Interview mit Deo Baribwegure zur Lage der Flüchtlinge
Kigoma liegt rund 60 Kilometer von der burundischen Grenze entfernt in Tansania. Schon während des Bürgerkrieges zwischen 1993 und 2005 flüchteten hierher viele BurunderInnen. Einige kehrten nach dem Friedensabkommen von Arusha seit 2000 zurück, viele blieben. Seit April 2015 sind – auch in Erinnerung an die Schrecken des Bürgerkrieges – erneut viele Menschen nach Tansania geflohen.
Deo Baribwegure ist Direktor des Kigoma Community College by Radio, ein Bildungsprojekt, das der lokalen Bevölkerung über Radioprogramme Zugang zu Bildung verschafft – so auch den burundischen Flüchtlingen. Er ist selber aus Burundi und schätzt für den südnordfunk die Lage der Flüchtlinge in Tansania ein.