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ID [#09] Das Risiko lohnt sich


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15. Sonntag im Jahreskreis  

1. Lesung - Am 7, 12–15 

In jenen Tagen sagte Amázja, der Priester von Bet-El, zu Amos: Seher,  geh, flieh ins Land Juda! Iss dort dein Brot und prophezeie dort! In  Bet-El darfst du nicht mehr prophezeien; denn das hier ist das  königliche Heiligtum und der Reichstempel. A-mos antwortete Amázja: Ich  bin kein Prophet und kein Prophetenschüler, sondern ich bin ein  Viehhirte und veredle Maulbeerfeigen. Aber der Herr hat mich hinter  mei-ner Herde weggenommen und zu mir gesagt: Geh und prophezeie meinem  Volk Israel!  

2. Lesung – Eph 1, 3-14 

Gepriesen sei Gott, der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus. Er  hat uns mit allem Segen seines Geistes gesegnet durch unsere  Gemeinschaft mit Christus im Himmel. Denn in ihm hat er uns erwählt vor  der Grundlegung der Welt, damit wir heilig und untadelig leben vor ihm.  Er hat uns aus Liebe im Voraus dazu bestimmt, seine Söhne zu werden  durch Jesus Christus und zu ihm zu gelangen nach seinem gnädigen Willen,  zum Lob seiner herrlichen Gnade. Er hat sie uns geschenkt in sei-nem  geliebten Sohn. In ihm haben wir die Erlösung durch sein Blut, die  Vergebung der Sünden nach dem Reichtum seiner Gnade. Durch sie hat er  uns reich beschenkt, in aller Weisheit und Einsicht, er hat uns das  Geheimnis seines Willens kundgetan, wie er es gnädig im Voraus bestimmt  hat in ihm. Er hat beschlossen, die Fülle der Zeiten heraufzuführen, das  All in Christus als dem Haupt zusammenzufassen, was im Himmel und auf  Erden ist, in ihm. In ihm sind wir auch als Erben vorherbestimmt nach  dem Plan dessen, der alles so bewirkt, wie er es in seinem Willen  beschließt; wir sind zum Lob seiner Herrlichkeit bestimmt, die wir schon  früher in Christus ge-hofft haben. In ihm habt auch ihr das Wort der  Wahrheit gehört, das Evangelium von eurer Rettung; in ihm habt ihr das  Siegel des verheißenen Heiligen Geistes empfangen, als ihr zum Glauben  kamt. Der Geist ist der erste Anteil unseres Erbes, hin zur Erlösung,  durch die ihr Gottes Eigentum werdet, zum Lob seiner Herrlichkeit.  

Evangelium – Mk 6, 7-13 

In jener Zeit rief Jesus die Zwölf zu sich und sandte sie aus, jeweils  zwei zusammen. Er gab ihnen Vollmacht über die unreinen Geister und er  gebot ihnen, außer einem Wanderstab nichts auf den Weg mitzunehmen, kein  Brot, keine Vorratstasche, kein Geld im Gürtel, kein zweites Hemd und  an den Füßen nur Sandalen. Und er sagte zu ihnen: Bleibt in dem Haus, in  dem ihr einkehrt, bis ihr den Ort wieder verlasst! Wenn man euch aber  in einem Ort nicht aufnimmt und euch nicht hören will, dann geht weiter  und schüttelt den Staub von euren Füßen, ihnen zum Zeugnis. Und sie  zogen aus und verkündeten die Umkehr. Sie trieben viele Dämonen aus und  salbten viele Kranke mit Öl und heilten sie.

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