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Heute, am 23. September, verzeichnet der Kalender den Gedenktag der Elisabeth. Sie ist die Frau des Priesters Zacharias, Mutter von Johannes dem Täufer und obendrein eine Verwandte – vermutlich eine Tante – von Maria, der Mutter von Jesus. Der Evangelist Lukas erzählt Folgendes von ihr:
Es gab in den Tagen des Herodes, des Königs von Judäa, einen Priester namens Zacharias, der zur Abteilung des Abija gehörte. Seine Frau stammte aus dem Geschlecht Aarons; ihr Name war Elisabet. Beide lebten gerecht vor Gott und wandelten untadelig nach allen Geboten und Vorschriften des Herrn. Sie hatten keine Kinder, denn Elisabet war unfruchtbar und beide waren schon in vorgerücktem Alter.“ (Lukas 1, 5-7) Elisabeth war also aus priesterlichem Hause und trug den Namen von keiner Geringeren als der Ehefrau des Aaron, des Bruders von Mose und dem ersten Priester Israels: „Aaron nahm Elischeba (die hebräische Form von Elisabeth), die Tochter Amminadabs, die Schwester Nachschons, zur Frau. Sie gebar ihm Nadab, Abihu, Eleasar und Itamar.“ (2. Mose 6, 23) Will heißen: Elisabeth war nicht irgendeine Frau in Israel – nomen est omen!
Das heißt aber auch: Elisabeth trug einen Namen, der sowohl Verheißung also auch schreiender Kontrast zu ihrer Lebenswirklichkeit war: Elischeba bedeutet: der HERR (schenkt) Überfluss. Was sollte das denn bitteschön in damaliger Zeit für eine Kinderlose bedeuten?
Danach berichtet Lukas von der Ankündigung der Geburt des Johannes durch den Engel Gabriel gegenüber dem Vater Zacharias während dieser seinen Tempeldienst versah Er versah Zacharias mit einem Zeichen – er ließ ihn für die ganze Zeit der Schwangerschaft verstummen. Lukas fährt dann fort: „Als Zacharias dann herauskam, konnte er nicht mit dem Volk sprechen. Da merkten sie, dass er im Tempel eine Erscheinung gehabt hatte. Er gab ihnen nur Zeichen und blieb stumm. Als die Tage seines Dienstes zu Ende waren, kehrte er nach Hause zurück. Bald darauf wurde seine Frau Elisabet schwanger und lebte fünf Monate lang zurückgezogen. Sie sagte: Der Herr hat mir geholfen; er hat in diesen Tagen gnädig auf mich geschaut und mich von der Schmach befreit, mit der ich unter den Menschen beladen war.“ (Lukas 1, 22-25
By Johannes HilligesHeute, am 23. September, verzeichnet der Kalender den Gedenktag der Elisabeth. Sie ist die Frau des Priesters Zacharias, Mutter von Johannes dem Täufer und obendrein eine Verwandte – vermutlich eine Tante – von Maria, der Mutter von Jesus. Der Evangelist Lukas erzählt Folgendes von ihr:
Es gab in den Tagen des Herodes, des Königs von Judäa, einen Priester namens Zacharias, der zur Abteilung des Abija gehörte. Seine Frau stammte aus dem Geschlecht Aarons; ihr Name war Elisabet. Beide lebten gerecht vor Gott und wandelten untadelig nach allen Geboten und Vorschriften des Herrn. Sie hatten keine Kinder, denn Elisabet war unfruchtbar und beide waren schon in vorgerücktem Alter.“ (Lukas 1, 5-7) Elisabeth war also aus priesterlichem Hause und trug den Namen von keiner Geringeren als der Ehefrau des Aaron, des Bruders von Mose und dem ersten Priester Israels: „Aaron nahm Elischeba (die hebräische Form von Elisabeth), die Tochter Amminadabs, die Schwester Nachschons, zur Frau. Sie gebar ihm Nadab, Abihu, Eleasar und Itamar.“ (2. Mose 6, 23) Will heißen: Elisabeth war nicht irgendeine Frau in Israel – nomen est omen!
Das heißt aber auch: Elisabeth trug einen Namen, der sowohl Verheißung also auch schreiender Kontrast zu ihrer Lebenswirklichkeit war: Elischeba bedeutet: der HERR (schenkt) Überfluss. Was sollte das denn bitteschön in damaliger Zeit für eine Kinderlose bedeuten?
Danach berichtet Lukas von der Ankündigung der Geburt des Johannes durch den Engel Gabriel gegenüber dem Vater Zacharias während dieser seinen Tempeldienst versah Er versah Zacharias mit einem Zeichen – er ließ ihn für die ganze Zeit der Schwangerschaft verstummen. Lukas fährt dann fort: „Als Zacharias dann herauskam, konnte er nicht mit dem Volk sprechen. Da merkten sie, dass er im Tempel eine Erscheinung gehabt hatte. Er gab ihnen nur Zeichen und blieb stumm. Als die Tage seines Dienstes zu Ende waren, kehrte er nach Hause zurück. Bald darauf wurde seine Frau Elisabet schwanger und lebte fünf Monate lang zurückgezogen. Sie sagte: Der Herr hat mir geholfen; er hat in diesen Tagen gnädig auf mich geschaut und mich von der Schmach befreit, mit der ich unter den Menschen beladen war.“ (Lukas 1, 22-25