Ist das Leben nicht komisch?
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Ist das Leben nicht komisch? episodes

  • 125 Siehst du dich durch deine eigenen Augen?
    Oder verlierst du dich im verzerrten Spiegel?
    Wie oft schauen wir einen Menschen an und glauben, ihn zu kennen?
    Dabei sehen wir vielleicht gar nicht diesen Menschen, sondern unsere eigenen Erfahrungen, Verletzungen, Ängste und Überzeugungen.
    Wir alle tragen eine unsichtbare Brille, durch die wir die Welt betrachten. Eine Brille, die durch unsere Vergangenheit geprägt wurde.
    Doch was passiert, wenn wir diese Brille für die Wahrheit halten?
    Wenn wir andere Menschen verurteilen, ohne sie wirklich zu sehen? Und wenn wir irgendwann sogar anfangen, uns selbst durch die verzerrten Spiegel anderer Menschen wahrzunehmen?
    In dieser Folge spreche ich darüber, wie unsere Erfahrungen unsere Wahrnehmung beeinflussen, warum wir so schnell urteilen und weshalb innere Sicherheit uns helfen kann, Menschen mit mehr Offenheit und Liebe zu begegnen.
    Ich teile meine persönliche Erkenntnis darüber, wie mein Glaube an Gott mir hilft, alte Bewertungen loszulassen, ohne dabei meine Grenzen oder meine Fähigkeit zur Unterscheidung aufzugeben.
    Denn wir können ein Verhalten ablehnen, ohne den Menschen dahinter abzuwerten.
    Und wir können lernen, uns selbst zu erkennen, ohne die Urteile anderer zu unserer Wahrheit zu machen.
    Vielleicht ist es an der Zeit, die eigene Brille zu hinterfragen und die Welt wieder mit dem Herzen anzuschauen.
    15 min
  • 124 Was mich ein Halloween-Haus über wahre Liebe lehrte.
    Warum ich niemanden mehr festhalten muss, um verbunden zu sein.
    Was hat ein mit Halloweenfiguren geschmücktes Haus, ein Termin zum Krallenschneiden mit meinem Hund und die größte Erkenntnis meines bisherigen Lebens miteinander zu tun?
    Mehr, als du vielleicht denkst.
    Mein Leben lang habe ich versucht, Bindungen zu anderen Menschen zu sichern. Ich war verständnisvoll, hilfsbereit, fürsorglich und habe alles dafür getan, bloß niemanden zu verletzen oder zu enttäuschen.
    Was ich dabei lange nicht erkannt habe: Ich habe versucht, Beziehungen sicher zu machen, indem ich mich selbst immer wieder verlassen habe.
    Bis mir eine völlig alltägliche Begegnung plötzlich die Augen öffnete.
    In dieser Folge erzähle ich dir, warum Liebe nicht bedeutet, immer lieb zu sein, weshalb ein klares Nein genauso liebevoll sein kann wie ein Ja und warum echte Verbindung erst entstehen kann, wenn wir uns zeigen, wie wir wirklich sind.
    Es geht um alte Überlebensstrategien, die Angst vor Bindungsverlust, unsere vermeintlich dunklen Seiten und die unglaubliche Freiheit, die entsteht, wenn wir aufhören, uns die Liebe anderer Menschen verdienen zu wollen.
    Und um meine ganz persönliche Erfahrung, wie mich ein gruseliges Halloweenhaus mitten in eine tiefgreifende Erkenntnis über Vertrauen, Selbstbestimmung und göttliche Führung geführt hat.
    Denn wahre Liebe braucht keine Selbstaufgabe. Und echte Verbindung muss nicht erkämpft werden.
    21 min
  • 123 Ein vollkommen magischer banaler Moment.
    Was passiert, wenn du anfängst, dir selbst wirklich zuzuhören.
    3 Gläser Wasser trinken, für andere klingt das vollkommen banal. Für mich war es das nicht.
    Denn sehr lange konnte ich meine eigenen Bedürfnisse kaum wahrnehmen. Essen, trinken, auf die Toilette gehen, Ruhe brauchen, Nein sagen – häufig kam zuerst alles andere. Aufgaben. Andere Menschen. Erwartungen. Funktionieren.
    Heute war es anders.
    Ich habe aufgehört mit dem, was ich gerade gemacht habe, und mich um mich gekümmert.
    Und plötzlich wurde mir bewusst: Da ist inzwischen jemand, der auf mich achtet. Der meine Bedürfnisse ernst nimmt. Der dafür sorgt, dass es mir gut geht. Und dieser Mensch bin ich.
    In dieser Folge spreche ich über das innere Kind, alte Schutzmechanismen, Bedürfnisse, Selbstfürsorge und darüber, warum drei Gläser Wasser manchmal viel mehr sein können als drei Gläser Wasser.
    Vielleicht ist die wichtigste Frage heute nicht, was du noch erledigen musst.
    Vielleicht ist sie: Was brauchst du gerade?
    19 min
  • 122 Wie willst du dich heute fühlen?
    Warum wir viel mehr Einfluss haben, als wir denken.
    Was wäre, wenn hinter vielen unserer Ziele eigentlich nur ein Gefühl steckt, das wir endlich fühlen wollen?
    Wenn ich dieses Buch geschrieben habe. Wenn ich erfolgreich bin. Wenn ich den richtigen Menschen gefunden habe. WENN ich endlich dort angekommen bin – DANN werde ich mich glücklich, sicher, geliebt oder frei fühlen.
    Ich habe lange genau so gelebt. Und irgendwann festgestellt: Nach dem erreichten Ziel kam einfach das nächste.
    In dieser Folge geht es deshalb um eine andere Frage:
    Wie möchte ich mich heute fühlen?
    Wir sprechen über Freude, Wut und Liebe, darüber, wie Erinnerungen Gefühle in uns wachrufen können, warum unser innerer Zustand unsere Wahrnehmung beeinflusst und weshalb es sich lohnt, zwischendurch einfach einmal bei sich selbst einzuchecken.
    Vielleicht musst du nicht erst irgendwo ankommen, um etwas von dem zu fühlen, wonach du dich sehnst.
    Vielleicht darf ein Teil davon jetzt schon da sein.
    Also: Wie fühlst du dich gerade – und wie möchtest du dich heute fühlen?
    18 min
  • 121 Ich habe Gott meinen Krieg gegeben.
    und einen Frieden erhalten, den niemand zerstören kann.
    Ich wollte ein Bild für den Frieden malen. Aber ich konnte es nicht.
    Und irgendwann habe ich verstanden, warum: Wie sollte ich Frieden ausdrücken, wenn es in mir selbst noch Orte gab, an denen ich Krieg führte?
    Also habe ich hingeschaut. Auf Menschen, denen ich unbewusst noch etwas nachgetragen habe. Auf meine Urteile. Auf meinen Wunsch, recht zu haben. Auf all die kleinen und großen Kriegsschauplätze in mir, von denen mir manche bis heute gar nicht bewusst gewesen waren.
    Und dann habe ich etwas getan, das für mich alles verändert hat: Ich habe Gott meinen Krieg gegeben.
    In dieser Folge erzähle ich von meinem Glauben, von Vergebung, von meinem Rückzug aus manchen Kämpfen und von dem Frieden, den ich gerade in mir erlebe.
    Vielleicht beginnt Frieden nicht irgendwo da draußen.
    Vielleicht beginnt er dort, wo wir aufhören, in uns selbst Krieg zu führen.
    9 min
  • 120 Warum deine Aufmerksamkeit goldwert ist.
    Warum dein Leben dort ist, wo deine Aufmerksamkeit ist.
    Wo ist deine Aufmerksamkeit gerade – und wie viel von deinem eigenen Leben bekommst du eigentlich noch mit?
    In dieser Folge spreche ich darüber, warum unsere Aufmerksamkeit vielleicht eine der wertvollsten Ressourcen ist, die wir besitzen. Wir verschenken sie an Social Media, andere Menschen, Sorgen, Erwartungen, Vergangenheit und Zukunft – und wundern uns irgendwann, warum wir uns erschöpft fühlen oder unser eigenes Leben kaum noch spüren.
    Ein Bild, das ich „Sanftes Willkommen“ genannt habe, und ein ziemlich intensiver Traum haben mir gezeigt, was ich gerade wieder willkommen heiße: meine eigene Lebendigkeit.
    Es geht ums Funktionieren und Ablenken, um Gefühle, Energie und das Leben im Jetzt. Und um meine Entscheidung, meine Aufmerksamkeit wieder bewusster dorthin zu geben, wo mein eigenes Leben stattfindet.
    Denn vielleicht brauchen wir gar nicht immer ein anderes oder besseres Leben.
    Vielleicht müssen wir nur wieder wirklich anwesend sein, wenn unser Leben passiert.
    25 min
  • 119 Das Bild wusste es vor mir.
    Wie ein kleines Bild mir etwas Großes über Heilung, Tiefe und Lebensfreude gezeigt hat
    Ich wollte eigentlich nur ein kleines Bild malen. Erst sollten es zwei verbundene Seelen werden, dann Blumen, dann vielleicht Flügel – und plötzlich entstand ein Lichtwurm.
    In dieser Folge erzähle ich dir von der Bedeutung, die dieser kleine Lichtwurm plötzlich für mich bekam, der Kraft unserer Vorstellung und den Schätzen, die manchmal genau dort verborgen liegen, wo wir lange nur Dunkelheit gesehen haben.
    Wenn du das Bild sehen willst, besuche mich bei Instagram:
    kristinspurelebensfreude
    12 min
  • 118 Sorry Tinder, Gott hat da schon was geplant.
    Über Dating, Commitment und meine ziemlich altmodische Vorstellung von Liebe
    Keine Ahnung, wo mein Mann ist – aber auf Tinder suche ich ihn nicht.
    Über Dating, halbe Sachen und meine ziemlich konkrete Vorstellung von Liebe
    Ich habe Dating ausprobiert. Kurz. Sehr kurz. 😂
    Und dabei festgestellt: Offenbar gibt es inzwischen Situationships, Friends with Benefits, monatelange Kennenlernphasen, Gespräche darüber, ob man jetzt eigentlich exklusiv ist – und vermutlich noch ungefähr 17 Beziehungsformen, von denen ich bisher nichts wusste.
    Ich habe für mich beschlossen: Ich bin raus.
    Nicht aus der Liebe. Ganz im Gegenteil. Ich freue mich wahnsinnig darauf, wieder einen Menschen zu lieben und mein Leben mit jemandem zu teilen. Ich habe nur keine Lust, mich dafür durch einen Dating-Dschungel zu arbeiten und herauszufinden, ob ein Mann nach sechs Monaten vielleicht eventuell möglicherweise bereit wäre, sich festzulegen.
    In dieser Folge erzähle ich, warum ich lieber glücklich Single bin als halb vergeben, warum Sex für mich definitiv keine Nebensache ist und warum ich ganz altmodisch noch an die große Liebe glaube.
    Es geht um Commitment, Monogamie, Respekt, Grenzen und die Frage, warum Liebe allein manchmal trotzdem nicht für eine Partnerschaft reicht.
    Und es geht um meine Überzeugung, dass ich meinen zukünftigen Partner nicht jagen muss. Ich glaube an Gott. Ich glaube an Begegnungen. Und ich vertraue darauf, dass wir uns finden werden.
    Wo? Keine Ahnung. Wann? Ebenfalls keine Ahnung. Aber ich vertraue das Gott nen Plan für uns hat.
    17 min
  • 117 Mein Körper war niemals schuld.
    Über Missbrauch, Dissoziation und die Rückkehr in den eigenen Körper.
    „Wenn mein Körper nicht so schön gewesen wäre, wäre mir das vielleicht nicht passiert.“
    Diesen Glauben habe ich lange in mir getragen, ohne zu begreifen, wie tief er in meiner Beziehung zu meinem eigenen Körper verankert war.
    Als Kind wurde mir von Tätern vermittelt, mein Körper und meine Schönheit seien mitverantwortlich für das, was sie mir antaten. Heute weiß ich: Mein Körper war niemals schuld. Kein Körper, kein Aussehen und keine Schönheit rechtfertigen einen Übergriff. Die Verantwortung liegt bei den Menschen, die Grenzen verletzen – niemals bei einem Kind.
    In dieser Folge spreche ich darüber, wie Schuld dazu führen kann, dass wir uns von unserem eigenen Körper entfernen. Über Dissoziation, die Angst vor dem eigenen Körper, meine Wut – und darüber, wie ich heute Schritt für Schritt wieder in meinem Körper ankomme.
    Ich spreche in der Folge auch über Fälle von Missbrauch, die in Deutschland dokumentiert sind:
    Quellenangaben:
    https://www.berlin.de/sen/bjf/service/presse/pressearchiv-2024/pressemitteilung.1420259.php
    https://www1.wdr.de/nrw/niederrhein/kreis-kleve/kevelaer-prostitution-schule-100.html
    https://www.rbb-online.de/kontraste/ueber_den_tag_hinaus/bildung/kindesmissbrauch-an-deutschen-kitas.html
    11 min
  • 116 Geld war niemals schuld.
    Wie ich aufgehört habe Geld für meinen Schmerz verantwortlich zu machen.
    Was, wenn Geld sich für dich nicht nach Freiheit, sondern nach Schuld anfühlt?
    In den letzten Tagen habe ich etwas über meine Beziehung zu Geld erkannt, das mir vorher überhaupt nicht bewusst war: Als Kind wurde mit meinem Schmerz Geld verdient. Und irgendwo in mir entstand daraus eine Verknüpfung – wenn das Geld nicht gewesen wäre, wäre vielleicht auch der Schmerz nicht gewesen.
    So wurde Geld für mich unbewusst zu etwas Schuldbehaftetem. Fast zu „Blutgeld“. Etwas, das ich nur schwer empfangen und genauso schwer bei mir behalten konnte.
    In dieser Folge spreche ich darüber, was passiert ist, als ich diese alte Verbindung erkannt habe. Über Geld, Schuld und Selbstwert. Darüber, warum Geld für mich heute nicht mehr der Ursprung von Gier, Ausbeutung oder Leid ist, sondern ein Mittel, mit dem Menschen das verstärken und ausdrücken können, was sie in die Welt bringen.
    Und ich lade dich zu einem kleinen Experiment ein: Nimm Geld in die Hand und beobachte, was du wirklich fühlst. Freude? Freiheit? Sicherheit? Enge? Schuld? Ekel? Angst, es auszugeben – oder den Impuls, es sofort wieder loswerden zu müssen?
    Vielleicht erzählt deine Beziehung zu Geld eine viel ältere Geschichte, als du bisher gedacht hast.
    Denn manchmal liegt das Problem nicht darin, wie viel Geld wir haben – sondern darin, was Geld für uns bedeutet.
    15 min

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