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Ein virales Forschungspapier sorgte für Aufsehen mit der Behauptung, das KI-Modell GPT-4 sei seit seiner Veröffentlichung schlechter geworden. Eine genauere Analyse zeigt jedoch, dass dies eine starke Vereinfachung ist. Die grundlegenden Fähigkeiten des Modells haben sich wahrscheinlich nicht verändert, wohl aber sein Verhalten. Diese als Behavior Drift bezeichnete Veränderung hat weitreichende ökonomische Konsequenzen und wirft ein Schlaglicht auf die Instabilität des gesamten KI-Ökosystems, das auf den Plattformen weniger großer Anbieter aufbaut.
Die Europäische Zentralbank (EZB) wirbt für den kommenden Digitalen Euro mit einem beruhigenden Bild: Er sei der digitale Zwilling unseres Bargeldes. Die Botschaft soll lauten: Alles bleibt beim Alten, wir machen das gute, alte Geld nur fit für das Internet. Doch schaut man sich die bisher bekannten Pläne genauer an ...
Heute tauchen wir ein in die Welt des Paläolibertarismus.
Kennst du das Gefühl, wenn etwas eigentlich total logisch und effizient ist, aber sich trotzdem nicht durchsetzt? So ähnlich ist es manchmal mit Subventionen in der Wirtschaftspolitik.
Die EU und der südamerikanische Staatenbund Mercosur haben einen Freihandelsvertrag ausgehandelt. Mit diesem Abkommen entsteht die weltgrößte Freihandelszone, die mehr als 700 Millionen Menschen umfasst. Über 20 Jahre dauerte die Verhandlungszeit, die zwar einige Erfolge, aber auch viel Kritik mit sich gebracht hat. Doch was bedeutet dieses Abkommen für die wirtschaftliche Zukunft?
Wettbewerb gilt gemeinhin als Motor des Fortschritts. Unternehmen bringen neue Produkte auf den Markt, Verbraucher profitieren von Innovationen, und Gewinne ermöglichen weitere Investitionen. So entsteht eine Spirale der „Evolution“ im ökonomischen Sinne. Doch in China ist in den letzten Jahren ein gegenteiliger Prozess zu beobachten, den die dortige Debatte als „Involution“ bezeichnet.
Die Entwicklung der Bruttolöhne und Bruttogehälter in Deutschland sind nicht nur ein Indikator für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, sondern auch ein Maßstab für soziale Gerechtigkeit und Lebensqualität. Während Deutschland insgesamt wirtschaftlich stark ist, zeigen sich beim Blick auf die einzelnen Bundesländer große Unterschiede – mit weitreichenden Konsequenzen für Fachkräftemangel, Standortattraktivität und soziale Kohäsion.
Der Wirtschaftsnobelpreis 2024 ging an die drei in den USA forschenden und lehrenden Ökonomen Daron Acemoglu, Simon Johnson und James A. Robinson. Sie haben den Preis für ihre Untersuchungen bekommen, warum der Wohlstand auf unserer Welt unterschiedlich verteilt ist. Oder anders gesagt, warum manche Länder reich beziehungsweise eine wohlhabende Bevölkerung haben und manche Länder arm sind, also insbesondere deren große Bevölkerungsmehrheit. Falls ihr den Podcast nachlesen wollt, könnt ihr das wie immer auf meiner Webseite im Blog auf ieconomics.de/wirtschaftspolitik/
Die letzten Jahre waren für die deutsche Industrie nicht einfach. Mit dem US-Amerikanischen »Inflation Reduction Act«, der die staatliche Förderung an den Grad der heimischen Fertigung koppelt und dem chinesischen Regierungsplan »Made in China 2025«, der massive staatliche Subventionen für die chinesische Industrie vorsieht, ist auch der Ausblick in die Zukunft düster, zumal Deutschland und auch die EU momentan industriepolitisch im Vergleich kaum tätig sind. Ziehen tatsächlich dunkle Wolken auf?
Tja, in Zeiten sehr niedriger Inflationsraten spielte die Geldillusion keine große Rolle. Und auch wenn die hohen Inflationsraten ab dem Jahr 2022 nun hoffentlich wieder Geschichte sind, mit einer Inflationsrate von zwei bis drei Prozent kann man immer noch über das Thema Geldillusion sprechen.
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