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KI in der Buchbranche: Die Nutzung von Künstlicher Intelligenz in deutschen Verlagen nimmt weiter zu – allerdings mit deutlichen Unterschieden zwischen kleinen und großen Häusern. Das zeigt eine aktuelle Studie der IG Digital im Börsenverein des Deutschen Buchhandels, durchgeführt mit der Unternehmensberatung Highberg in Kooperation mit dem Börsenblatt. Der Fokus liegt vor allem auf Effizienz- und Analysepotenzialen, etwa bei Contentgenerierung, Brainstorming und Recherche. Eigene KI-Entwicklungen nehmen zu, externe Partner bleiben aber wichtig. Erst rund ein Drittel der Verlage verfügt über eine KI-Strategie. (https://www.boersenblatt.net/news/effizienzbooster-oder-ki-strategie-grosse-unterschiede-bei-verlagen-412869))
In den USA muss das KI-Unternehmen Anthropic 1,5 Milliarden Dollar Schadensersatz an Verlage und Autor:innen zahlen, weil Trainingsdaten aus Pirateriequellen genutzt wurden. Auch deutsche Verlage sind betroffen und können eventuell Schadensersatz erhalten. (https://www.boersenblatt.net/news/verlage-news/ein-signal-pro-lizenzierung-der-streitfall-anthropic-392621))
Der Loewe Verlag führt ein Label „Ohne KI“ ein, um im Handel kenntlich zu machen, dass Inhalte von Menschen geschrieben und illustriert wurden.
Thalia wurde für seinen KI-Agenten „Minerva“, der Mitarbeitende bei Recherche und Empfehlungen unterstützt, vom EHI Retail Institute mit dem reta award 2026 ausgezeichnet.
Verlage: Friedrich Oetinger und Ernst Klett Verlag entwickeln gemeinsam Unterrichtsmaterialien zu Kinderbuchklassikern. Den Auftakt bildet ein Titel von Paul Maar.
In München gründet Zarifa Mamedova den Verlag „dimidium mundi“, der belletristische Werke von Schriftstellerinnen der vergangenen 150 Jahre sichtbar machen will.
Buchhandel: Der Schweizer Buchhändler Orell Füssli versieht Dark-Romance-Titel mit Triggerwarnungen und platziert sie getrennt, um eine klare Altersabgrenzung zu schaffen. (https://www.boersenblatt.net/news/buchhandel-news/orell-fuessli-versieht-dark-romance-titel-mit-triggerwarnungen-413105))
Literaturpreise: Der Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik geht an Dietmar Dath. Die Verleihung findet im Rahmen der Leipziger Buchmesse statt. (https://www.boersenblatt.net/news/preise-und-auszeichnungen/dietmar-dath-erhaelt-alfred-kerr-preis-fuer-literaturkritik-2026-412497))
Außerdem: Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2028 wird Rumänien; 2026 ist Tschechien Ehrengast, 2027 Chile.
Equal Pay Day am 27. Februar: Laut Statistisches Bundesamt liegt der unbereinigte Gender Pay Gap bei 16 Prozent – wesentliche Verbesserungen zum Vorjahr gibt es nicht.
Kurz notiert: Buchbesprechungstage des Landesverbands Nord (Kinderbuch), die Bildungsmesse didacta in Köln sowie vom 19. bis 22. März die Leipziger Buchmesse gemeinsam mit der Manga-Comic-Con und „Leipzig liest“.
By BörsenblattKI in der Buchbranche: Die Nutzung von Künstlicher Intelligenz in deutschen Verlagen nimmt weiter zu – allerdings mit deutlichen Unterschieden zwischen kleinen und großen Häusern. Das zeigt eine aktuelle Studie der IG Digital im Börsenverein des Deutschen Buchhandels, durchgeführt mit der Unternehmensberatung Highberg in Kooperation mit dem Börsenblatt. Der Fokus liegt vor allem auf Effizienz- und Analysepotenzialen, etwa bei Contentgenerierung, Brainstorming und Recherche. Eigene KI-Entwicklungen nehmen zu, externe Partner bleiben aber wichtig. Erst rund ein Drittel der Verlage verfügt über eine KI-Strategie. (https://www.boersenblatt.net/news/effizienzbooster-oder-ki-strategie-grosse-unterschiede-bei-verlagen-412869))
In den USA muss das KI-Unternehmen Anthropic 1,5 Milliarden Dollar Schadensersatz an Verlage und Autor:innen zahlen, weil Trainingsdaten aus Pirateriequellen genutzt wurden. Auch deutsche Verlage sind betroffen und können eventuell Schadensersatz erhalten. (https://www.boersenblatt.net/news/verlage-news/ein-signal-pro-lizenzierung-der-streitfall-anthropic-392621))
Der Loewe Verlag führt ein Label „Ohne KI“ ein, um im Handel kenntlich zu machen, dass Inhalte von Menschen geschrieben und illustriert wurden.
Thalia wurde für seinen KI-Agenten „Minerva“, der Mitarbeitende bei Recherche und Empfehlungen unterstützt, vom EHI Retail Institute mit dem reta award 2026 ausgezeichnet.
Verlage: Friedrich Oetinger und Ernst Klett Verlag entwickeln gemeinsam Unterrichtsmaterialien zu Kinderbuchklassikern. Den Auftakt bildet ein Titel von Paul Maar.
In München gründet Zarifa Mamedova den Verlag „dimidium mundi“, der belletristische Werke von Schriftstellerinnen der vergangenen 150 Jahre sichtbar machen will.
Buchhandel: Der Schweizer Buchhändler Orell Füssli versieht Dark-Romance-Titel mit Triggerwarnungen und platziert sie getrennt, um eine klare Altersabgrenzung zu schaffen. (https://www.boersenblatt.net/news/buchhandel-news/orell-fuessli-versieht-dark-romance-titel-mit-triggerwarnungen-413105))
Literaturpreise: Der Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik geht an Dietmar Dath. Die Verleihung findet im Rahmen der Leipziger Buchmesse statt. (https://www.boersenblatt.net/news/preise-und-auszeichnungen/dietmar-dath-erhaelt-alfred-kerr-preis-fuer-literaturkritik-2026-412497))
Außerdem: Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2028 wird Rumänien; 2026 ist Tschechien Ehrengast, 2027 Chile.
Equal Pay Day am 27. Februar: Laut Statistisches Bundesamt liegt der unbereinigte Gender Pay Gap bei 16 Prozent – wesentliche Verbesserungen zum Vorjahr gibt es nicht.
Kurz notiert: Buchbesprechungstage des Landesverbands Nord (Kinderbuch), die Bildungsmesse didacta in Köln sowie vom 19. bis 22. März die Leipziger Buchmesse gemeinsam mit der Manga-Comic-Con und „Leipzig liest“.