Shalom,Ich träume nicht von einer Ökumene, die aus Zwang einen riesigen Kirchenmergerveranlässt, wo alle in “einer Religion” das Christentum ausleben. Ich verabscheue auch eineÖkumene, die die definierenden Schätze und Traditionen der Konfessionen verwirft, für denPreis von angeblicher Einheit.Mein Herz sehnt sich nach einem Leib Christi, der durch die Liebe in seiner Vielfaltzusammenkommen kann und dadurch wahres Zeugnis der Vaterliebe ist. Eine Ökumene diegemeinsam Lobpreis für YHWH, den ICH BIN DA, und eine Sphäre des Gabenaustauschder Konfessionen ist.“Dies sprach Jesus. Und er erhob seine Augen zum Himmel und sagte: Vater, die Stunde istgekommen. Verherrliche deinen Sohn, damit der Sohn dich verherrlicht! Denn du hast ihmMacht über alle Menschen gegeben, damit er allen, die du ihm gegeben hast, ewiges Lebenschenkt. Das aber ist das ewige Leben: dass sie dich, den einzigen wahren Gott, erkennenund den du gesandt hast, Jesus Christus. Ich habe dich auf der Erde verherrlicht und dasWerk zu Ende geführt, das du mir aufgetragen hast. Jetzt verherrliche du mich, Vater, bei dirmit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, bevor die Welt war! Ich habe deinen Namen denMenschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast. Sie gehörten dir und du hast siemir gegeben und sie haben dein Wort bewahrt. Sie haben jetzt erkannt, dass alles, was dumir gegeben hast, von dir ist. Denn die Worte, die du mir gabst, habe ich ihnen gegeben undsie haben sie angenommen. Sie haben wahrhaftig erkannt, dass ich von dir ausgegangenbin, und sie sind zu dem Glauben gekommen, dass du mich gesandt hast. Für sie bitte ich;nicht für die Welt bitte ich, sondern für alle, die du mir gegeben hast; denn sie gehörendir. Alles, was mein ist, ist dein, und was dein ist, ist mein; in ihnen bin ich verherrlicht. Ichbin nicht mehr in der Welt, aber sie sind in der Welt und ich komme zu dir. Heiliger Vater,bewahre sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, damit sie eins sind wiewir! Solange ich bei ihnen war, bewahrte ich sie in deinem Namen, den du mir gegebenhast. Und ich habe sie behütet und keiner von ihnen ging verloren, außer dem Sohn desVerderbens, damit sich die Schrift erfüllte. Aber jetzt komme ich zu dir und rede dies noch inder Welt, damit sie meine Freude in Fülle in sich haben. Ich habe ihnen dein Wort gegebenund die Welt hat sie gehasst, weil sie nicht von der Welt sind, wie auch ich nicht von derWelt bin. Ich bitte nicht, dass du sie aus der Welt nimmst, sondern dass du sie vor demBösen bewahrst. Sie sind nicht von der Welt, wie auch ich nicht von der Welt bin. Heiligesie in der Wahrheit; dein Wort ist Wahrheit. Wie du mich in die Welt gesandt hast, so habeauch ich sie in die Welt gesandt. Und ich heilige mich für sie, damit auch sie in der Wahrheitgeheiligt sind. Ich bitte nicht nur für diese hier, sondern auch für alle, die durch ihr Wort anmich glauben. Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auchsie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast. Und ich habe ihnen dieHerrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast, damit sie eins sind, wie wir eins sind, ich inihnen und du in mir. So sollen sie vollendet sein in der Einheit, damit die Welt erkennt, dassdu mich gesandt hast und sie ebenso geliebt hast, wie du mich geliebt hast.Vater, ich will, dass alle, die du mir gegeben hast, dort bei mir sind, wo ich bin. Sie sollenmeine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast, weil du mich schon geliebt hast vorGrundlegung der Welt. Gerechter Vater, die Welt hat dich nicht erkannt, ich aber habe dicherkannt und sie haben erkannt, dass du mich gesandt hast. Ich habe ihnen deinen Namenkundgetan und werde ihn kundtun, damit die Liebe, mit der du mich geliebt hast, in ihnen istund ich in ihnen bin.”-Johannesevangelium Kapitel 17+MartaWas haben die Deutsche Einheit und die Reformation gemeinsam?Was trennt die christlichen Kirchen?Wie geht gesunder ökumenischer Dialog?Wie kann ich in dem Leib der Kirche leben?