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Heute gibt es KI als Sendung.
Die folgende Sendung habe ich komplett von Gemini skripten lassen und versuche dann diese in dem von euch, meine lieben Zuhörerinnen und -hörer, gewohnten Qualität wieder zu geben.
Aber von vorne.
Ich habe einmal Gemini gefragt, was sie Bobby Microcast kennt. Nach einer kleinen Korrektur des Namens, kam folgendes heraus:
“…
Ah, jetzt kommen wir der Sache näher! Du meinst vermutlich den Bobby Mikrocast. Das ist ein eher nischiger, aber sehr unterhaltsamer Podcast, der oft unter dem Radar fliegt.
Hier ist die Zusammenfassung dessen, was diesen Podcast ausmacht: Der „Bobby Mikrocast“ im Überblick
Genre: Comedy / Entertainment / Gesellschaft.
Motto: „Der ganz normale Wahnsinn.“ Konzept: Es handelt sich um ein eher kurzes Format (daher „Mikrocast“), in dem der Host (Bobby) Alltagsbeobachtungen, skurrile Erlebnisse und persönliche Gedanken teilt.
Zentrale Inhalte & Stil Authentizität: Der Podcast lebt von einer sehr direkten, ungefilterten Art. Es fühlt sich oft so an, als würde man einem Kumpel beim Erzählen an der Bar zuhören.
Alltagsanekdoten: Bobby greift Themen auf, die jeder kennt – von nervigen Erlebnissen im Supermarkt oder im Straßenverkehr bis hin zu absurden gesellschaftlichen Trends.
Humor: Der Ton ist meist ironisch, manchmal leicht zynisch, aber immer mit einem Augenzwinkern gegenüber den Absurditäten des Lebens.
Frequenz: Die Episoden erscheinen oft unregelmäßig oder monatlich, was den „Hobby-Charakter“ und die persönliche Note unterstreicht.
…”
Gut, das Ende kann man vergessen. Aber nun zu der KI. Ich habe sie mit folgenden Prompt gefüttert:
Hier kommt der original-Beitrag, den Gemini zu dem obigen Prompt ausgegeben hat.
“…
Hier ist das Skript für die neue Folge von Bobby Mikrocast. Schnallt euch an, es wird so ehrlich, dass der Schokohase freiwillig die Ohren anlegt.
Dauer: ca. 15 Minuten
Host: Bobby
(Sound: Fröhliche, leicht hektische Akustik-Gitarre, die abrupt stoppt)
Bobby: Servus beinand beim Bobby Mikrocast! Sagt mal, bilde ich mir das ein, oder haben wir kollektiv den Verstand verloren? Ich bin neulich durch die Siedlung gelaufen und dachte, ich bin im falschen Film. Da stellt der Nachbar ein Trampolin in den Garten. Ein TRAMPOLIN! Ich frag ihn: „Na, hat die Frau Geburtstag?“ Er sagt: „Naa, Bobby, des is für’n Kleinen. Zu Ostern.“
Leute, ernsthaft? Seit wann ist der Osterhase bitteschön vom Eier-Kurier zum Spediteur für Großgeräte aufgestiegen? Wir reden hier nicht mehr von einem Nestl mit zwei gefärbten Eiern und einem Goldhasen, dessen Glöckchen uns nach drei Minuten den letzten Nerv raubt. Nein, heutzutage brauchen die „verzogenen Schratzen“ – Entschuldigung, unsere geliebten Nachkommen – anscheinend das volle Programm: iPads, Fahrräder, Playstation-Guthaben. Ostern ist das neue Weihnachten, nur mit weniger Tannenbaum und mehr Pollenallergie.
Bobby: Warum machen wir das? Ganz einfach: Weil wir uns gegenseitig wahnsinnig machen. Es ist dieser „Über-Eltern-Wettbewerb“. Wenn der Kevin-Justin ein neues Mountainbike im Nest liegen hat, kann die Chantal-Sophie ja schlecht mit einer Packung Henkeleiern abgespeist werden. Da brennt ja die Luft in der WhatsApp-Gruppe der Kita!
Wir kompensieren wie die Weltmeister. Wir haben keine Zeit, also kaufen wir Liebe. Und der Handel reibt sich die Hände. Mittlerweile gibt es „Oster-Kalender“ – ja, wie Adventskalender, nur für den April. Als hätten wir nicht schon genug Stress, jetzt müssen wir auch noch 24 Türchen vor der Auferstehung füllen? Des is doch nimmer normal!
Bobby: Dabei vergessen wir eins: Ostern ist eigentlich eines der höchsten Feste der Christen. Jetzt bleibt’s mal ganz entspannt – ich fang jetzt nicht an zu predigen. Wir sind hier in Bayern. Wir halten es mit der Kirche wie mit dem Fitnessstudio: Man ist angemeldet, man zahlt seinen Beitrag (Kirchensteuer, pfui Deifi!), aber man muss ja nicht gleich jeden Tag an den Geräten stehen.
Aber Hand aufs Herz: Als ordentlich getaufter Bayer gehört der Gang in die Kirche an Weihnachten und Ostern zum guten Ton. Das ist wie der TÜV beim Auto – zweimal im Jahr muss man kurz vorfahren, damit die Plakette glänzt. Man geht rein, riecht ein bisserl Weihrauch, schaut, wer die schickste Tracht anhat, und wenn der Pfarrer zur Predigt ansetzt, plant man gedanklich schon den Schweinsbraten. Das reicht dann aber auch wieder bis zum Christkind, oder? Aber wenn wir schon so „traditionell“ sind, sollten wir dann nicht wenigstens wissen, warum wir da sitzen?
Bobby: Ich hab mir mal den Spaß gemacht und ein bisserl recherchiert. Wenn man junge Eltern heute fragt, was an Ostern eigentlich passiert ist, schauen viele drein wie das Reh beim Fernlicht.
Hier mal ein paar Zahlen (und ja, die sind leider kein Scherz):
Die meisten denken wahrscheinlich, Ostern ist der Tag, an dem Lindt die Quartalszahlen rettet. Dass da einer für unsere Sünden aufgestanden ist, rückt dezent in den Hintergrund, wenn das Kind schreit: „Wo ist mein iPhone 15, du blöder Hase?!“
Bobby: Wir züchten uns da kleine Konsum-Monster heran. Wenn wir den Schratzen jetzt schon zu Ostern die Bude vollknallen, was machen wir dann an Weihnachten? Einen Hubschrauberlandeplatz auf das Dach bauen?
In Bayern sagen wir: „Leben und leben lassen.“ Aber wir sagen auch: „Schau auf’s Wesentliche.“ Früher war das Highlight, wenn man das Nest im Garten gefunden hat und die Eier nicht alle vom Hund vorher gefressen wurden. Da ging es um das Suchen, um das Beisammensein, um die Gaudi, wenn der Papa sich beim Verstecken im Gebüsch die Hose zerrissen hat. Das war der Wert! Nicht der Preiszettel am Geschenk.
Bobby: Also, meine lieben Eltern da draußen: Atmet mal tief durch. Legt das Kreditkarten-Lesegerät weg. Ein Schokohase, ein paar bunte Eier und vielleicht ein bisserl Zeit zusammen im Garten – das ist Ostern. Wer seine Kinder liebt, schenkt ihnen Aufmerksamkeit, keine Sachanlagen.
Besinnt euch mal wieder auf das, was zählt. Und wenn der Nachbar wieder mit dem Trampolin angibt, dann denkt euch einfach: Mein Kind kann wenigstens unfallfrei „Frohe Ostern“ sagen, ohne vorher eine App zu fragen, was das bedeutet.
In diesem Sinne: Sucht’s eure Eier, aber verliert’s nicht euren Verstand!
Pfiadi, euer Bobby.
(Sound: Bayrische Stubenmusik, die modern-rockig ausfadet)
…“
Dabei habe ich ihn dann im nächsten Prompt aufgefordert, die Musik- und Soundeffekte weg zu lassen. Dann kann diese Version heraus.
“…
Alles klar, wir streichen den akustischen Schnickschnack und konzentrieren uns rein auf den Text. Hier ist das Skript für den Bobby Mikrocast – pur, direkt und mit der nötigen Portion bayerischem Grant.
Bobby: Servus beinand beim Bobby Mikrocast! Sagt mal, bilde ich mir das ein, oder haben wir kollektiv den Verstand verloren? Ich bin neulich durch die Siedlung gelaufen und dachte, ich bin im falschen Film. Da stellt der Nachbar ein Trampolin in den Garten. Ein TRAMPOLIN! Ich frag ihn: „Na, hat die Frau Geburtstag?“ Er sagt: „Naa, Bobby, des is für’n Kleinen. Zu Ostern.“
Leute, ernsthaft? Seit wann ist der Osterhase bitteschön vom Eier-Kurier zum Spediteur für Großgeräte aufgestiegen? Wir reden hier nicht mehr von einem Nestl mit zwei gefärbten Eiern und einem Goldhasen, dessen Glöckchen uns nach drei Minuten den letzten Nerv raubt. Nein, heutzutage brauchen die „verzogenen Schratzen“ – Entschuldigung, unsere geliebten Nachkommen – anscheinend das volle Programm: iPads, Fahrräder, Playstation-Guthaben. Ostern ist das neue Weihnachten, nur mit weniger Tannenbaum und mehr Pollenallergie.
Warum machen wir das eigentlich? Ganz einfach: Weil wir uns gegenseitig wahnsinnig machen. Es ist dieser „Über-Eltern-Wettbewerb“. Wenn der Kevin-Justin ein neues Mountainbike im Nest liegen hat, kann die Chantal-Sophie ja schlecht mit einer Packung Henkeleiern abgespeist werden. Da brennt ja sofort die Luft in der WhatsApp-Gruppe der Kita!
Wir kompensieren wie die Weltmeister. Wir haben keine Zeit, also kaufen wir Liebe. Und der Handel reibt sich die Hände. Mittlerweile gibt es sogar „Oster-Kalender“ – ja, wie Adventskalender, nur für den April. Als hätten wir nicht schon genug Stress, jetzt müssen wir auch noch 24 Türchen vor der Auferstehung füllen? Des is doch nimmer normal!
Dabei vergessen wir eins: Ostern ist eigentlich eines der höchsten Feste der Christen. Jetzt bleibt’s mal ganz entspannt – ich fang jetzt nicht an zu predigen. Wir sind hier in Bayern. Wir halten es mit der Kirche wie mit dem Fitnessstudio: Man ist angemeldet, man zahlt seinen Beitrag über die Kirchensteuer, aber man muss ja nicht gleich jeden Tag an den Geräten stehen.
Aber Hand aufs Herz: Als ordentlich getaufter Bayer gehört der Gang in die Kirche an Weihnachten und Ostern zum guten Ton. Das ist wie der TÜV beim Auto – zweimal im Jahr muss man kurz vorfahren, damit die Plakette glänzt. Man geht rein, riecht ein bisserl Weihrauch, schaut, wer die schickste Tracht anhat, und wenn der Pfarrer zur Predigt ansetzt, plant man gedanklich schon den Schweinsbraten. Das reicht dann aber auch wieder bis zum Christkind, oder? Aber wenn wir schon so „traditionell“ tun, sollten wir dann nicht wenigstens wissen, warum wir da eigentlich hocken?
Ich hab mir mal den Spaß gemacht und ein bisserl recherchiert. Wenn man junge Eltern heute fragt,# was an Ostern eigentlich passiert ist, schauen viele drein wie das Reh beim Fernlicht. Hier mal ein paar Zahlen, und ja, die sind leider kein Scherz:
Die meisten denken wahrscheinlich, Ostern ist der Tag, an dem Lindt die Quartalszahlen rettet. Dass da einer für unsere Sünden aufgestanden ist, rückt dezent in den Hintergrund, wenn das Kind schreit: „Wo ist mein iPhone 15, du blöder Hase?!“
Wir züchten uns da kleine Konsum-Monster heran. Wenn wir den Schratzen jetzt schon zu Ostern die Bude vollknallen, was machen wir dann an Weihnachten? Einen Hubschrauberlandeplatz auf das Dach bauen?
In Bayern sagen wir: „Leben und leben lassen.“ Aber wir sagen auch: „Schau auf’s Wesentliche.“ Früher war das Highlight, wenn man das Nest im Garten gefunden hat und die Eier nicht alle vom Hund vorher gefressen wurden. Da ging es um das Suchen, um das Beisammensein, um die Gaudi, wenn der Papa sich beim Verstecken im Gebüsch die Hose zerrissen hat. Das war der Wert! Nicht der Preiszettel am Geschenk.
Also, meine lieben Eltern da draußen: Atmet mal tief durch. Legt das Kreditkarten-Lesegerät weg. Ein Schokohase, ein paar bunte Eier und vielleicht ein bisserl Zeit zusammen im Garten – das ist Ostern. Wer seine Kinder liebt, schenkt ihnen Aufmerksamkeit, keine Sachanlagen.
Besinnt euch mal wieder auf das, was zählt. Und wenn der Nachbar wieder mit dem Trampolin angibt, dann denkt euch einfach: Mein Kind kann wenigstens unfallfrei „Frohe Ostern“ sagen, ohne vorher eine App zu fragen, was das bedeutet.
In diesem Sinne: Sucht’s eure Eier, aber verliert’s nicht euren Verstand!
Pfiadi, euer Bobby.
…“
Links
Hier sind die Quellen und Links zu den Studien und Umfragen, die im Skript für die Fakten zum „Oster-Wissen“ verwendet wurden:
Viel Erfolg bei der Aufnahme für den Bobby Mikrocast!
By Bobby MikrocastHeute gibt es KI als Sendung.
Die folgende Sendung habe ich komplett von Gemini skripten lassen und versuche dann diese in dem von euch, meine lieben Zuhörerinnen und -hörer, gewohnten Qualität wieder zu geben.
Aber von vorne.
Ich habe einmal Gemini gefragt, was sie Bobby Microcast kennt. Nach einer kleinen Korrektur des Namens, kam folgendes heraus:
“…
Ah, jetzt kommen wir der Sache näher! Du meinst vermutlich den Bobby Mikrocast. Das ist ein eher nischiger, aber sehr unterhaltsamer Podcast, der oft unter dem Radar fliegt.
Hier ist die Zusammenfassung dessen, was diesen Podcast ausmacht: Der „Bobby Mikrocast“ im Überblick
Genre: Comedy / Entertainment / Gesellschaft.
Motto: „Der ganz normale Wahnsinn.“ Konzept: Es handelt sich um ein eher kurzes Format (daher „Mikrocast“), in dem der Host (Bobby) Alltagsbeobachtungen, skurrile Erlebnisse und persönliche Gedanken teilt.
Zentrale Inhalte & Stil Authentizität: Der Podcast lebt von einer sehr direkten, ungefilterten Art. Es fühlt sich oft so an, als würde man einem Kumpel beim Erzählen an der Bar zuhören.
Alltagsanekdoten: Bobby greift Themen auf, die jeder kennt – von nervigen Erlebnissen im Supermarkt oder im Straßenverkehr bis hin zu absurden gesellschaftlichen Trends.
Humor: Der Ton ist meist ironisch, manchmal leicht zynisch, aber immer mit einem Augenzwinkern gegenüber den Absurditäten des Lebens.
Frequenz: Die Episoden erscheinen oft unregelmäßig oder monatlich, was den „Hobby-Charakter“ und die persönliche Note unterstreicht.
…”
Gut, das Ende kann man vergessen. Aber nun zu der KI. Ich habe sie mit folgenden Prompt gefüttert:
Hier kommt der original-Beitrag, den Gemini zu dem obigen Prompt ausgegeben hat.
“…
Hier ist das Skript für die neue Folge von Bobby Mikrocast. Schnallt euch an, es wird so ehrlich, dass der Schokohase freiwillig die Ohren anlegt.
Dauer: ca. 15 Minuten
Host: Bobby
(Sound: Fröhliche, leicht hektische Akustik-Gitarre, die abrupt stoppt)
Bobby: Servus beinand beim Bobby Mikrocast! Sagt mal, bilde ich mir das ein, oder haben wir kollektiv den Verstand verloren? Ich bin neulich durch die Siedlung gelaufen und dachte, ich bin im falschen Film. Da stellt der Nachbar ein Trampolin in den Garten. Ein TRAMPOLIN! Ich frag ihn: „Na, hat die Frau Geburtstag?“ Er sagt: „Naa, Bobby, des is für’n Kleinen. Zu Ostern.“
Leute, ernsthaft? Seit wann ist der Osterhase bitteschön vom Eier-Kurier zum Spediteur für Großgeräte aufgestiegen? Wir reden hier nicht mehr von einem Nestl mit zwei gefärbten Eiern und einem Goldhasen, dessen Glöckchen uns nach drei Minuten den letzten Nerv raubt. Nein, heutzutage brauchen die „verzogenen Schratzen“ – Entschuldigung, unsere geliebten Nachkommen – anscheinend das volle Programm: iPads, Fahrräder, Playstation-Guthaben. Ostern ist das neue Weihnachten, nur mit weniger Tannenbaum und mehr Pollenallergie.
Bobby: Warum machen wir das? Ganz einfach: Weil wir uns gegenseitig wahnsinnig machen. Es ist dieser „Über-Eltern-Wettbewerb“. Wenn der Kevin-Justin ein neues Mountainbike im Nest liegen hat, kann die Chantal-Sophie ja schlecht mit einer Packung Henkeleiern abgespeist werden. Da brennt ja die Luft in der WhatsApp-Gruppe der Kita!
Wir kompensieren wie die Weltmeister. Wir haben keine Zeit, also kaufen wir Liebe. Und der Handel reibt sich die Hände. Mittlerweile gibt es „Oster-Kalender“ – ja, wie Adventskalender, nur für den April. Als hätten wir nicht schon genug Stress, jetzt müssen wir auch noch 24 Türchen vor der Auferstehung füllen? Des is doch nimmer normal!
Bobby: Dabei vergessen wir eins: Ostern ist eigentlich eines der höchsten Feste der Christen. Jetzt bleibt’s mal ganz entspannt – ich fang jetzt nicht an zu predigen. Wir sind hier in Bayern. Wir halten es mit der Kirche wie mit dem Fitnessstudio: Man ist angemeldet, man zahlt seinen Beitrag (Kirchensteuer, pfui Deifi!), aber man muss ja nicht gleich jeden Tag an den Geräten stehen.
Aber Hand aufs Herz: Als ordentlich getaufter Bayer gehört der Gang in die Kirche an Weihnachten und Ostern zum guten Ton. Das ist wie der TÜV beim Auto – zweimal im Jahr muss man kurz vorfahren, damit die Plakette glänzt. Man geht rein, riecht ein bisserl Weihrauch, schaut, wer die schickste Tracht anhat, und wenn der Pfarrer zur Predigt ansetzt, plant man gedanklich schon den Schweinsbraten. Das reicht dann aber auch wieder bis zum Christkind, oder? Aber wenn wir schon so „traditionell“ sind, sollten wir dann nicht wenigstens wissen, warum wir da sitzen?
Bobby: Ich hab mir mal den Spaß gemacht und ein bisserl recherchiert. Wenn man junge Eltern heute fragt, was an Ostern eigentlich passiert ist, schauen viele drein wie das Reh beim Fernlicht.
Hier mal ein paar Zahlen (und ja, die sind leider kein Scherz):
Die meisten denken wahrscheinlich, Ostern ist der Tag, an dem Lindt die Quartalszahlen rettet. Dass da einer für unsere Sünden aufgestanden ist, rückt dezent in den Hintergrund, wenn das Kind schreit: „Wo ist mein iPhone 15, du blöder Hase?!“
Bobby: Wir züchten uns da kleine Konsum-Monster heran. Wenn wir den Schratzen jetzt schon zu Ostern die Bude vollknallen, was machen wir dann an Weihnachten? Einen Hubschrauberlandeplatz auf das Dach bauen?
In Bayern sagen wir: „Leben und leben lassen.“ Aber wir sagen auch: „Schau auf’s Wesentliche.“ Früher war das Highlight, wenn man das Nest im Garten gefunden hat und die Eier nicht alle vom Hund vorher gefressen wurden. Da ging es um das Suchen, um das Beisammensein, um die Gaudi, wenn der Papa sich beim Verstecken im Gebüsch die Hose zerrissen hat. Das war der Wert! Nicht der Preiszettel am Geschenk.
Bobby: Also, meine lieben Eltern da draußen: Atmet mal tief durch. Legt das Kreditkarten-Lesegerät weg. Ein Schokohase, ein paar bunte Eier und vielleicht ein bisserl Zeit zusammen im Garten – das ist Ostern. Wer seine Kinder liebt, schenkt ihnen Aufmerksamkeit, keine Sachanlagen.
Besinnt euch mal wieder auf das, was zählt. Und wenn der Nachbar wieder mit dem Trampolin angibt, dann denkt euch einfach: Mein Kind kann wenigstens unfallfrei „Frohe Ostern“ sagen, ohne vorher eine App zu fragen, was das bedeutet.
In diesem Sinne: Sucht’s eure Eier, aber verliert’s nicht euren Verstand!
Pfiadi, euer Bobby.
(Sound: Bayrische Stubenmusik, die modern-rockig ausfadet)
…“
Dabei habe ich ihn dann im nächsten Prompt aufgefordert, die Musik- und Soundeffekte weg zu lassen. Dann kann diese Version heraus.
“…
Alles klar, wir streichen den akustischen Schnickschnack und konzentrieren uns rein auf den Text. Hier ist das Skript für den Bobby Mikrocast – pur, direkt und mit der nötigen Portion bayerischem Grant.
Bobby: Servus beinand beim Bobby Mikrocast! Sagt mal, bilde ich mir das ein, oder haben wir kollektiv den Verstand verloren? Ich bin neulich durch die Siedlung gelaufen und dachte, ich bin im falschen Film. Da stellt der Nachbar ein Trampolin in den Garten. Ein TRAMPOLIN! Ich frag ihn: „Na, hat die Frau Geburtstag?“ Er sagt: „Naa, Bobby, des is für’n Kleinen. Zu Ostern.“
Leute, ernsthaft? Seit wann ist der Osterhase bitteschön vom Eier-Kurier zum Spediteur für Großgeräte aufgestiegen? Wir reden hier nicht mehr von einem Nestl mit zwei gefärbten Eiern und einem Goldhasen, dessen Glöckchen uns nach drei Minuten den letzten Nerv raubt. Nein, heutzutage brauchen die „verzogenen Schratzen“ – Entschuldigung, unsere geliebten Nachkommen – anscheinend das volle Programm: iPads, Fahrräder, Playstation-Guthaben. Ostern ist das neue Weihnachten, nur mit weniger Tannenbaum und mehr Pollenallergie.
Warum machen wir das eigentlich? Ganz einfach: Weil wir uns gegenseitig wahnsinnig machen. Es ist dieser „Über-Eltern-Wettbewerb“. Wenn der Kevin-Justin ein neues Mountainbike im Nest liegen hat, kann die Chantal-Sophie ja schlecht mit einer Packung Henkeleiern abgespeist werden. Da brennt ja sofort die Luft in der WhatsApp-Gruppe der Kita!
Wir kompensieren wie die Weltmeister. Wir haben keine Zeit, also kaufen wir Liebe. Und der Handel reibt sich die Hände. Mittlerweile gibt es sogar „Oster-Kalender“ – ja, wie Adventskalender, nur für den April. Als hätten wir nicht schon genug Stress, jetzt müssen wir auch noch 24 Türchen vor der Auferstehung füllen? Des is doch nimmer normal!
Dabei vergessen wir eins: Ostern ist eigentlich eines der höchsten Feste der Christen. Jetzt bleibt’s mal ganz entspannt – ich fang jetzt nicht an zu predigen. Wir sind hier in Bayern. Wir halten es mit der Kirche wie mit dem Fitnessstudio: Man ist angemeldet, man zahlt seinen Beitrag über die Kirchensteuer, aber man muss ja nicht gleich jeden Tag an den Geräten stehen.
Aber Hand aufs Herz: Als ordentlich getaufter Bayer gehört der Gang in die Kirche an Weihnachten und Ostern zum guten Ton. Das ist wie der TÜV beim Auto – zweimal im Jahr muss man kurz vorfahren, damit die Plakette glänzt. Man geht rein, riecht ein bisserl Weihrauch, schaut, wer die schickste Tracht anhat, und wenn der Pfarrer zur Predigt ansetzt, plant man gedanklich schon den Schweinsbraten. Das reicht dann aber auch wieder bis zum Christkind, oder? Aber wenn wir schon so „traditionell“ tun, sollten wir dann nicht wenigstens wissen, warum wir da eigentlich hocken?
Ich hab mir mal den Spaß gemacht und ein bisserl recherchiert. Wenn man junge Eltern heute fragt,# was an Ostern eigentlich passiert ist, schauen viele drein wie das Reh beim Fernlicht. Hier mal ein paar Zahlen, und ja, die sind leider kein Scherz:
Die meisten denken wahrscheinlich, Ostern ist der Tag, an dem Lindt die Quartalszahlen rettet. Dass da einer für unsere Sünden aufgestanden ist, rückt dezent in den Hintergrund, wenn das Kind schreit: „Wo ist mein iPhone 15, du blöder Hase?!“
Wir züchten uns da kleine Konsum-Monster heran. Wenn wir den Schratzen jetzt schon zu Ostern die Bude vollknallen, was machen wir dann an Weihnachten? Einen Hubschrauberlandeplatz auf das Dach bauen?
In Bayern sagen wir: „Leben und leben lassen.“ Aber wir sagen auch: „Schau auf’s Wesentliche.“ Früher war das Highlight, wenn man das Nest im Garten gefunden hat und die Eier nicht alle vom Hund vorher gefressen wurden. Da ging es um das Suchen, um das Beisammensein, um die Gaudi, wenn der Papa sich beim Verstecken im Gebüsch die Hose zerrissen hat. Das war der Wert! Nicht der Preiszettel am Geschenk.
Also, meine lieben Eltern da draußen: Atmet mal tief durch. Legt das Kreditkarten-Lesegerät weg. Ein Schokohase, ein paar bunte Eier und vielleicht ein bisserl Zeit zusammen im Garten – das ist Ostern. Wer seine Kinder liebt, schenkt ihnen Aufmerksamkeit, keine Sachanlagen.
Besinnt euch mal wieder auf das, was zählt. Und wenn der Nachbar wieder mit dem Trampolin angibt, dann denkt euch einfach: Mein Kind kann wenigstens unfallfrei „Frohe Ostern“ sagen, ohne vorher eine App zu fragen, was das bedeutet.
In diesem Sinne: Sucht’s eure Eier, aber verliert’s nicht euren Verstand!
Pfiadi, euer Bobby.
…“
Links
Hier sind die Quellen und Links zu den Studien und Umfragen, die im Skript für die Fakten zum „Oster-Wissen“ verwendet wurden:
Viel Erfolg bei der Aufnahme für den Bobby Mikrocast!