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Das vorweg: Der Weg nach Hawaii ist kein Zuckerschlecken. Mehrere Male das Flugzeug wechseln und am Ende stehen 23 Stunden Reisezeit auf dem Tacho.
Gelandet sind wir auf Big Island in Hilo und haben uns den Jetlag von zwölf Stunden zu Nutze gemacht und direkt eine Portion Sonnenaufgang getankt. Das Hilo Bay Hostel lag perfekt. Fünf Minuten mit dem Morgenkaffee zum Strand geschlurft hat, während der ganze Himmel pink gefunkelt hat. Es gibt zahlreiche Trips, die man auf Big Island unternehmen kann. Wandert durch den erloschenen Mauna Loa Vulkan im Volcanoes Nationalpark, seht Schwefelrauch aus dem Boden aufsteigen und fahrt bis zum Road Stop Sign, wo der letzte Vulkanausbruch die Straße mit Lava überspült hat.
Oder ihr geht schnorcheln. Unser Lieblingsspot war bei Captain Cook, die Kealakekua Bay. Es ist nicht ganz einfach, die Bucht zu finden, weil sie sehr versteckt liegt. Ausflugsboote fahren dort nicht hin und wenn ihr ein Kajak mietet, müsst ihr euch vorher eine Genehmigung holen. Wir sind einen kleinen Wanderpfad die Küste runter gelaufen, der an der Napoopoo Road startet. Frag am besten bei den Einheimischen nach dem genauen Ort, die können euch helfen. Nehmt auf jeden Fall Wasserschuhe (es ist sehr steinig im Wasser), genug zu trinken und Sonnencreme mit.
Wer danach vom Wandern noch nicht genug hat, kann auch ins Waipi’o Valley fahren. In dem bei den Hawaiianern heiligen Tal wartet ein über 400 Meter hoher Wasserfall auf euch. Auf dem Weg dahin begegnen euch Wildpferde und ein Fluss, den ihr am besten mit Wasserschuhen durchquert. Wenn euch die steilste Straße Amerikas zu anstrengend erscheint, auch von oben bekommt man an einen tollen Eindruck vom Tal.
Aber auch für Sternengucker ist Big Island ein Paradies. Auf dem Mauna Kea könnt ihr in 4000 Metern Höhe in den Nachthimmel gucken. Bei der Tour haben wir sogar die Ringe des Saturn entdeckt und den roten Mars gesehen.
Also - weiter geht’s mit dem Flieger nach Maui.
In Hana selbst gibt es leider nur ein sehr teures Hotel und ein Hostel. Wir haben uns für das Hostel entschieden. Zwar kein Ort, an dem man länger als eine Nacht verbringen möchte, schon gar nicht für den Preis; allerdings soll das Hostel inzwischen renoviert worden sein. Auch das Essen ist dort teurer. Wenn ihr also könnt, nehmt eigene Verpflegung mit.
Am nächsten Tag nehmt ihr euch dann den zweiten Teil vom Highway vor. Schnell werdet ihr merken, warum ein Jeep durchaus sinnvoll ist. Guckt euch die Ohe’o Pools an. Schwimmen solltet ihr dort allerdings nicht, da es schnell gefährlich werden kann.
Dazu fahrt früh morgens in den Haleakala National Park. Die Fahrt dauert von Wailuku aus ca. eineinhalb Stunden. Da der Nationalpark sehr hoch gelegen ist, solltet ihr auf jeden Fall richtig warme Kleidung einpacken. Ganz oben auf der Plattform werdet ihr den Sonnenaufgang nicht alleine genießen können, dort tummeln sich meistens ganze Gruppen von Touristen. Deshalb haben wir einfach am Kalahaku Lookout angehalten und waren ganz alleine.
Ganz in der Nähe gibt es ein tolles amerikanisches Diner, wie man es aus Filmen kennt. Wir haben im Tasty Crust Pancakes und Rührei zum Frühstück gegessen und es war echt lecker.
Wenn ihr mal ein richtiges hawaiianisches BBQ mitmachen wollt inklusive Hula-Hula Tänze, dann ab nach Lahaina. Mai Tais gibt es kostenlos dazu, allerdings haben die nicht viel Alkohol. Dort werdet ihr auch endlich mit einer Blumenkette begrüßt. Wir hatten dort einen tollen Abend.
Wenn ihr den Highway weiter Richtung Süden fahrt, kommt ihr an echten Schorchel-Hot Spots vorbei.
Von Lahaina die Küste nach Norden geht es auf dem Honoapiilani Highway Richtung Kapalua, wo ihr euch die Drachenzähne angucken könnt. Dazu müsst ihr den Golfplatz am Ritz Carlton einfach rechts liegen lassen.
Weiter geht es dann die Küste entlang bis zum Kahekili Highway. Die Straße ist extrem kurvenreich und teilweise einspurig. Ihr werdet froh sein, mit einem Jeep unterwegs zu sein. Aber die Ausblicke sind umwerfend. Haltet auf jeden Fall am Nakalele Blowhole - das Naturschauspiel ist spektakulär.
Die letzte Insel, die wir uns vorgenommen haben, war Ohau.
Wenn ihr euch Pearl Harbor angucken möchtet, dann bucht die Tickets am besten im Voraus, weil nur eine begrenzte Zahl von Besuchern am Tag hineingelassen wird. Dort könnt ihr euch angucken, wie ein U-Boot von innen aussieht oder wie ein Kriegsschiff aufgebaut ist. Außerdem könnt ihr zu der Stelle fahren, an der die USS Arizona bei dem Angriff auf Pearl Habor untergegangen ist.
Falls ihr im Mai nach Ohau reist, dann informiert euch im besten vorher, ob ihr an der Lantern Floting Ceremony teilnehmen könnt. Dort wird verstorbenen Angehörigen gedacht. Jeder bringt eine Picknickdecke mit und man trifft sich dazu abends in einem Park. Viele Menschen bringen Laternen mit, die dann gemeinsam am Ende der Zeremonie angezündet und ins Meer gesetzt werden.
Ohau bietet sich als Hauptinsel Hawaiis auch perfekt für einen Shoppingtrip an. In Waikiki könnt ihr an vielen Designerläden vorbei gehen und am berühmten Waikiki Beach solltet ihr zumindest den Zeh mal ins Wasser halten.
In Honolulu gibt es doch Bier, dort kann man in diversen Bars Cocktails trinken oder ihr macht einen Spaziergang durch das China Town.
Wer es einsamer mag, fährt an der Ostküste nach Norden. Dort kommt ihr am Tal vorbei, in dem zahlreiche Filme (z. B. Jurassic Park) gedreht wurden. Wir haben uns für die Tour einen Tag ausgesucht, an dem es ein bisschen geregnet hat.
An der Nordküste wartet auf euch einer der besten Foodtrucks der Welt. Einheimische stehen locker zwei Stunden an, um bei Giovanni's Shrimp Truck in der Nähe von Waialua eine Portion Shrimps mit Reis zu bekommen und was soll ich sagen: Es lohnt sich!
Weiter die Küste entlang kommt ihr auch an dem Papa‘iloa Beach vorbei, wo die Serie “Lost” gedreht wurde.
Der beste Schorchel-Spot auf Ohau ist das Hanauma Bay Nature Reserve. Es lohnt sich, dorthin früh morgens aufzubrechen, da nur wenig Parkplätze vorhanden sind. Das ist unter anderem deshalb so, damit nicht zu viele Touristen auf einmal an den Strand kommen. Das Riff ist direkt am Strand.
Damit das Hawaii-Feeling zu Hause auch ein paar Wochen anhält, solltet ihr unbedingt eine Packung Kona Kaffee mitnehmen. Einer der besten Kaffees der Welt! Hier in Europa sauteuer, auf Hawaii kann man ihn sich zumindest leisten.
By Nina Hensel, Janine Breuer-KoloDas vorweg: Der Weg nach Hawaii ist kein Zuckerschlecken. Mehrere Male das Flugzeug wechseln und am Ende stehen 23 Stunden Reisezeit auf dem Tacho.
Gelandet sind wir auf Big Island in Hilo und haben uns den Jetlag von zwölf Stunden zu Nutze gemacht und direkt eine Portion Sonnenaufgang getankt. Das Hilo Bay Hostel lag perfekt. Fünf Minuten mit dem Morgenkaffee zum Strand geschlurft hat, während der ganze Himmel pink gefunkelt hat. Es gibt zahlreiche Trips, die man auf Big Island unternehmen kann. Wandert durch den erloschenen Mauna Loa Vulkan im Volcanoes Nationalpark, seht Schwefelrauch aus dem Boden aufsteigen und fahrt bis zum Road Stop Sign, wo der letzte Vulkanausbruch die Straße mit Lava überspült hat.
Oder ihr geht schnorcheln. Unser Lieblingsspot war bei Captain Cook, die Kealakekua Bay. Es ist nicht ganz einfach, die Bucht zu finden, weil sie sehr versteckt liegt. Ausflugsboote fahren dort nicht hin und wenn ihr ein Kajak mietet, müsst ihr euch vorher eine Genehmigung holen. Wir sind einen kleinen Wanderpfad die Küste runter gelaufen, der an der Napoopoo Road startet. Frag am besten bei den Einheimischen nach dem genauen Ort, die können euch helfen. Nehmt auf jeden Fall Wasserschuhe (es ist sehr steinig im Wasser), genug zu trinken und Sonnencreme mit.
Wer danach vom Wandern noch nicht genug hat, kann auch ins Waipi’o Valley fahren. In dem bei den Hawaiianern heiligen Tal wartet ein über 400 Meter hoher Wasserfall auf euch. Auf dem Weg dahin begegnen euch Wildpferde und ein Fluss, den ihr am besten mit Wasserschuhen durchquert. Wenn euch die steilste Straße Amerikas zu anstrengend erscheint, auch von oben bekommt man an einen tollen Eindruck vom Tal.
Aber auch für Sternengucker ist Big Island ein Paradies. Auf dem Mauna Kea könnt ihr in 4000 Metern Höhe in den Nachthimmel gucken. Bei der Tour haben wir sogar die Ringe des Saturn entdeckt und den roten Mars gesehen.
Also - weiter geht’s mit dem Flieger nach Maui.
In Hana selbst gibt es leider nur ein sehr teures Hotel und ein Hostel. Wir haben uns für das Hostel entschieden. Zwar kein Ort, an dem man länger als eine Nacht verbringen möchte, schon gar nicht für den Preis; allerdings soll das Hostel inzwischen renoviert worden sein. Auch das Essen ist dort teurer. Wenn ihr also könnt, nehmt eigene Verpflegung mit.
Am nächsten Tag nehmt ihr euch dann den zweiten Teil vom Highway vor. Schnell werdet ihr merken, warum ein Jeep durchaus sinnvoll ist. Guckt euch die Ohe’o Pools an. Schwimmen solltet ihr dort allerdings nicht, da es schnell gefährlich werden kann.
Dazu fahrt früh morgens in den Haleakala National Park. Die Fahrt dauert von Wailuku aus ca. eineinhalb Stunden. Da der Nationalpark sehr hoch gelegen ist, solltet ihr auf jeden Fall richtig warme Kleidung einpacken. Ganz oben auf der Plattform werdet ihr den Sonnenaufgang nicht alleine genießen können, dort tummeln sich meistens ganze Gruppen von Touristen. Deshalb haben wir einfach am Kalahaku Lookout angehalten und waren ganz alleine.
Ganz in der Nähe gibt es ein tolles amerikanisches Diner, wie man es aus Filmen kennt. Wir haben im Tasty Crust Pancakes und Rührei zum Frühstück gegessen und es war echt lecker.
Wenn ihr mal ein richtiges hawaiianisches BBQ mitmachen wollt inklusive Hula-Hula Tänze, dann ab nach Lahaina. Mai Tais gibt es kostenlos dazu, allerdings haben die nicht viel Alkohol. Dort werdet ihr auch endlich mit einer Blumenkette begrüßt. Wir hatten dort einen tollen Abend.
Wenn ihr den Highway weiter Richtung Süden fahrt, kommt ihr an echten Schorchel-Hot Spots vorbei.
Von Lahaina die Küste nach Norden geht es auf dem Honoapiilani Highway Richtung Kapalua, wo ihr euch die Drachenzähne angucken könnt. Dazu müsst ihr den Golfplatz am Ritz Carlton einfach rechts liegen lassen.
Weiter geht es dann die Küste entlang bis zum Kahekili Highway. Die Straße ist extrem kurvenreich und teilweise einspurig. Ihr werdet froh sein, mit einem Jeep unterwegs zu sein. Aber die Ausblicke sind umwerfend. Haltet auf jeden Fall am Nakalele Blowhole - das Naturschauspiel ist spektakulär.
Die letzte Insel, die wir uns vorgenommen haben, war Ohau.
Wenn ihr euch Pearl Harbor angucken möchtet, dann bucht die Tickets am besten im Voraus, weil nur eine begrenzte Zahl von Besuchern am Tag hineingelassen wird. Dort könnt ihr euch angucken, wie ein U-Boot von innen aussieht oder wie ein Kriegsschiff aufgebaut ist. Außerdem könnt ihr zu der Stelle fahren, an der die USS Arizona bei dem Angriff auf Pearl Habor untergegangen ist.
Falls ihr im Mai nach Ohau reist, dann informiert euch im besten vorher, ob ihr an der Lantern Floting Ceremony teilnehmen könnt. Dort wird verstorbenen Angehörigen gedacht. Jeder bringt eine Picknickdecke mit und man trifft sich dazu abends in einem Park. Viele Menschen bringen Laternen mit, die dann gemeinsam am Ende der Zeremonie angezündet und ins Meer gesetzt werden.
Ohau bietet sich als Hauptinsel Hawaiis auch perfekt für einen Shoppingtrip an. In Waikiki könnt ihr an vielen Designerläden vorbei gehen und am berühmten Waikiki Beach solltet ihr zumindest den Zeh mal ins Wasser halten.
In Honolulu gibt es doch Bier, dort kann man in diversen Bars Cocktails trinken oder ihr macht einen Spaziergang durch das China Town.
Wer es einsamer mag, fährt an der Ostküste nach Norden. Dort kommt ihr am Tal vorbei, in dem zahlreiche Filme (z. B. Jurassic Park) gedreht wurden. Wir haben uns für die Tour einen Tag ausgesucht, an dem es ein bisschen geregnet hat.
An der Nordküste wartet auf euch einer der besten Foodtrucks der Welt. Einheimische stehen locker zwei Stunden an, um bei Giovanni's Shrimp Truck in der Nähe von Waialua eine Portion Shrimps mit Reis zu bekommen und was soll ich sagen: Es lohnt sich!
Weiter die Küste entlang kommt ihr auch an dem Papa‘iloa Beach vorbei, wo die Serie “Lost” gedreht wurde.
Der beste Schorchel-Spot auf Ohau ist das Hanauma Bay Nature Reserve. Es lohnt sich, dorthin früh morgens aufzubrechen, da nur wenig Parkplätze vorhanden sind. Das ist unter anderem deshalb so, damit nicht zu viele Touristen auf einmal an den Strand kommen. Das Riff ist direkt am Strand.
Damit das Hawaii-Feeling zu Hause auch ein paar Wochen anhält, solltet ihr unbedingt eine Packung Kona Kaffee mitnehmen. Einer der besten Kaffees der Welt! Hier in Europa sauteuer, auf Hawaii kann man ihn sich zumindest leisten.

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