Carsten Nicolai im Gespräch mit Rainer RömerCarsten Nicolai (Künstler und Musiker) Beeinflusst von wissenschaftlichen Bezugssystemen beschäftigt sich Nicolai häufig mit mathematischen Mustern wie Grids und Codes, aber auch mit Fehlern, Zufall und selbstorganisierenden Strukturen. Seine Arbeiten zeichnen sich durch eine elegante und konsequent minimalistische Ästhetik aus.Ringvorlesung der Hessischen Theaterakademie im WS 2020/21 in Kooperation mit dem Festival Frankfurter Positionen – eine Initiative der BHF BANK Stiftung – und dem Künstlerhaus Mousonturm, koordiniert von der Theaterwissenschaft am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität.Donnerstags 18:30-20:00 Uhr - Live Stream aus dem Künstlerhaus Mousonturm!Live-Stream per Zoom (Anmeldung unter
[email protected]; Betreff HTA) und Radiosendung auf https://www.wilsonstrassefm.comFragen können per Mail abwechselnd an:
[email protected] &
[email protected] geschickt werden.Die Demokratie westlicher Prägung ist in einer Krise: Migration, Erderwärmung und ökonomische Monopolisierung gehen mit der Entwertung der alten Akteure und Institutionen einher, etwa der Nation und ihres Parlaments. Vielerorts ist die Rückkehr zu autoritären Herrschaftsformen und Strukturen die Antwort. Vor diesem Hintergrund lädt die Ringvorlesung Künstler*innen des Festivals „Frankfurter Positionen 2021“ und Wissenschaftler*innen aus den mit Theater und Performance beschäftigten Disziplinen dazu ein, sich über das Verhältnis von Theater und Demokratie Gedanken zu machen. Wie reagieren neue Formen des Theaters, der Choreografie, der Gattungen und Spielarten überschreitenden Darstellungsformen auf diese Krise? Wie geht sie in ihre Formen, Organisationsweisen und Inhalte ein?Termine12.11.20 Carsten Nicolai im Gespräch mit Rainer Römer19.11.20 Ulrike Haß (Ruhr-Universität Bochum/Berlin): „Vom Eigensinn der Pluralität“26.11.20 Gernot Grünewald im Gespräch mit Matthias Pees3.12.20 Fiston Mwanza Mujila im Gespräch mit Friederike Emmerling 10.12.20 Rebecca Schneider (Brown University, Providence): “Appearing to Others as Others Appear”17.12.20 Pat To Yan und Julia Weinreich (Schauspiel Frankfurt)14.1.20 Nature Theater of Oklahoma im Gespräch mit Nikolaus Müller-Schöll21.1.20 Christine Abbt (Universität Graz): „Der antike Fremd- und Vieltuer und die Demokratie“26.1.20 Geumhyung Jeong im Gespräch mit Anna Wagner4.2.20 Bettine Menke (Universität Erfurt): „Die Rechts-Ausnahme des „Flüchtlings“ – die Demokratie der Hinzu-Kommenden“11.2.20 Marc Siegel (Johannes-Gutenberg-Universität Mainz): „Vinge/Müller und das ideologische Leitungswasser“18.2.20 Juliane Vogel (Universität Konstanz): „Die Volatilität der Szene. Potentiale einer beweglichen Form“