Anne und Lisa mochten die "Heated Rivalry" sehr – aber warum eigentlich? Die Serie ist extrem plot- und handlungsarm, die titelgebende Rivalität mehr behauptet als wirklich erzählt. Aber natürlich liegen die Sympathien des Publikums (ausgenommen: Sozio- und Psychopathen) immer bei den Liebenden; und die Angst, dass eine „verbotene Liebe“ auffliegt, lässt über viele dramaturgische Mängel hinwegsehen. Und: Es funktioniert! Man ist emotional involviert. Die Chemie stimmt zwischen den beiden Protagonisten, und damit sind sowohl die geschriebenen Charaktere als auch ihre verkörpernden Schauspieler gemeint. Aber was ist eigentlich der konkrete Konflikt von „Heated Rivalry“? Die (angebliche) Rivalität oder eine homosexuelle Liebe im homophoben Milieu des Profi-Eishockeys? Und wie wird es wohl in der zweiten Staffel weitergehen…?