
Sign up to save your podcasts
Or


Welche raumplanerischen Probleme zeichnen sich betreffend KI-Rechenzentren ab? Kann man sich als Privatperson gegen den Bau dieser Zentren wehren? Und vor welche Herausforderungen wurden die Dozierenden durch die Einführung von künstlicher Intelligenz gestellt?
In dieser Folge sprechen Dr. Renata Trajkova und Nina Holstein über Themen wie Raumplanungsrecht, KI-Rechenzentren und die Veränderungen, welche KI in der Lehre angestossen hat.
Dr. iur. Renata Trajkova ist Dozentin für Staats- und Verwaltungsrecht an der ZHAW, Rechtsanwältin sowie stv. Leiterin der Fachstelle Städtebau- und Umweltrecht.
Wie ist das Leben in der Verwahrung? Weshalb sprechen wir von "Privilegien", wenn wir über die Verwahrten-WG der Justizvollzugsanstalt Solothurn sprechen. Und was bedeutet die Verwahrung nach Art. 64 Abs. 1 StGB noch gleich?
Herr B. gibt im Gespräch mit Laura Mesa Pascasio einen persönlichen Einblick in seinen Alltag als verwahrte Person in der JVA Solothurn. Dabei geht es nicht nur um die Beschäftigungen und den Tagesablauf innerhalb der Anstalt, sondern auch um das Gefühl, eingesperrt zu sein, ohne konkrete Perspektive auf eine Entlassung.
MLaw Davina Niggli ordnet einige Aspekte zudem rechtlich ein und erklärt, wie sie ihre Arbeit im Straf- und Massnahmenvollzug in der JVA Solothurn erlebt.
Herr B. ist seit über zehn Jahren in der Verwahrung. Er lebt in der Verwahrten-WG, im Haus C, der JVA Solothurn.
MLaw Davina Niggli, LL.M., ist Bereichsleiterin des Vollzugs und Stv. Direktorin in der JVA Solothurn.
Der Schwerpunktbericht der NKVF zum nachlesen: https://www.nkvf.admin.ch/de/verwahrungsvollzug
Was versteht man unter "Europäischem Strafrecht"? Inwiefern ist das europäische Strafrecht auch für Jurist:innen in der Schweiz äusserst relevant?
Prof. Bernd Hecker erklärt im Gespräch mit Laura Mesa Pascasio, was unter dem europäischen Strafrecht überhaupt zu verstehen ist. Nach einer kurzen allgemeinen Einführung beleuchten die beiden bereits tiefere Themenbereiche, wie z.B. die Europäische Staatsanwaltschaft oder weshalb sich die neue E-Evidence-Verordnung auch auf die Schweiz auswirkt.
Nachtrag zum Vergleich niederländische Transactie und abgekürztes Verfahren in der Schweiz:
Die niederländische Transactie und das schweizerische abgekürzte Verfahren sind beides Instrumente zur schnellen und konsensualen Erledigung von Strafverfahren. Sie unterscheiden sich jedoch grundlegend in ihrer juristischen Natur: Während die Transactie ein rein aussergerichtlicher Deal mit der Staatsanwaltschaft zur Vermeidung der Strafverfolgung ist, führt das abgekürzte Verfahren in der Schweiz zu einem Gerichtsurteil auf Basis einer Verständigung.
Prof. Bernd Hecker hat seit 2017 die Professur für Deutsches und Europäisches Strafrecht, Strafprozessrecht sowie Umwelt- und Wirtschaftsstrafrecht an der Universität Tübingen inne. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Europäischen Strafrecht, Umwelt-, Wirtschafts- und Verbraucherschutzstrafrecht sowie den Grundrechtsbezügen des Strafrechts.
Mehr zur E-Evidence-Verordnung
Wie setzt sich der Verein «Unser Recht» für die Weiterentwicklung von Grundrechten, Rechtsstaatlichkeit und Völkerrecht ein? Und wie kann man Mitglied werden, wenn man dieses Anliegen teilt?
In dieser Folge ist Dr. Patrice Martin Zumsteg zu Gast, der mit Nina Holstein über den Verein «Unser Recht» spricht. Der Verein setzt sich ein für die Geltung, Achtung und Weiterentwicklung von Grundrechten, Rechtsstaatlichkeit und Völkerrecht in der Schweiz und in Europa sowie für eine Politik, die sich an diesen Grundsätzen orientiert. Dazu werden vom Verein u.a. regelmässig sachliche Beiträge zu rechtspolitischen Debatten veröffentlicht, welche über ihre Website kostenlos abrufbar sind.
Dr. iur. Patrice Martin Zumsteg ist neben seiner Tätigkeit als Rechtsanwalt auch wissenschaftlicher Mitarbeiter sowie Dozent für Staats- und Verwaltungsrecht und Grundrechte an der ZHAW. Dort leitet er den Kompetenzbereich Sicherheits- und Innovationsrecht und ist Studiengangleiter des CAS Polizeirecht. Er ist zudem Co-Präsident des Vereins «Unser Recht».
Was ist eine Rückversicherung? Weshalb sollten sich Versicherungen wiederum versichern lassen? Und was hat das mit Rechtsunsicherheit und den Principles of Reinsurance Contract Law (PRICL) zu tun?
Ass.-Prof. Oliver William erklärt im Gespräch mit Laura Mesa Pascasio weitaus mehr als nur die wichtigsten Grundlagen des Rückversicherungsrechts. So thematisieren die beiden neben der bis anhin grossen Rechtsunsicherheit in diesem Gebiet auch die durch die PRICL erwünschten Neuerungen und Unterschiede.
Ass.-Prof. William ist Assistenzprofessor für Privatrecht mit Schwerpunkt Obligationenrecht an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern.
Kann man sexuell übertragbare Infektionen vermeiden und wenn ja, wie? Wann wird ein STI-Test empfohlen? Und wo kann man sich beraten, testen und gegebenenfalls behandeln lassen?
Florian Vock teilt im Gespräch mit Nina Holstein sein Fachwissen über sexuell übertragbare Infektionen (STI) und deren Prävention.
Florian Vock ist stellvertretender Geschäftsleiter der Aids-Hilfe Schweiz und hat hat Soziologie und Public Health studiert.
Wie sieht der Alltag inhaftierter Personen in der JVA Pöschwies aus? Was wird vorausgesetzt, um dort arbeiten zu dürfen und welche Möglichkeiten bestehen für Angehörige inhaftierter Personen, den Kontakt zu ihnen aufrechtzuerhalten oder sie zu besuchen?
In dieser Folge ist Andreas Naegeli, Direktor der JVA Pöschwies, zu Gast. Nina Holstein durfte ihn vor Ort besuchen, um mit ihm über seine Arbeit und den Gefängnisalltag zu sprechen. Er geht unter anderem auf die verschiedenen Abteilungen ein, zeigt die (Bildungs-)Angebote für die inhaftierten Personen auf und erklärt, welche Anforderungen an die Mitarbeitenden gestellt werden.
Unter welchen Voraussetzungen werden Studierende der Unilu in das Förderangebot Primius aufgenommen? Welche Vorteile erhalten die Studierenden dadurch? Ausserdem: Ein LL.M. während des regulären Masterstudiums – wie gelingt das und wer ist zugelassen?
Auf diese und viele weitere Fragen von Host Laura Mesa Pascasio kennt unser heutiger Gast BSc. FH Caspar Fingerhuth die Antworten. Caspar Fingerhuth ist Mitglied von Primius und lässt unsere Hörer:innen in deren Angebote blicken. Zudem absolviert Caspar Fingerhuth seinen LL.M. in Singapur und legt vor seinem Abflug offen, mit welchen Erwartungen er seinen LL.M. beginnt.
BSc. Caspar Fingerhuth ist Masterstudent an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern undwissenschaftlicher Hilfsassistent am Lehrstuhl von Prof. Dr. Andreas Eicker.
Wie gelingt die Familienplanung in einem leistungsorientierten Umfeld? Welche Fragen stellen sich vorab und welche Rolle nimmt der/die Arbeitgeber:in dabei ein?
Katja Schoch Ospina Montes erzählt im Gespräch mit Host Laura Mesa Pascasio, wie sie ihren Familienalltag neben der Karriere als Anwältin organisiert. Eine Folge von der Familienplanung über den passenden Arbeitsort bis hin zu den wertvollen Betreuungspersonen im Alltag.
Katja Schoch Ospina Montes ist Rechtsanwältin und Öffentliche Urkundsperson (TG) bei Schwarz Breitenstein Rechtsanwälte AG.
Wie unterscheidet sich ein Militärstrafverfahren von einem zivilen Strafverfahren? Und ist eine Karriere in der Militärjustiz auch möglich, wenn man nicht armeeangehörig ist?
In dieser Folge ist Markus J. Meier zu Gast, der Nina Holstein einen Einblick in das Militärstrafrecht gibt. Es geht unter anderem um die Frage, inwiefern sich dieses vom zivilen Strafverfahren unterscheidet und ob sich unterschiedliche Rollen in den jeweiligen Verfahren miteinander vereinbaren lassen.
Markus J. Meier ist Fachanwalt SAV Strafrecht, Auditor (militärischer Ankläger) und Dozent.
From the publisher's feed