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Die Wahl-New Yorkerin und vierfache Mutter wurde im westfälischen Münster geboren und studierte nach einer Tanzausbildung in Köln, Schauspiel am renommierten Max Reinhardt Seminar in Wien. Schon als junges Mädchen fand Ute Lemper ihre künstlerische Identität im Westberlin der frühen 1980er Jahre – einer Zeit des Umbruchs vor dem Mauerfall, in der sie sich aktiv in der Theaterszene engagierte. 1983 gab sie in der Wiener Original-Produktion von Cats ihr Musical-Debüt, mit der eine beispiellose internationale Bühnenkarriere begann: Es folgten Engagements bei Peter Pan in Berlin und Cabaret in Paris, für das die Ausnahmekünstlerin den Molière Award als "Best Actress in a Musical" erhielt. Unter der Regie von Peter Zadek spielte sie die Hauptrolle in Der Blaue Engel. Dann ein unvergessener Moment: Paris 1988. Das Telefon klingelt. Marlene Dietrich ruft sie an. Die beiden führen ein dreistündiges Telefonat. Welch wertvolles Geschenk für die damals sprachlose 23jährige Ute Lemper. Die Grand Dame machte ihre aufstrebende junge Kollegin ausfindig, um sich für ihre Post zu bedanken, nachdem Ute den französischen MOLIERE Award für ihre Performance in Cabaret in Paris erhalten hatte, und eine Postkarte als kleine Entschuldigung für die mediale Aufmerksamkeit an die Dietrich schrieb, direkt in die Avenue de Montaigne 12, in der Marlene seit 1979 lebte. Sie sprechen über ihr Leben, ihre Arbeit und ihren Stil, ihre Liebe zu Rilke, ihr kompliziertes Verhältnis zu Deutschland, ihre Trauer und ihre Faszinationen.
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Simon Schwarz zählt zu den bekanntesten Schauspielern Österreichs und wurde 1971 als Sohn eines Theaterwissenschaftlers und einer Germanistin in Wien geboren. Er entdeckte früh seine Leidenschaft für den Tanz und nahm Schauspielunterricht. Es folgten zahlreiche Theaterengagements - wie etwa bei den Salzburger Festspielen, wo er in den Jahren 2013/14 den Teufel im "Jedermann" mimte. Im Fernsehen war er erstmals 1996 in der Serie "Spiel des Lebens" zu sehen. Es folgten zahlreiche Rollen,u.a. im Tatort "Die Wannseekonferenz", in "Totenfrau" und in "Der Metzger traut sich". Das Kinopublikum liebt ihn seit 2013 vor allem an der Seite von Sebastian Bezzel in der beliebten bayrischen "Eberhofer"-Krimireihe, wo Simon Schwarz aktuell als Rudi Birkenberger im 10. Fall "Steckerlfischfiasko" ermittelt, der gerade in den Kinos läuft.
Neben seiner Arbeit vor der Kamera wendet sich Schwarz in seinem Buch "Geht's noch? Betrachtungen eines Überforderten" den großen Fragen der Gegenwart und sinniert über gesellschaftliche Krisen und persönliche Hürden. Geprägt von einem politisch aktiven Elternhaus plädiert er für "Menschenschutz" statt Klimaschutz und in der Hörbar spricht er offen über die Herausforderungen seiner ADHS-Diagnose im Alltag, über Filmrollen, Aktivismus und gibt ehrliche Einblicke in sein Leben. Aktuell ist er zudem noch mit seinem Kollegen, dem Sänger, Schauspieler & Kabarettisten Manuel Rubey und dem gemeinsamen Bühnenprogramm "Das Restaurant" auf Tour.
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Von der Musik über die Philosophie bis hin zur Kunst – die Berliner Künstlerin Jorinde Voigt kommt 1977 in Frankfurt am Main zur Welt und wächst mit drei Geschwistern in einem Fachwerkhaus im Hessischen Eberstadt auf. Jedes Kind muss zwei Instrumente lernen und täglich vier Stunden üben. Das ist Pflicht. Jorinde lernt Cello und Klavier und wenn ihr alles zuviel wird, schließt sich das kreative Mädchen in ihrem Zimmer ein, hört Musik und beginnt erste Schnitte und Kleidungsstücke zu entwerfen. Im Elternhaus hängen viele Bilder ihrer Mutter, die auch selber malt – aber Kunst und Kinder strikt voneinander trennt. Das Atelier bleibt verschlossen.
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Geboren 1972 in Tübingen, wächst Clemens Schick mit vier Geschwistern in Stuttgart auf. Die Schule und er werden keine Freunde, aber der Schulweg ist für ihn ein Raum der Freiheit und erste Geschichten entstehen in seiner Phantasie, wo er sich die Rolle als Held zuschreibt. Er muss in die Kinderpsychatrie und weiß bereits als 12jähriger, dass er anders ist, ein Einzelgänger, trotz Zwillingsbruder. Mit 17 outet er sich, dass er schwul ist. Nach dem Abitur beginnt Schick an der Akademie für darstellende Kunst in Ulm zu studieren und jobbt nebenbei als Kellner. Nach einem Jahr geht er für acht Monate ins Kloster eines ökumenischen Männerordens in Frankreich.
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Nach jahrelanger Pause veröffentlicht Farin Urlaub mit "Ein Lächeln im Gesicht" überraschend ein neues Soloalbum. Wie die Platte auf Reisen entstand, was ihn an der Kassette fasziniert und wie er auf die politische Lage blickt, erzählt der Musiker auf radioeins.
Nachhören: "Geht'n Arzt zum Doktor... – Dr. Pop trifft Farin Urlaub": https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:5402c211c7a7281e/
Jan Becker wuchs in Neunkirchen an der Saar auf und beschäftigt sich bereits seit seinem 12. Lebensjahr mit Hypnose. Schon früh entdeckte er seine Leidenschaft für das Geheimnisvolle und die Magie. Doch der Weg zum Erfolg war nicht immer geradlinig. In seiner Jugend erlebte Becker einen Burnout, der ihn sowohl physisch als auch psychisch forderte. Jahre später fand er in der mongolischen Wüste während einer Erzählung der Ältesten die Erklärung für seine frühe Lebenskrise. In der Abgeschiedenheit begab er sich auf Sinnsuche. Feuerzeremonien, bewusstseinserweiternde Methoden und alte, magische Praktiken offenbarten ihm die Wurzeln traditioneller Heilkünste und die Kraft des Unbewussten. In dieser Zeit zog sich Becker zunehmend aus dem sozialen Leben zurück und vertiefte sich in Bücher. Diese Phase der Selbstreflexion führte ihn schließlich auf den Weg des Hypnotiseurs und Mentalisten. Doch er wollte mehr als bloße Unterhaltung bieten – er wollte verstehen, wie der menschliche Geist funktioniert und ob die Schädeldecke das Ende eines Gedankens ist. Er erkannte, wie Energieübertragung funktioniert und wie wir unseren Geist nutzen können, um positive Veränderungen zu bewirken. Heute zählt Jan Becker zu den bekanntesten Hypnotiseuren Europas, ist Bestsellerautor, lebt in Berlin und praktiziert als Coach für Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik & Sport. Er hält Vorträge & Seminare zum Thema Hypnose und lädt in seinem Atelier der raren Künste zu exclusiven Soirées und zeigt, dass Hypnose kein bloßer Trick ist, sondern eine Einladung, das eigene Bewusstsein zu erforschen. In der Show "Hypnotize the World" lädt er zur "Weltreise durch die menschliche Wahrnehmung“. Ein außergewöhnlicher Mann mit außergewöhnlichen Fähigkeiten.
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