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Heute, am 2. Februar, feiern wir das Fest „Darstellung des HERRN“, volkstümlich auch
Mariä Lichtmess genannt. Mit diesem Fest schließt die 40-tägige Weihnachtszeit.
Morgen kommt der Christbaum also endgültig zur Grünschnittsammelstelle und die
Krippe wird wieder behutsam verpackt und fürs nächste Weihnachtsfest aufbewahrt!
Nach dem mosaischen Gesetz trat auch für Maria, der Mutter von Jesus, folgende
Situation und Regelung ein:
„Wenn eine Frau empfängt und einen Knaben gebiert, ist sie sieben Tage unrein,
wie sie in der Zeit ihrer Regel unrein ist. 3 Am achten Tag soll man die Vorhaut des
Kindes beschneiden 4 und dreiunddreißig Tage soll die Frau wegen des
vergossenen Blutes im Zustand der Reinigung bleiben. Sie darf nichts Geweihtes
berühren und nicht zum Heiligtum kommen, bis die Tage ihres
Reinigungszustands vorüber sind. … 6 Wenn die Tage ihres Reinigungszustands
für einen Sohn ebenso wie für eine Tochter vorüber sind, soll sie ein einjähriges
Schaf als Brandopfer und eine Felsentaube oder eine Turteltaube als Sündopfer
zum Priester an den Eingang des Offenbarungszeltes bringen. 7 Er soll es vor dem
HERRN darbringen und für sie Versöhnung erwirken; so wird sie rein von der
entstandenen Blutung. Das ist die Weisung für eine Frau, die einen Knaben oder
ein Mädchen gebiert. 8 Wenn sie die Mittel für ein Schaf nicht aufbringen kann, soll
sie zwei Turteltauben oder zwei Felsentauben nehmen, eine als Brandopfer und
die andere als Sündopfer; der Priester soll für sie Versöhnung erwirken und so
wird sie rein.“ (3. Mose 12, 2-4)
Uns ist heute die Vorstellung der kultischen Unreinheit fremd; vollends, warum eine Frau
durch das Wochenbett unrein wird und ein Sündopfer darbringen muss. Uns erschließt
sich auch nicht, warum die Unreinheit bei einem Mädchen länger dauerte als bei einem
Jungen. Wie dem auch sei:
Von genau diesem Vorgang erzählt Lukas im Anschluss an die Weihnachtsgeschichte
(Lukas 2)
By Johannes HilligesHeute, am 2. Februar, feiern wir das Fest „Darstellung des HERRN“, volkstümlich auch
Mariä Lichtmess genannt. Mit diesem Fest schließt die 40-tägige Weihnachtszeit.
Morgen kommt der Christbaum also endgültig zur Grünschnittsammelstelle und die
Krippe wird wieder behutsam verpackt und fürs nächste Weihnachtsfest aufbewahrt!
Nach dem mosaischen Gesetz trat auch für Maria, der Mutter von Jesus, folgende
Situation und Regelung ein:
„Wenn eine Frau empfängt und einen Knaben gebiert, ist sie sieben Tage unrein,
wie sie in der Zeit ihrer Regel unrein ist. 3 Am achten Tag soll man die Vorhaut des
Kindes beschneiden 4 und dreiunddreißig Tage soll die Frau wegen des
vergossenen Blutes im Zustand der Reinigung bleiben. Sie darf nichts Geweihtes
berühren und nicht zum Heiligtum kommen, bis die Tage ihres
Reinigungszustands vorüber sind. … 6 Wenn die Tage ihres Reinigungszustands
für einen Sohn ebenso wie für eine Tochter vorüber sind, soll sie ein einjähriges
Schaf als Brandopfer und eine Felsentaube oder eine Turteltaube als Sündopfer
zum Priester an den Eingang des Offenbarungszeltes bringen. 7 Er soll es vor dem
HERRN darbringen und für sie Versöhnung erwirken; so wird sie rein von der
entstandenen Blutung. Das ist die Weisung für eine Frau, die einen Knaben oder
ein Mädchen gebiert. 8 Wenn sie die Mittel für ein Schaf nicht aufbringen kann, soll
sie zwei Turteltauben oder zwei Felsentauben nehmen, eine als Brandopfer und
die andere als Sündopfer; der Priester soll für sie Versöhnung erwirken und so
wird sie rein.“ (3. Mose 12, 2-4)
Uns ist heute die Vorstellung der kultischen Unreinheit fremd; vollends, warum eine Frau
durch das Wochenbett unrein wird und ein Sündopfer darbringen muss. Uns erschließt
sich auch nicht, warum die Unreinheit bei einem Mädchen länger dauerte als bei einem
Jungen. Wie dem auch sei:
Von genau diesem Vorgang erzählt Lukas im Anschluss an die Weihnachtsgeschichte
(Lukas 2)