ERF Gottesdienst

Jesu Liebe vertreibt Angst


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Mehr über das Engagement von ERF Medien bei ERF∣TWR Women of HopeUnter dem Motto „Vollkommen geliebt“ veranstaltete ERF Medien am vergangenen Samstag einen Brunch in Wetzlar. Anlass war der Deutschlandbesuch der Amerikanerin Dr. Peggy Banks, die seit 2016 die weltweite Arbeit von TWR Women of Hope leitet. Schon seit über 20 Jahren engagiert sich ERF Medien in dieser Frauengebetsbewegung, die unter anderem eine eigene weltweite Sendereihe hervorgebracht hat.
 
Gott war Zuversicht und Stärke in lebensbedrohlicher Not
Um die 70 Teilnehmer – größtenteils Frauen, aber auch einige Männer − waren der Einladung in Tasch’s Wirtshaus gefolgt. Neben gutem Essen erwartete sie ein inspirierender Vortrag von Dr. Peggy Banks. Anhand ihrer eigenen Lebensgeschichte griff sie das Thema „Angst“ auf. Sie stellte heraus, dass jeder von uns seine eigene Geschichte hat und dass zu dieser Geschichte auch die Dinge gehören, die uns Angst machen.
Aufgewachsen in schwierigen Familienverhältnissen beschloss Peggy Banks schon früh, dass ihre Vergangenheit nicht ihre Zukunft bestimmen sollte. Doch als sie sich in einer gewalttätigen Beziehung wiederfand, stellte sie fest, dass sie Hilfe braucht, um da herauszukommen. Eine Frau lud sie in eine Gemeinde ein und Peggy bekehrte sich. Sie beschloss, die Beziehung zu beenden, doch ihr Freund brach in ihre Wohnung ein. Eine ganze Nacht lang hielt er sie dort gefangen und drohte sie zu töten.
Peggy Banks erzählt, welch große Angst sie in dieser Situation hatte und wie Gott ihr in dieser Lage Zuversicht und Stärke gab. Im Folgenden geht sie darauf ein, dass es uns nicht weiterbringt, unsere Ängste zu verstecken. Oft würden wir der Lüge glauben, dass wir mit Angst nie etwas erreichen könnten. Doch bezugnehmend auf ein Zitat von Nelson Mandela stellt Banks heraus, dass wahrer Mut nicht bedeute, ohne Angst zu sein, sondern seine Angst zu überwinden. Sie fragt die ZuhörerInnen unverblümt: „Habt ihr mit Angst zu kämpfen?“
„Oft glauben wir der Lüge, dass wir mit Angst nie etwas erreichen können.“  – Dr. Peggy Banks
 
Die Angst beim Namen nennen
Im Anschluss erläutert sie, was Ängste bewirken können. Sie können uns in Perfektionismus oder Neid treiben oder aber wir versuchen, Dinge zu vermeiden, die uns ängstigen, oder lenken uns ständig von unserer Angst ab. Nicht zuletzt kann ständige Furcht dazu führen, dass wir ernsthaft krank werden. Als die 10 häufigsten Ängste identifiziert Peggy Banks folgende:
Angst vor dem Tod
Angst vor Versagen
Angst vor Ablehnung
Angst, verlacht zu werden
Angst vor Einsamkeit
Angst vor dem Unglücklichsein
Angst vor Enttäuschung,
Angst vor Schmerzen
Angst vor dem Unbekannten
Angst, unsere Freiheit zu verlieren
All diese Ängste können uns quälen und es ist weder ungewöhnlich noch ein Zeichen von Schwäche, wenn auch wir mit einer oder mehreren dieser Ängste zu kämpfen haben. Deshalb ist es so wichtig, Menschen in unserem Leben zu haben, denen wir von diesen Ängsten erzählen können.
„Es ist eine große Freiheit, unsere Angst beim Namen zu nennen.“ – Dr. Peggy Banks
 
„Es ist eine große Freiheit, unsere Angst beim Namen zu nennen“, sagt Banks und ermutigt die ZuhörerInnen, sich mit ihren Ängsten an Gott zu wenden. Denn – so verspricht uns 1. Johannes 4, 18 – „die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus“. Gott weiß ja eh schon längst, wovor wir uns fürchten und kann uns Freude inmitten unserer Angst schenken, so Banks.
 
Die eigene Geschichte mit anderen …
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