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ID [#05] kleines Senfkorn Hoffnung


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11. Sonntag im Jahreskreis 

1. Lesung - Ez 17, 22–24

So spricht Gott, der Herr: Ich selbst nehme vom hohen Wipfel der Zeder  und setze ihn ein. Einen zarten Zweig aus ihren obersten Ästen breche  ich ab, ich selbst pflanze ihn auf einen hohen und aufragenden Berg. Auf  dem hohen Berg Israels pflanze ich ihn. Dort treibt er dann Zweige, er  trägt Früchte und wird zur prächtigen Zeder. Alle Vögel wohnen darin;  alles, was Flügel hat, wohnt im Schatten ihrer Zweige. Dann werden alle  Bäume des Feldes erkennen, dass ich der Herr bin. Ich mache den hohen  Baum niedrig, den niedrigen Baum mache ich hoch. Ich lasse den grünenden  Baum verdorren, den verdorrten Baum lasse ich erblühen. Ich, der Herr,  habe gesprochen und ich führe es aus.

2. Lesung - 2 Kor 5, 6–10

Schwestern und Brüder! Wir sind immer zuversichtlich, auch wenn wir  wissen, dass wir fern vom Herrn in der Fremde leben, solange wir in  diesem Leib zu Hause sind; denn als Glaubende gehen wir unseren Weg,  nicht als Schauende. Weil wir aber zuversichtlich sind, ziehen wir es  vor, aus dem Leib auszuwandern und daheim beim Herrn zu sein. Deswegen  suchen wir unsere Ehre darin, ihm zu gefallen, ob wir daheim oder in der  Fremde sind. Denn wir alle müssen vor dem Richterstuhl Christi offenbar  werden, damit jeder seinen Lohn empfängt für das Gute oder Böse, das er  im irdischen Leben getan hat.

Evangelium - Mk 4, 26–34

In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge: Mit dem Reich Gottes ist es so,  wie wenn ein Mann Samen auf seinen Acker sät; dann schläft er und steht  wieder auf, es wird Nacht und wird Tag, der Samen keimt und wächst und  der Mann weiß nicht, wie. Die Erde bringt von selbst ihre Frucht, zuerst  den Halm, dann die Ähre, dann das volle Korn in der Ähre. Sobald aber  die Frucht reif ist, legt er die Sichel an; denn die Zeit der Ernte ist  da. Er sagte: Womit sollen wir das Reich Gottes vergleichen, mit welchem  Gleichnis sollen wir es beschreiben? Es gleicht einem Senfkorn. Dieses  ist das kleinste von allen Samenkörnern, die man in die Erde sät. Ist es  aber gesät, dann geht es auf und wird größer als alle anderen Gewächse  und treibt große Zweige, sodass in seinem Schatten die Vögel des Himmels  nisten können. Durch viele solche Gleichnisse verkündete er ihnen das  Wort, so wie sie es aufnehmen konnten. Er redete nur in Gleichnissen zu  ihnen; seinen Jüngern aber erklärte er alles, wenn er mit ihnen allein  war.

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