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Julian Meyer von buxtrade erzählt, wie er mit 22 ohne Marketingbudget und mit nur 3.000 bis 4.000 € im Keller seines Vaters gestartet ist und daraus einen Onlineshop mit rund 40 Mitarbeitenden gebaut hat: eigenfinanziert, mit zweistelligem Wachstum pro Jahr, mit Fußball-Bandenwerbung als Imagehebel und mit einem Team, das bleibt.
Was du aus dieser Folge mitnimmst:
▸ Wie buxtrade zehn Jahre rein organisch gewachsen ist und erst seit etwa einem Jahr Google Ads (unter 6.000 € im Monat) nutzt
▸ Wie aus Corona-Guthaben Bandenwerbung beim HSV wurde und was sie an Image, Netzwerk und Kunden gebracht hat
▸ Wie der Umsatz von rund 4 Mio. € (2019) auf fast 20 Mio. € (2021) gewachsen ist
▸ Warum buxtrade das Lager selbst betreibt, statt einen Fulfiller zu nutzen
▸ Wie Private Label und Großhandel aus dem E-Commerce ein eigenes Geschäft wurden
▸ Wie Julian sein Team hält: Altersvorsorge, Firmenwagen, Fußballtickets
▸ Warum er nie einen Businessplan geschrieben hat und ohne Bankkredite arbeitet
Julian Meyer: Gründer und alleiniger Inhaber der buxtrade GmbH aus Buxtehude. Onlineshop für Nahrungsergänzungen, Trockenfrüchte, Nüsse, Zuckerersatz und Gewürze in Größen von 100 Gramm bis 10 Kilo. Seit 11 Jahren am Markt, rund 40 Mitarbeitende, Vertrieb über eigenen Shop, Amazon und eBay.
Kapitel:
00:00 Intro
01:09 Wer ist Julian? buxtrade aus Buxtehude
03:24 Discounter-Prinzip: schlank und wenig Marketing
05:29 Start ohne Marketing: eBay, Amazon, 3.000 €
08:37 Bandenwerbung: Wie der HSV-Deal entstand
12:33 Was Bandenwerbung bringt
13:57 Bandenwerbung braucht 18 bis 24 Monate
15:00 Markenname und Mut: erst mal anfangen
16:46 Früh Verantwortung übernehmen
18:30 Team: 40 Mitarbeitende, Private Label
21:38 B2B und B2C
22:21 E-Mail und Performance Marketing
24:44 Inhouse statt Agenturen
25:57 Eigenes Lager statt Fulfiller
28:37 Die neue Halle: 2.100 m²
29:57 Von 4 auf fast 20 Mio. Umsatz
32:23 Rekord-Aufträge im Lockdown
35:21 Team halten: Benefits und Weiterbildung
40:34 Netzwerk: von Unternehmern lernen
42:51 Wachstum schneller als das Team
48:14 Verlässlichkeit und Ehrlichkeit
49:53 Jeder startet im Lager
52:15 Kein Businessplan, keine Bankkredite
57:58 Work-Life-Balance
59:44 Chancen ergreifen: Selbstwirksamkeit
1:02:20 Mitgabe für Gründer
1:03:26 Frage-Antwort-Finale
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inside ecom. ist der Podcast für eCom-Founder, die profitabel wachsen wollen - Umsatz und Profit, der in der GuV ankommt, nicht nur im Dashboard. Host: Joe Maier (holycom). Neue Folgen regelmäßig.
#ecommerce #onlinehandel #wachstum #fulfillment #unternehmertum
Amazon stuft Produkte von Steinlando teils als Pestizide und chemische Waffen ein. Philipp Vogler erzählt, wie ein 146 Jahre alter Steinbruch trotzdem Steine, Gesteinsmehl und Streumittel im Internet verkauft: bei 80 bis 85 Prozent Frachtanteil, mit eigenem Versand und einem Blog, der durch LLMs an Reichweite verliert.
Was du aus dieser Folge mitnimmst:
▸ Warum Amazon Produkte als Pestizide oder chemische Waffen einstuft und 5 Prozent des Sortiments dauerhaft gesperrt sind
▸ Warum bei schwerer Ware die Fracht oft 80 bis 85 Prozent des Preises ausmacht
▸ Was passiert, wenn dich Amazon wegen einer USt-ID-Änderung drei Tage offline nimmt
▸ Warum Steinlando kein FBA macht und bei Prime trotzdem im Vorteil ist
▸ Warum die Blog-Zugriffe sinken, obwohl die Inhalte in LLMs ausgespielt werden
▸ Warum kleine Influencer sich rechnen, aber kaum direkte Käufe bringen
▸ Wie Steinlando nach Jahren die Kundendaten für E-Mail-Marketing mit Klaviyo nutzt
▸ Warum Philipp TikTok-Shopping für seine Nische für überbewertet hält
Philipp Vogler: Geschäftsführer der Steinlando GmbH & Co. KG, Teil der Schicker Unternehmensgruppe aus Oberfranken. Steinlando verkauft seit 2016 online, zunächst auf eBay, heute auf Amazon, im eigenen Shop und bei weiteren Plattformen. Rund 22 Mitarbeitende, über 300 Produkte und Körnungen, rund 150.000 Pakete in diesem Jahr.
Kapitel:
00:00 Intro
01:17 Vom Steinbruch zu Ebay: Steinlando
03:39 Wie ein Mitarbeiter das Online-Geschäft startete
05:50 Selbst machen oder Partner holen
08:06 Schweres Klopapier: Positionierung bei Commodity
09:27 Familienunternehmen in sechster Generation
12:15 Versand und Fracht: 150.000 Pakete und 80 bis 85 Prozent Transportanteil
15:09 Diabas als Gesteinsmehl für die Landwirtschaft
16:43 Landwirte erreichen: Online, Partner, Feldtage
19:47 Team und Aufbau: 22 Mitarbeitende
21:38 Harte Momente: Corona-Boom und Wintereinbruch mit 14-Stunden-Schichten
24:13 Amazon-Albtraum: drei Tage offline, "chemische Waffen" und 5 Prozent gesperrt
25:04 Kanal-Split: Amazon macht 60 Prozent
25:57 Von Amazon in den eigenen Shop
28:02 Kein FBA, aber Prime: Warum schwere Ware bei Amazon im Vorteil ist
29:48 Blog und LLMs: Warum die Zugriffe sinken, die Inhalte aber ausgespielt werden
31:50 YouTube und Bewegtbild
34:30 Influencer: Kleine Creator funktionieren besser als große
37:17 Lohnabfüllung für andere Marken: Neue Säule für Steinlando
39:11 Verrückte Abfüllaufträge und Saunasteine in die USA
40:54 Paid Ads und E-Mail-Marketing mit Klaviyo
43:34 KI im Alltag: Chatbot, LLM-Sichtbarkeit und Werbung in ChatGPT
46:41 Die nächsten drei Jahre
49:29 Kundennähe: Feedback aus dem Stall
51:15 Frage-Antwort-Finale: ERP und Fehlinvestitionen
52:33 Überbewertet: TikTok-Shopping
53:06 Botschaft an die Welt
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inside ecom. ist der Podcast für eCom-Founder, die profitabel wachsen wollen - Umsatz und Profit, der in der GuV ankommt, nicht nur im Dashboard. Host: Joe Maier (holycom). Neue Folgen regelmäßig.
#ecommerce #amazon #onlinehandel #marktplaetze #b2bcommerce
Patrick Schappert von GrobiTV erklärt, warum ein Marktführer bei Google auf Seite 7 landet und warum organische Sichtbarkeit heute nur noch mit Geld funktioniert.
In dieser Folge:
- Warum Werbung auf Google und Meta für Patrick ein Fass ohne Boden ist: einer bietet einen Euro pro Klick, der andere zwei
- Wie ein YouTube-Kanal mit rund 1.800 Videos ohne Werbebudget gewachsen ist
- Warum nicht der Preis das Verkaufsargument ist, sondern das Erleben
- Warum große Marktplätze nur auf Nachfrage reagieren
- Welche Investition in den Wind geschossen war: 70.000 Euro
Patrick Schappert ist Gründer von GrobiTV, einem Fachhändler für Heimkino, Beamer und Lautsprecher seit 1999 (14 Mitarbeiter, über 40 vorführbereite Geräte, YouTube seit rund 20 Jahren).
Kapitel:
0:00 Intro
1:31 GrobiTV in 30 Sekunden
2:15 Von der Brauerei zum Beamer
5:16 Selbstständig aus dem Wohnzimmer: Start 1999
7:46 Foren, Treffen und Shootouts: Markt aufbauen
10:06 Warum nicht der Preis verkauft
12:37 Team von 14: die erste Mitarbeiterin
15:49 Showroom: 40 Geräte, 200 bis 120.000 Euro
17:10 Finanzamt und Bankkredit: erster Fehler
18:16 Krisen, Konsumklima und Public Viewing
20:15 Keine Herstellerkampagne: alles selbst erfinden
22:01 YouTube seit 20 Jahren: 1.800 Videos
25:41 Kurzvideos als Teaser, ohne Werbebudget
28:14 Beratungsklau: Video verkauft den Wettbewerb
29:12 Kinos, Tesla, Lieferanten: Reportagen
32:53 Marktführer, aber bei Google auf Seite 7
34:46 Fass ohne Boden: Klickpreise
35:12 SEO: Auffindbarkeit kostet nur noch Geld
37:26 KI als neuer Mitarbeiter
40:42 KI im Alltag und die eigene interne KI
45:58 E-Mail-Marketing und DSGVO
47:55 Kundenbindung: Premium-Portal für Käufer
50:48 Bürokratie: Verpackungsverordnung
55:32 Unternehmer in Deutschland: Frust
1:04:17 Warum Fernseher aus dem Sortiment flogen
1:05:42 Unsichtbare Lautsprecher
1:08:10 Wachstum: neue Kundengruppen
1:11:16 IFA und Messen: Markt in chinesischer Hand
1:12:47 Neue Partner aus China
1:15:36 Kaltakquise gibt es nicht mehr
1:18:00 Frage-Antwort-Finale: Bei Null anfangen
1:18:42 Die 70.000-Euro-LED-Wall
1:19:22 Influencer überbewertet?
1:21:37 Garantielabel und Abmahngefahr
1:22:37 Botschaft an die Welt
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inside ecom. ist der Podcast für eCom-Founder, die profitabel wachsen wollen. Host: Joe Maier (holycom).
#ecommerce #performancemarketing #onlineshop #youtubemarketing #seo
Lukas Wagner hat mit Klapster eine patentgeschützte Nischenmarke komplett ohne Agentur aufgebaut - und liegt bei unter 0,1 % Retourenquote.
Was du aus dieser Folge mitnimmst:
▸ Warum unter 0,1 % Retourenquote der wichtigste KPI für einen möglichen Käufer ist
▸ Wieso Lukas seit der Gründung komplett auf Agenturen verzichtet
▸ Was beim TV-Auftritt wirklich passiert ist (und was nicht)
▸ Warum jetzt ein strategischer Partner oder ein Exit gesucht wird
Lukas Wagner: Mitgründer von Klapster - einer patentgeschützten, klappbaren Design-Treppe für Zwischenebenen. Komplett ohne Marketingbudget und Agentur aufgebaut, mehrfach ausgezeichnet (Shopware Community & Visionary Award, Frankfurter Gründerpreis, mehrfach "Treppe des Jahres").
Kapitel:
00:00 Intro
00:55 Wie aus einem Werkstatt-Problem die Klapstertreppe entstand
03:52 Vom Segelflug zum Handwerk: wie Lukas und Basti sich fanden
05:16 Firmengründung mit minimalem Startkapital
08:12 Nischenprodukt mit Patentschutz: Fluch und Segen
09:47 Die Fertigungs-Katastrophe: Holzgenauigkeit ohne Vorbild
11:29 Zwei neue Modelle aus Kundenfeedback: Slim und Ultraleicht
13:38 Erste Treppen verkauft, bevor die Serienproduktion stand
15:05 PR statt Werbebudget: Fachtitel und Primetime-TV
17:55 Warum echte Kundengespräche mehr bringen als Tools
19:43 "Verlasst euch nicht auf andere": die Agentur-Warnung
21:56 Doppelleben: Pilot und Unternehmer gleichzeitig
26:06 TV-Auftritt-Realitätscheck: kein Instant-Umsatz
28:37 Marketing-Status 2026 und warum Tobi einstieg
32:42 Die Wachstumsdecke: "jetzt musste die Marketingkanone zünden"
35:02 Das Baby ist entwickelt: Partner oder kompletter Exit?
38:17 Der Wunschkandidat: kein klassischer Treppenhersteller
43:36 Unter 0,1 % Retourenquote: die Kennzahl für Käufer
46:47 Wie sich die persönliche Vision über die Jahre verändert hat
51:53 Produktportfolio-Ideen: Kindersicherung und Club-Tisch
57:20 Kontakt: wie Interessenten Lukas erreichen
57:57 Schnelles Frage-Antwort-Finale
60:57 Schlusswort: Botschaft an die Welt
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inside ecom. ist der Podcast für eCom-Founder, die profitabel wachsen wollen - Umsatz und Profit, der in der GuV ankommt, nicht nur im Dashboard. Host: Joe Maier (holycom). Neue Folgen regelmäßig.
#ecommerce #performancemarketing #onlineshop #bootstrapping #nischenprodukt
Seit 16 Jahren baut Wolfgang Unsöld mit YPSI ein profitables Personal-Training- und Supplement-Business auf – ganz ohne Meta-Ads, ohne Dauerrabatt, dafür mit 79 bis 83 Prozent Wiederkäufern. Joe Maier spricht mit ihm über die bewusste Entscheidung, immer wieder aus
Umsatzbringern "rauszuwachsen", sobald sie nicht mehr passen – vom Stopp neuer PT-Kunden 2015 bis zum Verzicht auf Rabattaktionen.
Was du aus dieser Folge mitnimmst:
▸ Warum YPSI seit über 15 Jahren keine einzige Meta-Ad schaltet – und mit 120 Euro Werbebudget
im Jahr einmal über 1 Million Reichweite erzielt hat
▸ Die 2015er-Entscheidung, keine neuen PT-Kunden mehr anzunehmen, obwohl es kurzfristig Umsatz
gekostet hat
▸ Wie ein wöchentlicher Newsletter ("Science Sunday") zum wichtigsten Marketingkanal wurde
▸ Warum 79 bis 83 Prozent Wiederkäufer eher ein Neukunden-Problem sind als nur ein Erfolgsrezept
▸ Wie deutsche Produktionsstandards YPSI im Supplement-Markt absichern
Wolfgang Unsöld: Gründer von YPSI (ypsi.de), Personal Training, Online-Coaching und Supplements aus Stuttgart. Seit 16 Jahren im Geschäft, davor unter anderem Trainer für Nationalteams im Eisschnelllauf.
Kapitel:
00:00 Intro
01:30 Vom BWL-Studium zum Personal Trainer
06:21 Der Sauna-Moment: "Trainer ist ein Beruf"
09:08 Vom Personal Training zum Coaching-Modell
10:46 Die 13-Falten-Messung: Körperfett und Schlaf als Hebel
18:08 Von Vorher-Nachher-Bildern zu Empfehlungsmarketing
23:46 Der Trick hinter den meisten Vorher-Nachher-Bildern
24:34 Facebook 2010: 120 Euro Werbebudget, 1 Million Reichweite
28:24 2015: Stopp neuer PT-Kunden
30:52 "Aus den Schuhen rausgewachsen" – wann ein Kapitel endet
34:11 Supplements: nur was Wolfgang selbst nutzt
35:07 Warum ausschließlich "Made in Germany"
37:03 Wie die Bücher entstanden – und warum Schluss war
44:45 KI im Alltag: schnell, aber fachlich unzuverlässig
51:47 Science Sunday: der einzige laufende Marketingkanal
52:14 Keine Rabatte, kein Dauer-Nachlass
53:34 79–83 % Wiederkäufer – Fluch oder Segen?
54:33 "Über die Hälfte ist Werbung" – der Supplement-Markt
56:32 Wohin geht die Reise?
59:04 Schnelle Fragen zum Schluss
1:02:17 Wo man YPSI findet
Mehr von YPSI:
→ YPSI: https://www.ypsi.de/neu
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#ecommerce #performancemarketing #onlineshop #directtoconsumer #fitness
Wie KHE Bikes ohne Werbebudget in jedes Magazin kam
Kein Werbebudget – und trotzdem stand KHE Bikes in jedem großen Magazin und war jedem Fahrradhändler in Deutschland ein Begriff. Möglich gemacht hat das ein Guerilla-Stunt mit der TV- und Erotik-Bekanntheit Dolly Buster und einem BMX namens „Dirty Buster". Joe Maier spricht mit Mitgründer Thomas Göring über 38 Jahre Marke und den Umbau auf Direktvertrieb.
Was du aus dieser Folge mitnimmst:
▸ Wie aus „Dirtbike" plus „Dolly Buster" die Idee „Dirty Buster" wurde – und warum danach jeder Fahrradhändler KHE kannte
▸ Warum KHE den Fachhandel verlassen hat: „Wir sind ja nur das Lager für die Händler"
▸ Decathlon als Partner auf Augenhöhe – und warum Thomas Amazon für überbewertet hält
▸ Wie KHE durch den Bikemarkt-Crash 2022–2024 kam, als andere mit 40 bis 70 Prozent verschleuderten
▸ Warum E-Mail-Marketing bei KHE nicht funktioniert – und ein Produkt auf rund 50 Kanäle geht
Thomas Göring: Mitgründer von KHE Bikes (gegründet 1988, Karlsruhe), deutscher BMX-Vizemeister 1991. KHE baut die leichtesten BMX-Räder der Welt und verkauft in über 15 Ländern direkt.
Kapitel:
00:00 Intro
01:35 Vom Alu-Peg zur Firma (1988)
06:33 Der erste Händler – rein in den Fachhandel
09:14 Eigene Räder: 150 am Tag
10:23 „Nur das Lager für die Händler" – raus in den Direktvertrieb
14:36 Learning by Doing: Shop, Agentur, Vertrauen
19:19 Decathlon vs. Amazon – Platz 1 auf dem Marktplatz
21:41 Alles selbst verschicken, 50 % über eigene Shops
25:01 Marketing heute: Meta, Google, KI-Sichtbarkeit
28:17 Ein Produkt = rund 50 Kanäle: KI in der Produktanlage
33:24 Corona-Boom, dann Crash: Fahrrad.de-Insolvenz, minus 70 %
34:37 Die Antwort: das leichteste BMX der Welt – Marge statt Rabatt
39:11 Wiederkäufer und die Hälfte Umsatz mit Teilen
42:40 Warum E-Mail-Marketing bei KHE nicht funktioniert
47:00 Produktentwicklung mit Profis: Titan-Lenker für 280 €
49:55 Vom Produkt-Flop zum Welt-Patent (FX-Rotor)
52:11 Was Patente kosten – Kopien aus Taiwan und China
58:23 Der „Dirty Buster"-Stunt mit Dolly Buster
1:03:34 Der Bonanzarad-Relaunch: DPA, Radio, Sat.1
1:09:41 Vision: normale Fahrradteile als zweites Standbein
1:13:10 Kein Sommerloch: Umsätze wie an Weihnachten
1:14:50 Schnelle Fragen zum Schluss
1:16:50 Message: alles selbst in der Hand haben
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Axel Kaiser kämpft seit über 30 Jahren mit Denttabs gegen die Zahnpasta-Industrie - mit einem Produkt, von dem er bis heute zu 100 Prozent überzeugt ist. Trotzdem hat er Ende 2025 einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Sein Fazit: "Wir scheitern nicht am Produkt, sondern an der Reichweite."
In dieser Folge nimmt Axel uns mit durch 30 Jahre Auf und Ab: die DM-Volllistung in 2.500 Filialen, das Rekordjahr mit 3 Millionen Euro Umsatz, teure Fehlbesetzungen im Team und den offenen Umgang mit Zweifeln - bis hin zu der Frage, was er heute komplett anders machen würde.
Was du aus dieser Folge mitnimmst:
▸ Warum eine Volllistung in 2.500 DM-Filialen zum Supply-Chain-Albtraum wurde
▸ Wieso 3 Millionen Euro Umsatz in einem Jahr kein Grund zum Feiern waren
▸ Der teuerste Fehler: Personal einstellen, das die Idee nie begriffen hat
▸ Warum Colgate und Procter & Gamble nur über Agenturen mit Axel reden
▸ Was Axel bei einem kompletten Neustart zuerst tun würde
Axel Kaiser: Gründer von Denttabs, Mitbegründer der Initiative Kreislaufverpackung, Mitglied im Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft und im DIN-Ausschuss für Mundpflegeprodukte.
Mehr zu Denttabs:
→ Denttabs: https://denttabs.de
Kapitel:
00:00 Intro
01:10 Begrüßung: Axel Kaiser zu Gast
01:15 Insolvenzantrag und der Anruf der Anwältin
03:44 Insolvenz als Endgegner für Unternehmer
05:19 Vom Automechaniker zu Denttabs: die Erkenntnis aus der Doktorarbeit
08:19 Von Zahnarzt zu Zahnarzt: niemand nimmt es ernst
10:24 Der erste Online-Shop - und was die Kunden verrieten
13:42 Parodontitis-Fall und der Tulpen-Test
17:41 Werbung damals: das Ziel war das Regal bei DM
19:09 15 Jahre Hobby mit 250.000 Euro Umsatz
20:18 Wie die kompostierbare Verpackung die DM-Volllistung brachte
21:11 3 Millionen Euro Umsatz - und warum es ein Albtraum war
22:34 Zu viele Leute, die die Idee nie begriffen haben
24:17 Wir scheitern nicht am Produkt, sondern an der Reichweite
25:41 CARL und Abwasser-Stufe 4: 40 Millionen Tuben pro Monat
27:50 Kein Exit-Schielen: warum Colgate nur über Agenturen redet
28:46 Neue Strategie: wie kommt die Message in die Breite
31:41 Der Shampoo-Vergleich: die Kopfhaut hat keine Filter
34:13 PR, TV, Galileo - warum nichts zündet
35:25 Nur noch 6 Leute: Marketing macht ein dualer Student
40:10 Was in der Tablette steckt: 70 Prozent Holz
42:37 Schnellfragerunde: Neustart und verbranntes Geld
43:42 Was im E-Commerce total überbewertet ist
48:16 Selbstwirksamkeit: Joes Rauchstopp
49:15 Gast-Empfehlung und Abschluss
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„Im Einkauf liegt der Gewinn" – und genau da lassen die meisten E-Com-Founder das meiste Geld liegen. Sebastian Herz ist Co-Gründer von Zignify Global Product Sourcing und hat mit seinem Team schon über eine halbe Milliarde Euro an Einkaufskosten für Kunden gesenkt.
Joe und Sebastian sprechen darüber, wie man das Produkt schon beim Einkauf auf maximale Profitabilität trimmt: warum ein einziger gefundener Hersteller nichts wert ist, warum Zahlungsbedingungen wichtiger sind als der Stückpreis, was ein unterschätzter Compliance-Fehler kostet – und wie ein Kunde beim selben Hersteller von 180.000 auf 103.000 € pro Bestellung kam.
Was du aus dieser Folge mitnimmst:
▸ Warum „ich hab einen Hersteller gefunden" noch kein Sourcing ist
▸ 180.000 → 103.000 € beim selben Hersteller – nur durch echte Marktrecherche
▸ Zahlungsbedingungen schlagen Preisverhandlung: mit 10-20-70 zu positivem Cashflow
▸ Qualitätskontrolle sparen (dreistellig) und die Charge verlieren (sechsstellig)
▸ Compliance & Zoll: als Inverkehrbringer haftest du voll – „mit einem Bein im Knast"
▸ China ist nicht das billigste Land – warum man trotzdem dort kauft
▸ Hersteller wechseln auf Amazon? Neue ASIN statt Stock-Swap
▸ Wie gesenkte Einkaufskosten dein Marketing-Budget finanzieren
Sebastian Herz: Co-Gründer von Zignify Global Product Sourcing (~55 Mitarbeiterinnen, 100 % remote, global). Diplom-Ingenieur Elektrotechnik, 12 Jahre ABB, 6 Jahre Asien, eigene Produktmarken seit 2014.
Mehr zu Zignify:
→ Website: https://zignify.net/
Kapitel:
00:00 Intro
02:02 Wer ist Sebastian? Zignify & die „Queens of Profit"
02:53 Vom ABB-Ingenieur in China zum Sourcing-Business
04:43 Der typische Kunde: von FBA-Sellern bis Amazon selbst
06:01 Kann Zignify wirklich alles beschaffen?
08:43 Die häufigsten Fehler beim ersten Sourcing
12:32 Zoll & Compliance: „mit einem Bein im Knast"
17:08 Hersteller wechseln? Neue ASIN statt Stock-Swap
19:08 Was Zignify alles übernimmt – von der Produktidee bis zum Import
21:57 Global Sourcing: warum nicht nur China
24:37 Zahlungsbedingungen schlagen Preisverhandlung
26:39 Das eigentliche Problem: zu wenig Alternativen
29:15 China ist nicht das billigste Land
30:03 „Im Einkauf liegt der Gewinn": eine halbe Milliarde gespart
32:08 Nie ohne Nachverhandeln: 180.000 → 103.000 € beim selben Hersteller
34:35 Wie Kostensenkung dein Marketing finanziert
35:51 Die Vision: 100x in fünf Jahren, kein Exit
39:56 Wo ihr Zignify findet
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Ein hoher ROAS sieht gut aus – über deinen tatsächlichen Gewinn sagt er wenig. Florian Litterst steuert mit seinem Team bei Adsventure rund 70 Mio. € Werbebudget pro Jahr auf Meta und TikTok. In dieser Folge erklärt er, warum der ROAS als alleinige Steuerungsgröße in die
Irre führt – und worauf du stattdessen schaust.
Joe und Flo sprechen über den holistischen Blick aufs Advertising: weg vom Kanal-ROAS, hin zum Deckungsbeitrag. Warum ein niedriger ROAS wirtschaftlich das bessere Ergebnis sein kann, wenn dein absoluter Deckungsbeitrag mitwächst. Warum Attributionsprobleme meist ein Symptom für fehlendes Controlling sind. Und warum der Erfolg im Ads Manager nur ein kleiner Teil der Arbeit ist – der Rest passiert davor: Fundamentals, Copywriting, eigene Media-Produktion.
Was du aus dieser Folge mitnimmst:
▸ Warum der ROAS allein nichts über deine Margenstruktur aussagt
▸ Wann ein niedriger ROAS das bessere Ergebnis ist – und die Rolle des absoluten Deckungsbeitrags
▸ „Profit on Ad Spend" statt „Return on Ad Spend"
▸ Warum Attributions-Tools dein Problem nicht lösen, sondern fehlendes Controlling
▸ „Bin ich zu spät für Meta?" – warum der Ads Manager nur rund 20 % entscheidet
▸ Copywriting als wichtigste Fähigkeit im KI-Zeitalter
▸ Warum jede Brand eine eigene Media-Produktion braucht – iPhone, Mikro, Bereitschaft
▸ Was Creator-Brands in der Content-Produktion besser machen
Florian Litterst: Gründer der Agentur Adsventure, seit über 10 Jahren im Facebook- und
Meta-Advertising. Steuert mit seinem Team rund 70 Mio. € Werbebudget pro Jahr auf Meta und TikTok.
Mehr zu Flo + Adsventure:
→ Adsventure: https://adsventure.de/
→ Youtube: https://www.youtube.com/@florianlitterst-adsventure
Kapitel:
00:00 Intro
02:56 Was sich in 10 Jahren Meta-Ads verändert hat
07:10 Von Meta-Ads-Beratung zu Business Consulting
09:57 Zurück zu den Wurzeln: der direkte Draht zum Kunden
10:37 Copywriting – die wichtigste Fähigkeit im KI-Zeitalter
14:19 Warum Direct-Response-Prinzipien überall funktionieren
15:16 ROAS oder Deckungsbeitrag?
17:48 Warum ein niedriger ROAS das bessere Ergebnis sein kann
19:52 Umsatz ist nicht die North-Star-Metrik
22:39 Kriegt euer Controlling in den Griff
24:39 Attributions-Tools lösen dein Problem nicht
25:26 „Bin ich zu spät für Meta?"
30:07 Media-Produktion statt Technik-Agentur
30:55 Was Gen-Z-Creator-Brands richtig machen
33:14 Content mit Seele schützt vor Copy-Paste
34:53 Die Katzen-Fisch-Anekdote: Home-Shopping-Storytelling
36:04 iPhone, Mikro, Bereitschaft: so fängst du an
41:05 Wo ihr Flo findet
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inside ecom. ist der Podcast für eCom-Founder, die profitabel wachsen wollen – Umsatz und Profit, der in der GuV ankommt, nicht nur im Dashboard. Host: Joe Maier (holycom).
#ecommerce #metaads #performancemarketing #deckungsbeitrag #onlineshop
Werbeanzeigen sind in seiner Nische praktisch verboten – trotzdem ist Soheil Daneshvar mit CBD 040 einer der Marktführer für CBD und Cannabis in Deutschland. Sein Kanal: zufriedene Kunden, die wiederkommen.
Soheil ist seit 2019 im CBD-Handel. In dieser Folge geht es um Kundenbindung als Wachstumshebel, Neukunden ohne Ads und den First-Mover-Vorteil, der seinen Shop bis heute trägt.
Was du aus dieser Folge mitnimmst:
▸ Warum rund 50 % der Erstkunden zu Bestandskunden werden
▸ Wie Kundenservice zum stärksten Marketingkanal wird
▸ Neukunden ohne Werbung: Google My Business, Maps, SEO, 200+ Blogbeiträge
▸ Warum Influencer-Kooperationen meist enttäuschen
▸ Zahlungsanbieter als größtes Problem im CBD-Handel – der Klarna-Vorteil von vor 2021
▸ 80 % mobile: was den Checkout entscheidet
▸ Vom Online-Shop in den stationären Handel: eigenes Automaten-Netzwerk
▸ Der ehrliche Blick auf die ersten Jahre: 3.000 € Umsatz in vier Monaten
Soheil Daneshvar: Gründer von CBD 040 (CBD & Cannabis), seit 2019 im Onlinehandel, Sitz Hamburg.
→ CBD 040: https://cbd040.de/
Kapitel:
00:00 Intro
01:55 Wer ist Soheil? CBD 040 & rewake
02:59 eBay als Vorschule für den Online-Handel
07:29 Warum in der CBD-Nische keine Ads gehen
08:07 Neukunden über Google My Business & Maps
09:16 Wiederkäufer, Mundpropaganda & proaktiver Service
10:47 200+ Blogbeiträge, SEO & warum Influencer enttäuschen
13:10 Conversion Rate: 5 bis 9 Prozent
14:32 Umzug zu Klaviyo & E-Mail-Automationen
16:10 Was ein unzufriedener Kunde wirklich kostet
18:06 50 % der Erstkunden werden Bestandskunden
22:28 Das größte Problem im CBD-Handel: Zahlungsanbieter
24:58 80 % mobile: warum Vorkasse Impulskäufe killt
26:30 Stationär & eigenes Automaten-Netzwerk
30:02 Automaten mieten oder kaufen? Die Zahlen
33:20 Kein „Get Rich Quick": 3.000 € in vier Monaten
43:40 Die Vision: Nummer 1 im DACH-Raum
45:22 Wo ihr Soheil & seine Brands findet
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