Die Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann veröffentlicht seit dreißig Jahren wegweisende Bücher zu Formen des kollektiven Erinnerns in Gesellschaften, zu Verdrängen und Vergessen, zu historischen Traumata und ihrer Verarbeitung. Gemeinsam mit ihrem Mann Jan Assmann prägte sie den Begriff des »Kulturellen Gedächtnisses«. 2018 erhielt das Ehepaar den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.