschläge können beispielsweise nochmals gezielt „gechallenged“ werden.
    → KI übernimmt Vorarbeit, die Verantwortung für Bewertung und Entscheidung bleibt beim Menschen.

    4️⃣ Excel wird vom leeren Blatt zum KI-Arbeitsraum

    Vom LinkedIn-Contentplan über Umsatzanalysen und Pivot-Auswertungen bis zur Bewertung von Kunden, Lieferanten und Partnern können Strukturen direkt per Sprache oder Prompt erzeugt werden.
    → Auch Nutzer ohne tiefes Excel-Wissen können schneller zu strukturierten und nutzbaren Ergebnissen kommen.

    5️⃣ Gute Prompts beinhalten Rückfragen

    Christian empfiehlt, die KI ausdrücklich zu bitten, fehlende Informationen abzufragen, bevor sie eine Aufgabe umsetzt.
    → Dadurch wird aus einer groben Aufgabenstellung schrittweise ein präziser Arbeitsauftrag.

    „Ich muss nicht mehr in LangDoc, in der Oberfläche versuchen, dem zu erklären, auf welche Mail er zugreifen muss, sondern ich bin direkt in der Mail und kann direkt losarbeiten.“ — Christian

    „Human in the Loop und so ist schon irgendwie wichtiger Aspekt.“ — André Keeve

    „Die ganze Welt wächst mehr zusammen.“ — André Keeve

    André Keeve, Christian Köhler, Marc, Alex, LangDoc, MBB, Gedankentauscher, Outlook, Excel, Word, PowerPoint, ChatGPT, Claude, Gemini, Copilot, LinkedIn, Teams, Brand Voice, Plugins, KI, Handelsvertreter, Industrievertretungen, Projektgeschäft, Contentplanung, Umsatzanalyse, Pivotabellen, OPOS-Liste, Partneranalyse, Lieferanten, Kunden, FIE Frankfurt, Hamburg, Lüneburger Heide, DACH, Indien, Philippinen, HVH KI Hacks, KI endlich Routine, HVH Summit, HVH Camp, 9. Oktober, 25. November, 26. November, 6-Wochen-Programm, Folge 15, #227

    Diese Episode handelt von der nächsten Stufe der KI-Nutzung im Arbeitsalltag von Handelsvertretern: KI wird nicht mehr nur in einer separaten Plattform verwendet, sondern direkt in die Programme integriert, in denen täglich gearbeitet wird. Christian Köhler zeigt am Beispiel von LangDoc, wie Plugins für Outlook und Excel Medienbrüche reduzieren und Arbeitsprozesse beschleunigen können.

    In Outlook lässt sich KI beispielsweise nutzen, um aus wenigen Informationen komplette E-Mail-Entwürfe zu erstellen. Dabei können hinterlegte Vorgaben wie die eigene Brand Voice berücksichtigt werden. Noch spannender wird die Anwendung bei langen Mailverläufen: Die KI analysiert die Kommunikation, fasst offene Punkte zusammen und kann direkt einen Vorschlag für die nächste Nachricht oder einen gemeinsamen Call vorbereiten. André Keeve betont dabei die Bedeutung von „Human in the Loop“: KI-Ergebnisse sollten bei wichtigen Entscheidungen weiterhin geprüft und hinterfragt werden.

    Auch Excel wird durch die Integration zu einem KI-gestützten Arbeitsraum. Christian demonstriert, wie aus einer leeren Tabelle ein kompletter LinkedIn-Contentplan inklusive Kalenderwochen, Feiertagen, Messen, Zielgruppen, CTAs und Statusfeldern entstehen kann. Weitere mögliche Anwendungen sind Umsatzanalysen, Pivot-Auswertungen, OPOS-Listen sowie die Bewertung von Kunden, Lieferanten und Partnerpotenzialen.

    Ein wichtiger Praxistipp: Die KI sollte ausdrücklich aufgefordert werden, Rückfragen zu stellen, wenn Informationen für eine gute Umsetzung fehlen.

    Das bedeutet für HVs konkret: Je stärker KI direkt in Outlook, Excel und andere tägliche Anwendungen integriert wird, desto einfacher kann sie vom einzelnen Experiment zu einem festen Bestandteil der Arbeitsroutine werden.

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    26 min
  • Vom Vertriebsmanager zum Vertriebsunternehmer – der Weg von Bernd Mehrtens (#226)

    Diese Episode erzählt den Weg von Bernd Mehrtens vom Holzmechaniker über internationale Vertriebs- und Führungsrollen bei Premium-Marken bis in die eigene Handelsagentur. Die zentrale Aussage ist: Wer als Vertriebsunternehmer erfolgreich sein will, braucht Branchenkompetenz, belastbare Herstellerpartnerschaften, ein starkes Netzwerk und die Bereitschaft, neue Vertriebswege wie LinkedIn und KI konsequent für sich zu nutzen.

    Bernd Mehrtens ist Vertriebsunternehmer und Handelsvertreter mit langjähriger Erfahrung im Premium- und Luxussegment. Seine Karriere führte ihn vom Studium in Rosenheim über internationale Vertriebsaufgaben bei bulthaup, Miele Küchen beziehungsweise Warendorf und Bang & Olufsen bis zur Selbstständigkeit. Heute entwickelt er Märkte für hochwertige Marken aus den Bereichen Küche, Einrichtung und Outdoor, betreut Handelshäuser und Architekten und verantwortet unter anderem die deutsche Agentur für Valcucine.

    00:00 – Intro, James Bond und der Held der Kindheit

    03:17 – Vom Holzmechaniker zum BWL-Studium in Rosenheim
    06:38 – Einstieg in den Vertrieb und zehn Jahre bei bulthaup
    11:35 – Miele Küchen, Warendorf und die Herausforderung eines Markenwechsels
    16:07 – Vertriebsleitung bei Bang & Olufsen und selektiver Premiumvertrieb
    23:35 – Der Schritt in die Selbstständigkeit und Aufbau der eigenen Agentur
    29:24 – Wie Bernd heute Märkte, Hersteller und Vertriebspartner entwickelt
    37:35 – Worauf es bei der Auswahl von Herstellern wirklich ankommt
    40:27 – HVH Active Camp, LinkedIn-Wachstum und neue Sichtbarkeit
    46:55 – KI im Vertriebsalltag und der Aufbau eigener Assistenten
    49:01 – Restauranttipps für Münster und Abschluss

    „Das wird oft unterschätzt, aber das ist viel wert, wenn man irgendwelche Zugänge schon mal hat.“ — Bernd Mehrtens

    „Das ist für mich keine relevante Aussage. Andere echt nicht, weil die Zeit hier hat jeder.“ — Bernd Mehrtens

    „Das ist da, das bleibt und es hilft dir, wenn du es richtig machst.“ — Bernd Mehrtens

    Diese Episode handelt von der Entwicklung von Bernd Mehrtens vom angestellten Vertriebsmanager zum selbstständigen Vertriebsunternehmer. Sein beruflicher Weg beginnt mit einer Ausbildung zum Holzmechaniker und führt über ein BWL-Studium in Rosenheim in den Vertrieb hochwertiger Einrichtungsprodukte. Bei bulthaup übernimmt er zunächst regionale Vertriebsaufgaben und entwickelt sich über internationale Verantwortung bis zum stellvertretenden Vertriebsleiter weiter.

    Später erlebt Bernd bei Miele Küchen beziehungsweise Warendorf unmittelbar, wie anspruchsvoll es ist, eine etablierte Marke neu zu positionieren. Bei Bang & Olufsen lernt er wiederum die Dynamik eines stark selektiven Premiumvertriebs kennen. Diese Erfahrungen bilden die Grundlage für seinen Schritt in die Selbstständigkeit im Jahr 2016.

    Heute arbeitet Bernd mit einem Portfolio hochwertiger Marken aus Küche, Einrichtung und Outdoor. Dabei versteht er Handelsvertretung nicht als reinen Produktverkauf. Marktpotenziale, Zielgruppen, Händlerstrukturen, Architektenkontakte, Investitionen und langfristige Businesspläne gehören für ihn unmittelbar zur Vertriebsarbeit. Besonders wichtig ist ihm die wirtschaftliche Stabilität der Hersteller, die er vertritt.

    Ein weiterer Schwerpunkt der Episode ist seine persönliche Weiterentwicklung. Nach dem HVH Active Camp begann Bernd, LinkedIn systematisch aufzubauen und erhöhte sein Netzwerk von rund 550 auf knapp 1.700 Kontakte. Gleichzeitig beschäftigt er sich intensiver mit KI und plant eigene digitale Assistenten für Marketing, Social Media und Texte.

    Das bedeutet für HVs konkret: Erfahrung und persönliche Beziehungen bleiben entscheidend. Gleichzeitig entstehen mit LinkedIn und KI neue Werkzeuge, die konsequent eingesetzt werden sollten.

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    53 min
  • Vom Produktverkäufer zum Marktöffner: Thomas Maltritz denkt Handelsvertretung neu (#225)

    Diese Episode zeigt, wie Thomas Maltritz seine Handelsvertretung vom klassischen Produktvertrieb zum Marktöffner, Gatekeeper und Systempartner weiterentwickelt. Die zentrale Aussage ist: Der größte Wert einer Handelsvertretung liegt nicht im einzelnen Produkt, sondern im Marktzugang, im Strukturwissen und in der Fähigkeit, Hersteller, Point of Sale und neue Geschäftsfelder miteinander zu verbinden.

    Thomas Maltritz ist Inhaber einer 1949 gegründeten Handelsvertretung, die ursprünglich im Apothekenvertrieb in Nordbayern tätig war und heute bundesweit arbeitet. Sein Schwerpunkt liegt auf dem Aufbau neuer Vertriebssysteme im Gesundheits- und Apothekenmarkt. Dabei versteht er seine Handelsvertretung zunehmend als Marktöffner, Gatekeeper und Systempartner zwischen Industrie, Apotheken, Ärzten und Endverbrauchern. Im Podcast spricht er unter anderem über neue Gesundheitskonzepte, Monitoring, Produktentwicklung mit KI und die Entwicklung von Feligen. Ein LinkedIn-Profil wird in der Episode nicht genannt.

    00:00 – Intro und der Wandel der vergangenen zwölf Monate

    01:43 – Vom Apothekenvertrieb zum Gatekeeper und Marktöffner
    03:27 – Wie sich der Gesundheits- und Apothekenmarkt verändert
    10:45 – Der KI-Moment beim HVH KI Camp in Hamburg
    18:06 – Warum Thomas heute Konzepte statt einzelner Produkte verkauft
    24:11 – Von der Idee zum Produkt: Wie Feligen mit KI entwickelt wurde
    29:42 – Neue Märkte, Wearables und die Zukunft der Handelsvertretung

    1️⃣ Marktzugang ist das eigentliche Asset

    Thomas beschreibt den entscheidenden Wert einer Handelsvertretung nicht als Produktportfolio, sondern als Wissen darüber, wie ein Markt funktioniert und wie Hersteller Zugang zu diesem Markt erhalten.

    → Für Handelsvertreter entsteht dadurch ein Geschäftsmodell, das weit über die klassische Vermittlungsprovision hinausgeht.

    2️⃣ Nicht Produkte verkaufen, sondern komplette Konzepte

    Statt einzelne Produkte auf Messen oder gegenüber Apotheken zu präsentieren, verbindet Thomas mehrere Hersteller zu Gesundheits-, Pflege- oder Monitoring-Konzepten.

    → Dadurch wird die Handelsvertretung vom Produktvermittler zum strategischen Systempartner für Industrie und Point of Sale.

    3️⃣ KI beschleunigt aus Ideen marktreife Produkte

    Marktrecherche, Konzeptentwicklung, Prüfung von Rezepturen, Namensfindung, Website und die Vorbereitung einer Patentanmeldung wurden im Entwicklungsprozess von Feligen durch KI unterstützt.

    → Wissen, das früher mehrere Spezialisten und lange Abstimmungen erforderte, lässt sich deutlich schneller verfügbar machen.

    4️⃣ Kooperation ersetzt den Anspruch, alles selbst zu können

    Thomas nutzt gezielt das Know-how anderer Mitglieder der HVH-Community. Für fehlende Expertise – etwa bei Herstellung, Biochemie oder internationalen Kontakten – holt er passende Partner hinzu.

    → Der Wettbewerbsvorteil entsteht nicht daraus, alles selbst zu beherrschen, sondern das richtige Wissen miteinander zu verbinden.

    5️⃣ Wachstum entsteht jenseits des eigenen Tellerrands

    Piercingpflege, Wearables, Kosmetik oder neue Messekonzepte liegen teilweise außerhalb des ursprünglichen Apothekenvertriebs. Genau dort sucht Thomas bewusst nach angrenzenden Märkten und ungelösten Problemen.

    → Handelsvertreter können neue Erlösquellen erschließen, wenn sie ihr Marktverständnis auf benachbarte Märkte übertragen.

    „Wir müssen aufhören nur in unseren Märkten zu denken.“ — Thomas Maltritz

    „Die Industrie kann so viele Produkte herstellen, wie sie wollen. Letztendlich müssen die Produkte irgendwie an den Point of Sale kommen.“ — Thomas Maltritz

    „Ich glaube auch, dass es Handelsvertreter in 20, 30 Jahren noch geben wird. Anders als vor 10 Jahren. Das ist richtig. Aber uns wird's geben. Und wir werden besser. Vor allem, wenn wir zusammenarbeiten.“ — Thomas Maltritz

    André Keeve, Thomas Maltritz, Kevin Martinez, Christian „Gedankentauscher“, Marc Müller, Johnson & Johnson, Markant, Handelsvertreter Heroes, HVH, Frankfurt, Hamburg, Wien, Europa, USA, China, Apothekenvertrieb, Handelsvertretung, Marktzugang, Marktöffner, Gatekeeper, Point of Sale, Gesundheitsmarkt, Apothekenmarkt, Gesundheitsreform, Apothekenreform, Monitoring, Prävention, KI, Wearables, Feligen, Feligen Skin Repair Gel, Praxisbox, Piercings, Ohrlochstechen, Europapatent, 1949, 2025, 20–30 Jahre

    Diese Episode handelt von der Transformation einer klassischen Handelsvertretung hin zu einem Marktöffner und strategischen Systempartner. Thomas Maltritz führt eine seit 1949 bestehende Handelsvertretung im Apothekenumfeld und hat sein Geschäftsmodell in kurzer Zeit grundlegend erweitert. Statt ausschließlich Produkte für Hersteller zu vertreiben, nutzt er sein Wissen über Märkte, Kundenstrukturen und Vertriebswege, um Industrie, Ärzte, Apotheken und Endverbraucher miteinander zu verbinden.

    Ein zentraler Hebel dabei ist KI. Nach einem HVH KI Camp im November 2025 begann Thomas, künstliche Intelligenz intensiv für Marktanalysen, Produktkonzepte, Recherche und Entwicklungsprozesse einzusetzen. Gemeinsam mit Partnern aus der Handelsvertreter-Heroes-Community entwickelte er daraus unter anderem Feligen, ein Produkt für mechanisch beanspruchte Haut bei Piercings. Von der Marktanalyse über Rezepturen und Markenfragen bis zur Patentanmeldung wurde KI als Beschleuniger eingesetzt.

    Gleichzeitig verändert Thomas die Art, wie er für Hersteller arbeitet. Auf Messen präsentiert seine Handelsvertretung nicht mehr nur einzelne Produkte, sondern verbindet verschiedene Anbieter zu vollständigen Gesundheits-, Pflege- oder Monitoring-Konzepten. Hersteller erhalten dadurch Zugang zu Märkten und Zielgruppen, die sie mit eigenen Strukturen teilweise nur schwer erreichen können.

    Für Thomas ist deshalb der Marktzugang das wichtigste Asset eines Handelsvertreters. Wachstum entsteht, wenn dieses Wissen nicht nur für bestehende Produkte genutzt, sondern auf angrenzende Märkte und neue Geschäftsmodelle übertragen wird.

    Das bedeutet für HVs konkret: Nicht das nächste Produkt entscheidet über die Zukunft, sondern die Fähigkeit, Märkte zu verstehen, Zugänge zu schaffen, Wissen zu monetarisieren und gemeinsam mit anderen neue Lösungen zu entwickeln.

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    38 min
  • Manifesto: Digitaler Vorreiter oder Auslaufmodell – die Wahl der HV's (#224)

    Vom klassischen Handelsvertreter zum digitalen Vorreiter – genau darum geht es in dieser besonderen HVH-Live-Session. André Keeve zeigt anhand konkreter Praxisbeispiele, warum heute nicht mehr Markt, Hersteller oder KI über den Erfolg entscheiden – sondern die eigene Bereitschaft, sich als Unternehmer weiterzuentwickeln.

    Anhand von neun beeindruckenden Erfolgsgeschichten aus der HVH-Community wird deutlich, wie Handelsvertreter mit Sichtbarkeit, KI, neuen Geschäftsmodellen und einer klaren Unternehmerrolle ihre Zukunft aktiv gestalten. Außerdem stellt André die neue HVH-Plattform mit ihren Angeboten rund um Weiterbildung, Matching, Nachfolge und Digitalisierung vor.

    Eine Folge für alle, die nicht länger nur Produkte verkaufen wollen – sondern ihr Unternehmen bewusst in die Zukunft führen möchten.

    📌 IN DIESER FOLGE ERFÄHRST DU:

    Warum nicht KI, sondern deine eigene Entscheidung über deine Zukunft entscheidet
    Welche vier großen Chancen moderne Handelsvertreter heute nutzen können
    Warum Hersteller heute echte Vertriebspartner statt klassischer Vertreter suchen
    Wie KI Einzelkämpfer zu leistungsstarken Unternehmern macht
    Weshalb Sichtbarkeit auf LinkedIn künftig zum entscheidenden Erfolgsfaktor wird
    Warum deine Kundenbeziehungen dein wertvollstes Unternehmensvermögen sind
    Neun echte Erfolgsgeschichten aus der HVH-Community
    Wie aus Handelsvertretern Podcaster, KI-Coaches und Branchenexperten werden
    Warum Unternehmertum wichtiger ist als reine Verkaufsleistung
    Welche neuen Möglichkeiten HVH Premium, HVH Match, HVH Legal und HVH Nachfolge bieten
    Wie das HVH Focus Camp bei der Planung von 2027 unterstützen soll

    🎙️ GAST & HOST

    André Keeve: Gründer von Handelsvertreter Heroes, Softwareunternehmer und Host

    ⏱️ KAPITEL

    00:00 Begrüßung & Einführung
    03:00 Vom klassischen Vertreter zum digitalen Vorreiter
    05:00 Warum nur deine Entscheidung zählt
    10:00 Vier große Chancen für moderne Handelsvertreter
    12:00 Hersteller suchen heute echte Vertriebspartner
    15:00 KI als Hebel für Einzelunternehmer
    16:30 Sichtbarkeit als Erfolgsfaktor
    21:30 Warum Unternehmer gewinnen
    27:00 Neun Erfolgsbeispiele aus der HVH-Community
    48:00 HVH wird zur Plattform
    55:00 HVH Match & Herstellervermittlung
    57:30 HVH Legal
    59:30 HVH Nachfolge
    01:02:00 Team Circle, Gründer Circle & HVH Flow
    01:04:00 Vorstellung HVH Premium
    01:08:00 Das neue HVH Focus Camp
    01:11:00 Fragen & Abschluss

    💬 KOMMENTARE AN UNS

    Welche der vorgestellten Erfolgsgeschichten hat dich am meisten inspiriert?
    Wo siehst du aktuell den größten Hebel für deine eigene Weiterentwicklung?

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    📌 TAGS

    #Handelsvertreter #Vertrieb #Digitalisierung #KünstlicheIntelligenz #LinkedIn #Unternehmertum #HVH #Sales #Sichtbarkeit #HandelsvertreterHeroes

    1 hr 18 min
  • Heinz Otto: Warum HVs Zukunft haben – wenn sie digitalisieren (#223)

    Heinz Otto blickt auf Jahrzehnte Erfahrung als Handelsvertreter, Unternehmer und Verbandsvertreter zurück – und ist überzeugt: Der Handelsvertreter hat Zukunft. Aber nur, wenn er bereit ist, sich weiterzuentwickeln. In dieser Folge sprechen André Keeve und Heinz Otto darüber, warum Marktkenntnis und persönliche Beziehungen allein heute nicht mehr reichen, welche Kompetenzen moderne Handelsvertreter brauchen und weshalb Selbstorganisation, Digitalisierung und mentale Stärke immer wichtiger werden.

    Eine Folge über Unternehmertum, Veränderungsbereitschaft und die Frage, wie Handelsvertreter auch in zehn oder zwanzig Jahren noch erfolgreich am Markt bestehen können.

    📌 IN DIESER FOLGE ERFÄHRST DU:

    Zukunft des Handelsvertreters: Warum Heinz Otto fest davon überzeugt ist, dass es den Berufsstand auch in zehn Jahren noch geben wird
    Vom Verkäufer zum Unternehmer: Welche Fähigkeiten eine echte unternehmerische Handelsvertretung ausmachen
    Persönliche Kompetenz: Warum Selbstbewusstsein, Disziplin und mentale Stärke entscheidend werden
    Gesundheit & Belastung: Was Heinz Otto aus eigenen Erfahrungen kurz vor dem Burnout gelernt hat
    Unabhängigkeit im Vertrieb: Warum mehrere starke Vertretungen Sicherheit schaffen können
    Ausländische Hersteller als Chance: Weshalb internationale Vertretungen für Handelsvertreter immer interessanter werden
    Marktkenntnis als Wettbewerbsvorteil: Warum Kundenkontakte, Fachwissen und Verständnis für den deutschen Markt entscheidend sind
    Daten als Kronjuwelen: Weshalb eigene Kundendaten und Strukturen einen wichtigen Teil des Unternehmenswerts bilden
    Prozesse & Digitalisierung: Warum eigene Systeme, gute Datenpflege und klare Abläufe immer wichtiger werden
    KI im Arbeitsalltag: Wie Heinz Otto künstliche Intelligenz nutzt, um Zeit zu sparen und effizienter zu arbeiten
    Sichtbarkeit statt Kaltakquise: Warum Recherche, Social Media und Marktbeobachtung heute zum Vertrieb dazugehören
    Zeit bewusst schützen: Weshalb Handelsvertreter lernen müssen, Grenzen zu setzen und nicht permanent verfügbar zu sein
    Weiterentwicklung durch andere: Warum Austausch mit Kollegen neue Perspektiven, Motivation und Lösungen schafft
    HVH als Motivationsschmiede: Was Heinz Otto am Austausch innerhalb der Community besonders wertvoll findet
    Heroes inspirieren Heroes: Warum Vorbilder und echte Erfahrungen andere Handelsvertreter zur Veränderung motivieren können
    HVH Summit 2026: Warum am 25.11. in Hamburg Handelsvertreter und ausgewählte Hersteller auf Augenhöhe zusammenkommen
    Blick auf die nächsten zehn Jahre: Weshalb kleine, flexible und fachlich starke Handelsvertretungen besonders gute Chancen haben

    🎙️ GAST & HOST

    André Keeve: Host Handelsvertreter Heroes, Geschäftsführer Rhapsody Software
    Heinz Otto: Unternehmer, ehemaliger Industrievertreter und stellvertretender Präsident des Europäischen Wirtschaftsverbands für Handelsvertreter

    ⏱️ KAPITEL

    00:00 Intro & Wiedersehen mit Heinz Otto
    02:35 Wer ist Heinz Otto? Unternehmerische Vita im Schnelldurchlauf
    05:08 Wie zukunftsfähig ist der Handelsvertreter?
    07:40 Belastung, Regeneration & Burnout-Prävention
    09:58 Wann wird ein Handelsvertreter zum Unternehmer?
    13:36 Chancen durch ausländische Vertretungen
    14:01 Wie unabhängig kann ein Handelsvertreter wirklich sein?
    15:51 Prozesse, Systeme & Daten im Vertriebsalltag
    17:33 Kundendaten als Kronjuwelen der Handelsvertretung
    19:43 Was macht Handelsvertreter für Hersteller attraktiv?
    20:59 Wie wichtig ist der eigene Marktwert?
    21:39 Der moderne Handelsvertreter & die Chancen durch KI
    22:22 Warum Veränderung vielen Handelsvertretern schwerfällt
    24:45 Die Herausforderung als Einzelkämpfer
    26:28 Persönliche Weiterentwicklung als Erfolgsfaktor
    27:24 Warum das richtige Umfeld entscheidend ist
    29:38 HVH als Motivationsschmiede
    32:29 Gemeinsam wachsen innerhalb der Community
    33:27 KI im Alltag von Heinz Otto
    35:53 Team Circle, Mitarbeiterführung & Weiterentwicklung
    36:26 Resilienz, Produktivität & Burnout-Prävention mit Marloes Göke
    38:13 Heroes inspirieren Heroes & HVH Summit 2026
    39:39 Heinz Ottos Rückblick auf den letzten HVH Summit
    40:33 Hersteller und Handelsvertreter auf Augenhöhe
    41:28 Wie sieht der Handelsvertreter in zehn Jahren aus?
    44:10 Abschluss & Urlaubswünsche

    💬 KOMMENTARE AN UNS

    Welche Fähigkeit wird für Handelsvertreter in den nächsten zehn Jahren am wichtigsten?
    Wie viel Zeit investierst du heute bewusst in die Weiterentwicklung deines eigenen Unternehmens?

    👉 HVH Aussendienst Summit

    25. November in Hamburg
    Tickets: www.handelsvertreter-heroes.de/summit26

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    📌 TAGS

    #Handelsvertreter #Vertrieb #Unternehmertum #Industrievertretung #Digitalisierung #KIimVertrieb #Weiterentwicklung #Community #HVH #HandelsvertreterHeroes

    47 min
  • Stephan Leistikow: Vom Solo-HV zu 30-MA-Unternehmer in 12 Monaten (#222)

    Diese Episode erzählt, wie Stephan Leistikow innerhalb weniger Monate vom selbstständigen Handelsvertreter zum Eigentümer eines rund 30-köpfigen Großhandelsunternehmens wurde. Die zentrale Aussage ist: Unternehmerische Freiheit beginnt mit einer klaren Vision – und mit dem Mut, Verantwortung zu übernehmen, wenn sich eine unerwartete Chance bietet.

    [GUEST BIO:

    Stephan Leistikow ist Unternehmer und ehemaliger Konzern-Geschäftsführer. Nach Stationen in Geschäftsführung, Sanierung und Restrukturierung gründete er 2023 seine eigene Handelsagentur. Über die Saleswerk GmbH und seine Holding SLE Investment GmbH entwickelte er sein Unternehmertum weiter. 2026 übernahm er GF Lotter, ein 140 Jahre altes Großhandelsunternehmen mit rund 30 Mitarbeitenden und zwei Standorten in Neutraubling bei Regensburg und Nürnberg. Seine Schwerpunkte liegen heute auf Vertrieb, Großhandel, Unternehmensentwicklung, Digitalisierung und Prozessmodernisierung.

    KEY TIMESTAMPS:

    00:00 – Intro und Rückblick auf Stephans erste HVH-Episode
    05:05 – Active Camp 2025 und die Vision vom „frei agierenden Unternehmer“
    14:41 – Das unerwartete Kaufangebot für ein Großhandelsunternehmen
    21:25 – Zweifel, Verantwortung und schlaflose Nächte vor der Entscheidung
    28:53 – Letter of Intent, Finanzierung und Due Diligence
    33:27 – Die größte unternehmerische Entscheidung seines bisherigen Lebens
    41:17 – Die ersten 100 Tage: Mitarbeiter, ERP, Werkstatt, KI und Transformation
    47:41 – Wie das HVH-Netzwerk Stephan beim nächsten Wachstumsschritt unterstützt

    KEY TAKEAWAYS:

    1️⃣ Eine Vision verändert Entscheidungen

    Beim Active Camp 2025 formulierte Stephan sein Ziel als „selbstständig frei agierender Unternehmer“. Als später unerwartet ein Unternehmen zum Verkauf stand, hatte er damit einen klaren Maßstab, an dem er diese Chance bewerten konnte.
    → Eine Vision wird wertvoll, wenn sie konkrete Entscheidungen beeinflusst.

    2️⃣ Handelsvertretung kann Freiheit bedeuten – aber auch Abhängigkeit

    Stephan beschreibt den Konflikt zwischen formaler Selbstständigkeit und Erwartungen von Prinzipalen: Termine, Reporting und andere Vorgaben können die unternehmerische Gestaltungsfreiheit begrenzen.
    → Für ihn wurde genau diese Begrenzung zum Antrieb, eigenes Unternehmertum aufzubauen.

    3️⃣ Ein Unternehmenskauf ist nicht nur eine Zahlenentscheidung

    Stabile Umsätze, Erträge, EBIT, Zielgruppe und Wettbewerbsvorteile überzeugten Stephan wirtschaftlich. Gleichzeitig spielten Familie, Verantwortung und die Frage nach seiner eigenen Bereitschaft eine entscheidende Rolle.
    → Gute Zahlen beantworten nicht die Frage, ob man persönlich bereit ist, die Verantwortung zu tragen.

    4️⃣ Nach der Übernahme beginnt die eigentliche Transformation

    ERP-System, Lagerorganisation, Werkstatt, Personal, Online-Shops, Außendienst und KI stehen bereits in den ersten Monaten auf Stephans Agenda. Gleichzeitig müssen die Mitarbeitenden bei den Veränderungen mitgenommen werden.
    → Unternehmertum bedeutet nicht nur kaufen, sondern Strukturen zukunftsfähig machen.

    5️⃣ Ein starkes Netzwerk beschleunigt Umsetzung

    Coaching, KI-Unterstützung und Kontakte aus dem HVH-Umfeld helfen Stephan bei der persönlichen und operativen Transformation.
    → Community wird dann wirtschaftlich relevant, wenn aus Kontakten konkrete Unterstützung entsteht.

    TOP ZITATE:

    „Ich glaube, ich kann es zusammenfassen in einem Satz: ein selbstständig frei agierender Unternehmer, der wollte ich sein.“ — Stephan Leistikow

    „Du unterschreibst da plötzlich einen Vertrag für einen Betrag, den du dir eigentlich wünscht, im Lotto zu gewinnen und nimmst das alles auf deine eigene Kappe.“ — Stephan Leistikow

    „Was innerhalb von ein paar Monaten passieren kann, ist schon unglaublich.“ — Stephan Leistikow

    TOPICS / TAGS:

    Stephan Leistikow, André Keeve, Handelsvertreter Heroes, GF Lotter, Saleswerk GmbH, SLE Investment GmbH, Active Camp 2025, Vision 2030, Handelsvertretung, Unternehmertum, Unternehmensnachfolge, Unternehmenskauf, M&A, Due Diligence, Letter of Intent, Großhandel, Fachhandel, Neutraubling, Regensburg, Nürnberg, Digitalisierung, ERP-System, KI, Außendienst, Familienunternehmen, Transformation, 30 Mitarbeiter, 140 Jahre

    🎙️ GAST & HOST

    André Keeve: Host Handelsvertreter Heroes, Geschäftsführer Rhapsody Software
    Stephan Leistikow: Geschäftsführer Saleswerk GmbH und Inhaber der GF Lotter GmbH

    ⏱️ KAPITEL

    00:00 Begrüßung & Rückblick auf die erste Podcastfolge
    01:00 Vom Konzern in die Selbstständigkeit – was seitdem passiert ist
    05:00 Das Active Camp und die Vision 2030
    10:00 Der Wunsch nach echter unternehmerischer Freiheit
    14:30 Das überraschende Übernahmeangebot
    20:30 Schlaflose Nächte und die Entscheidung
    24:00 Analyse, Finanzierung und Letter of Intent
    31:00 Notartermin und Unternehmensübernahme
    35:00 Die erste Ansprache vor den Mitarbeitern
    39:00 Familie als größter Antrieb
    41:30 Die ersten 100 Tage als Unternehmer
    44:30 ERP, KI und Modernisierung
    47:00 Unterstützung durch die HVH-Community
    50:00 Warum große Visionen Realität werden können
    53:00 Fazit & Ausblick

    💬 KOMMENTARE AN UNS

    Welche Vision verfolgst du aktuell als Unternehmer?
    Würdest du den Schritt vom Handelsvertreter zum Unternehmer wagen?

    👉 HVH Aussendienst Summit

    1. November in Hamburg
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      Handelsvertreter Heroes – der Podcast für Vertriebsunternehmer, die wirklich etwas bewegen wollen.
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      56 min

    About Handelsvertreter Heroes Podcast

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    Willkommen beim Handelsvertreter Heroes Podcast – dem Podcast für Handelsvertreter, Industrievertretungen und moderne B2B-Außendienst-Unternehmer.