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Im Kalender steht heute der 21. September als Gedenktag des Evangelisten und Apostels Matthäus.
Wir folgen dabei ganz einfach der frühkirchlichen Überlieferung, dass der Verfasser des Matthäus-Evangeliums auch der Apostel Matthäus ist, ohne an dieser Stelle auf die komplexe Forschungslage und das breite Spektrum der Lehrmeinungen zur Autorenschaft des ersten Evangeliums eingehen zu können.
Wenn dem also so ist, dann erzählt uns der Evangelist Matthäus im 9. Kapitel seines Evangeliums seine eigene „Bekehrungsgeschichte“:
„Und als Jesus von dort wegging, sah er einen Menschen am Zoll sitzen, der hieß Matthäus; und er sprach zu ihm: Folge mir! Und er stand auf und folgte ihm. Und es begab sich, als er zu Tisch saß im Hause, siehe, da kamen viele Zöllner und Sünder und saßen zu Tisch mit Jesus und seinen Jüngern. Als das die Pharisäer sahen, sprachen sie zu seinen Jüngern: Warum isst euer Meister mit den Zöllnern und Sündern? Als das Jesus hörte, sprach er: Nicht die Starken bedürfen des Arztes, sondern die Kranken. Geht aber hin und lernt, was das heißt (Hosea 6,6): »Barmherzigkeit will ich und nicht Opfer.« Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder.“ (Mt. 9, 9-13)
Der Zöllner, von dessen Berufung Markus und Lukas erzählen, heißt Levi. Wenn es sich um die gleiche Person handelt, dann ist also nicht nur aus dem Simon ein Petrus, sondern auch aus dem Levi ein Matthäus geworden: - die griech. Form des hebräischen „Matitjahu – Geschenk Jahwes“.
Matthäus ist auch der einzige Evangelist, der in der Liste der Apostel Matthäus als Zöllner bezeichnet:
„Und er rief seine zwölf Jünger zu sich und gab ihnen Macht über die unreinen Geister, dass sie die austrieben und heilten alle Krankheiten und alle Gebrechen. Die Namen aber der zwölf Apostel sind diese: zuerst Simon, genannt Petrus, und Andreas, sein Bruder; Jakobus, der Sohn des Zebedäus, und Johannes, sein Bruder; Philippus und Bartholomäus; Thomas und Matthäus, der Zöllner; Jakobus, der Sohn des Alphäus, und Thaddäus; Simon Kananäus und Judas Iskariot, der ihn verriet.“ (Mt. 10,1-4)
By Johannes HilligesIm Kalender steht heute der 21. September als Gedenktag des Evangelisten und Apostels Matthäus.
Wir folgen dabei ganz einfach der frühkirchlichen Überlieferung, dass der Verfasser des Matthäus-Evangeliums auch der Apostel Matthäus ist, ohne an dieser Stelle auf die komplexe Forschungslage und das breite Spektrum der Lehrmeinungen zur Autorenschaft des ersten Evangeliums eingehen zu können.
Wenn dem also so ist, dann erzählt uns der Evangelist Matthäus im 9. Kapitel seines Evangeliums seine eigene „Bekehrungsgeschichte“:
„Und als Jesus von dort wegging, sah er einen Menschen am Zoll sitzen, der hieß Matthäus; und er sprach zu ihm: Folge mir! Und er stand auf und folgte ihm. Und es begab sich, als er zu Tisch saß im Hause, siehe, da kamen viele Zöllner und Sünder und saßen zu Tisch mit Jesus und seinen Jüngern. Als das die Pharisäer sahen, sprachen sie zu seinen Jüngern: Warum isst euer Meister mit den Zöllnern und Sündern? Als das Jesus hörte, sprach er: Nicht die Starken bedürfen des Arztes, sondern die Kranken. Geht aber hin und lernt, was das heißt (Hosea 6,6): »Barmherzigkeit will ich und nicht Opfer.« Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder.“ (Mt. 9, 9-13)
Der Zöllner, von dessen Berufung Markus und Lukas erzählen, heißt Levi. Wenn es sich um die gleiche Person handelt, dann ist also nicht nur aus dem Simon ein Petrus, sondern auch aus dem Levi ein Matthäus geworden: - die griech. Form des hebräischen „Matitjahu – Geschenk Jahwes“.
Matthäus ist auch der einzige Evangelist, der in der Liste der Apostel Matthäus als Zöllner bezeichnet:
„Und er rief seine zwölf Jünger zu sich und gab ihnen Macht über die unreinen Geister, dass sie die austrieben und heilten alle Krankheiten und alle Gebrechen. Die Namen aber der zwölf Apostel sind diese: zuerst Simon, genannt Petrus, und Andreas, sein Bruder; Jakobus, der Sohn des Zebedäus, und Johannes, sein Bruder; Philippus und Bartholomäus; Thomas und Matthäus, der Zöllner; Jakobus, der Sohn des Alphäus, und Thaddäus; Simon Kananäus und Judas Iskariot, der ihn verriet.“ (Mt. 10,1-4)