Dein SV Meppen Podcast der NOZ
Alle 14 Tage donnerstags: Rasenschnack - Dein Podcast der NOZ zum SV Meppen. Unsere Emslandsportreporter der Meppener Tagespost Dieter Kremer und Christoph Schillingmann treffen sich auf einen Schnack mit dem aktuellen Kader, dem Trainer-Team, Ex-Spielern oder anderen Wegbegleitern des Vereins.
Jens Robben: „Es ist ein ähnlicher Teamspirit wie 2017“
Er hat 285 Spiele für den SV Meppen gemacht und 22 Tore erzielt. Insgesamt schnürte er 16 Jahre lang die Fußballschuhe für die Emsländer. Und seit 2019 arbeitet er als Videoanalyst beim SV Meppen. Die Rede ist von Jens Robben. Der 42-jährige ehemalige Mittelfeldspieler blickt auf eine erlebnisreiche Zeit beim emsländischen Traditionsverein zurück. „Ich habe mit dem Verein wirklich alles erlebt. Gute Zeiten wie Aufstiege, aber auch schlechte Zeiten wie Abstiege. Eine bevorstehende Insolvenz war in meiner Anfangszeit auch mal Thema“, sagte Robben in „Rasenschnack – Dein SV Meppen Podcast“. „Ich habe mit vielen tollen Spielern zusammengespielt und viele tolle Menschen kennengelernt. Das bleibt eigentlich dann immer in Erinnerung. Nicht die Erfolge oder was man erreicht hat, sondern mit wem man zusammengespielt hat. Es war auf jeden Fall eine sehr, sehr aufregende Zeit.“ Der Harener spielte von 1996 bis 2004 in Meppen, erlebte anschließend Zweitliga-Zeiten bei Eintracht Trier und Rot-Weiß Oberhausen und kehrte nach einem halbjährigen Intermezzo im Sommer 2010 endgültig zum SVM zurück - für weitere acht Jahre, in denen er zwei Aufstiege mit Meppen feierte. 2018 beendete Robben seine Karriere. Aber das bedeutete nicht, dass auch im Verein Schluss war. „In dem ersten Drittliga-Jahr waren wir in Belek im Trainingslager. Da kam Heiner Beckmann auf mich zu, der sich mit Mario Neumann und Christian Neidhardt besprochen hatte. Sie hätten gerne, dass ich im Verein bleibe“, sagte Robben im NOZ-Podcast. Er sollte sich überlegen, in welcher Funktion er es sich vorstellen könnte. „In dem Zeitraum war das Feld Videoanalyse und Scouting gerade im Kommen, es wurde immer mehr im Fußball. Das fand ich sehr interessant.“ Wie sein Arbeitsalltag aussieht, worauf er beim Scouting achtet und wie er die Spieler vor, während und nach den Partien unterstützt, erzählt Robben. Der 42-Jährige hält darüber hinaus große Stücke auf den aktuellen Kader und sieht Parallelen zum Aufstiegsjahr 2017. „Mannschaften sollte man nie miteinander vergleichen. Jeder Charakter ist unterschiedlich“, sagte Robben. „Aber es ist schon ein ähnlicher Teamspirit, wie wir ihn 2017 hatten. Es sind gute Jungs, die auch ein gutes Mindset haben, die wissen, worauf es ankommt. Und die jetzt auch nicht überdrehen, weil man als Tabellenführer in die Pause geht. Sie wissen genau, dass es am 22. Februar wieder von vorn losgeht und du da sofort liefern musst.“
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