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Thekra Jaziri prägt das Stadtbild, wohin sie auch kommt – als Urban Art-Künstlerin, die Menschen vor Ort einfach mitmalen lässt. Dabei bleibt ihr Stil dennoch völlig unverwechselbar – wer einmal ein Jaziri-Grafitto gesehen hat, erkennt sie sofort. Ihre Bilder sind wie Zirkus an der Wand, da könnte ihr Künstlername „Jazirkus“ nicht passender sein. Thekra wuchs in Offenbach am Main auf und studierte dort an der Hochschule für Gestaltung. In Offenbach realisierte sie auch erste Murals als Auftragsarbeiten und finanzierte sich damit ihr Kommunikationsdesign-Studium. Ihre bekanntesten Werke sind heute u.a. an der Frankfurter Galluswarte oder am Lokalbahnhof zu sehen.
In dieser Episode sprechen wir darüber, warum Thekras Kunst so expressiv und dabei doch leicht zugänglich ist. Es ist kein Zufall: Thekra will, dass alle ihre Kunst verstehen können – z.B. auch ihre Mama, die sich darunter wenig vorstellen konnte. Thekra begreift die Nähe zu den Menschen auf der Straße als Street-Art-Künstlerin als Auftrag: Seitdem Kinder aus einem Brennpunktviertel sie einmal fragten „Hey, dürfen wir mitmalen?“, hat sie ein partizipatives Konzept entwickelt und teilt inzwischen häufig ihr Sprühdosen. Kunst als Gemeinschaftswerk ist für sie ein politisches Statement. „Ich kann nicht einfach irgendwohin kommen, mein Bild hinmalen und wieder weggehen.“ Mit Host Andrea Geißler spricht Thekra aber auch darüber, wie die Frauen in ihrer Familie und weibliche Traditionen wie Henna-Malerei und textile Muster sie geprägt haben. Schon als Kind waren ihr diese Motive aus langen Sommerurlauben bei ihrer tunesischen Familie vertraut. Inzwischen wachsen ihre Muster, während sie malt – wie bei den Henna-Malerinnen, die auch nicht vorher sagen können, was sie zeichnen werden…
By Andrea GeisslerThekra Jaziri prägt das Stadtbild, wohin sie auch kommt – als Urban Art-Künstlerin, die Menschen vor Ort einfach mitmalen lässt. Dabei bleibt ihr Stil dennoch völlig unverwechselbar – wer einmal ein Jaziri-Grafitto gesehen hat, erkennt sie sofort. Ihre Bilder sind wie Zirkus an der Wand, da könnte ihr Künstlername „Jazirkus“ nicht passender sein. Thekra wuchs in Offenbach am Main auf und studierte dort an der Hochschule für Gestaltung. In Offenbach realisierte sie auch erste Murals als Auftragsarbeiten und finanzierte sich damit ihr Kommunikationsdesign-Studium. Ihre bekanntesten Werke sind heute u.a. an der Frankfurter Galluswarte oder am Lokalbahnhof zu sehen.
In dieser Episode sprechen wir darüber, warum Thekras Kunst so expressiv und dabei doch leicht zugänglich ist. Es ist kein Zufall: Thekra will, dass alle ihre Kunst verstehen können – z.B. auch ihre Mama, die sich darunter wenig vorstellen konnte. Thekra begreift die Nähe zu den Menschen auf der Straße als Street-Art-Künstlerin als Auftrag: Seitdem Kinder aus einem Brennpunktviertel sie einmal fragten „Hey, dürfen wir mitmalen?“, hat sie ein partizipatives Konzept entwickelt und teilt inzwischen häufig ihr Sprühdosen. Kunst als Gemeinschaftswerk ist für sie ein politisches Statement. „Ich kann nicht einfach irgendwohin kommen, mein Bild hinmalen und wieder weggehen.“ Mit Host Andrea Geißler spricht Thekra aber auch darüber, wie die Frauen in ihrer Familie und weibliche Traditionen wie Henna-Malerei und textile Muster sie geprägt haben. Schon als Kind waren ihr diese Motive aus langen Sommerurlauben bei ihrer tunesischen Familie vertraut. Inzwischen wachsen ihre Muster, während sie malt – wie bei den Henna-Malerinnen, die auch nicht vorher sagen können, was sie zeichnen werden…